Dispokredit Postbank abgelehnt - warum?

  • Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    Ne ganze Menge Leute hat Geld im Internetboom verloren, weil sie ihrer Bank vertraut haben.


    Die Gründe kann man auch woanders suchen, z.B. weil die Leute den Hals nicht voll genug kriegen konnten, dass soll hier aber nicht das Thema sein.


    Ich habe weder etwas gegen Direktbanken (bin auch Kunde), noch rufe ich dazu auf das ein Jeder seinem Bankberater :) bedinglos vertrauen soll. Es ist ganz sicher ein Stück weit selbst verschuldet, welches Misstrauen heute entgegengebracht wird. Welche Rolle da Herr Ackermann spielt ... naja ... bleibt wohl dein Geheimnis.


    Trotzdem ist es für mich wichtig persönliche Ansprechpartner zu haben, die über meinen finanziellen "Werdegang" wissen und eben von Fall zu Fall unbürokratisch, schnell und abwägend zu meiner Zufriedenheit handeln.


    Wer dies nicht braucht, bitte, es bleibt Jedem selbst überlassen.

  • Zitat

    Original geschrieben von senderlisteffm
    Die machen meinen Zahlungsverkehr. Wenn ausnahmsweise mal was nicht geht, schicke ich ein FAX und das wird erledigt. Was soll der da für Lösungen finden?


    Naja, es mag ja ab und an auch mal Dinge geben, die nicht alltäglich sind. Gerade bei Geschäftskunden erlebe ich das immer wieder. Und MÖGLICHERWEISE macht ja auch der Kunde mal einen Fehler oder es passiert etwas unvorhergesehenes. Dann ist es nicht verkehrt, einen Ansprechpartner zu haben. Wenn man natürlich selbst alles kann und weiß und sowieso alles richtig macht: warum dann überhaupt bei ner Filialbank sein?

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Was den Internetboom angeht, da muss ich Dir teilweise widersprechen. Es ist sicher richtig, dass die Banken auch ihren Teil zu der Misere beigetragen haben, indem Risiken bei vielen in einer Beratung oft nicht erwähnt wurden oder man darauf vertraut hat, dass nach den ersten Einbrüchen die Kurse sich schon wieder erholen würden. Es ist aber genausorichtig, dass viele Kunden einfach eine unersättliche Gier in den Augen hatten und mit Dollarzeichen in den Augen jedwede Warnung (auch von Bankseite) ignoriert haben und dann irgendwann einen Schuldigen gesucht haben.
    Die Leute haben nicht nur verloren, weil sie ihrer Bank vertraut haben. Ja, auch die Banken haben da Fehler gemacht, ohne Zweifel, aber die Bank als Alleinschuldigen hinstellen, da wehre ich mich gegen. Es gibt nämlich auch Leute, die immer über Risiken aufgeklärt haben. Aber wenn man sein Geld in kurzer Zeit verdoppelt, wer will da schon was über Risiken hören... diese einfache Grundregel will in viele Köpfe nicht rein: wo mehr zu verdienen ist, sind auch mehr Risiken vorhanden.


    Ich merke es ja jetzt schon wieder bei den anziehenden Märkten, dass Kunden teilweise wieder ohne Sinn und Verstand Werte kaufen wollen, "weil die doch so stark gestiegen sind" "ach, da passiert schon nix". Gut, meine Einschätzung des Aktienmarktes ist auch die, dass wir da in einem gesunden Aufwärtstrend stecken, aber risikolos ist es eben nicht.


    Dem kann ich nur zustimmen.


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Was ich mich frage: warum haben die Bankberater einen Ruf wie Versicherungsvertreter? Würden mich mal Eure Meinungen zu interessieren.


    Das wäre mal interessant.

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  • Zitat

    Original geschrieben von Gunn
    Das wäre mal interessant.


    Sind offensichtlich Berater der Bank anwesend. Na dann mache ich mich mal unbeliebt. :rolleyes:


    Die haben einen schlechten Ruf, weil sie schlecht sind.


    Jeder, der mal ein wenig darüber nachdenkt, stellt nämlich fest. Gute Anlageberater sitzen nicht in einem kleinen Filialbüro, sondern auf den Malediven. "Gute" Tips sind in der Regel riskant. "Sehr gute" Tips sind Insiderwissen. Sowas kriegen nur Leute mit sehr viel Kohle, für die sich es noch immer lohnt, daß auch die Bank was davon hat.


    Also machen die, was jeder machen würde. Sie verkaufen Produkte, wo die Provision stimmt, bzw. wofür sie ihr Chef lobt. Sollte jetzt jemand behaupten, das stimme nicht, sondern die beraten ihre Kunden nach bestem Wissen, wären die in den Filialen allerdings noch schlechter, als ich das annehme.


    Nachdem ich mich weigere, den Kram zu kaufen, den die mir immer anbieten, steht auf meinen Abrechnungen "Kundenauftrag, Beratung wurde nicht gewünscht" Und das, obwohl sie mir jedesmal meine Zeit stehlen mit einer ausführlichen Beratung über das Risiko der gekauften Papiere und warum sie das im Gegensatz zu ihrem Vorschlag nicht kaufen würden. Wenn sie das sowieso auf den Auftrag schreiben, dann sollen sie kaufen was ich sage und mich nach 5 Minuten wieder aus dem Büro lassen.


    Warum ich das Depot da noch habe? Weil die relativ günstig sind. Und weil, als sie mir für mein Girokonto Gebühren berechnen wollten, ich damit gedroht habe, das Depot aufzulösen und das dazu führte, daß ich seitdem ein kostenloses Girokonto bei einer Filialbank habe. Sobald die allerdings meinen, das sei so nicht korrekt, bin ich da weg, weil mir die Filialbank nur einen sehr geringen Vorteil bringt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    würden. Es ist aber genausorichtig, dass viele Kunden einfach eine unersättliche Gier in den Augen hatten und mit Dollarzeichen in den Augen jedwede Warnung (auch von Bankseite) ignoriert haben und dann irgendwann einen Schuldigen gesucht haben. Die Leute haben nicht nur verloren, weil sie ihrer Bank vertraut haben. Ja, auch die Banken haben da Fehler gemacht, ohne Zweifel, aber die Bank als Alleinschuldigen hinstellen, da wehre ich mich gegen. Es gibt nämlich auch Leute, die immer über Risiken aufgeklärt haben. Aber wenn man sein Geld in kurzer Zeit verdoppelt, wer will da schon was über Risiken hören... diese einfache Grundregel will in viele Köpfe nicht rein: wo mehr zu verdienen ist, sind auch mehr Risiken vorhanden.


    Stimmt schon, dass viele einfach zu gierig waren. War vermutlich bei den meisten so. Aber gerade die, geben ja nicht zu das es die eigene Schuld war. Oder das sie die Warnungen der Banken ignoriert haben.


    Warum die Banken so wenig Vertrauen genießen? Weil es um Geld geht. Und der Deutsche redet nicht gern über Geld. Warum auch immer. Und auch weil den meisten Leuten das gesamte Bankwesen zu hoch ist. Wie Aktien funktionieren, was Hedgefonds sind, Investmentfonds, Kredite usw. Das überblickt der Normalsterbliche kaum noch. Da ist einfach ein gewisses Grundmisstrauen da. Genau wie bei Versicherungen. Die versteht ja auch kaum einer. Und dann kommt noch hinzu, dass es eine Zeitlang der Privatkunde für Banken uninteressant war. Und viele Kunden von ihren Banken überheblich behandelt wurden. Ging mir zumindest so, ok war DB ist vielleicht eine Ausnahme. Aber ich denke es liegt einfach daran, dass der Finanzmarkt für die meisten zu komplex ist. Da haben einfach viele das Gefühl über den Tisch gezogen zu werden. So oder so.


    Ich sehs an mir. Ich bin seit 1 Jahr im Berufsleben. Nachdem sich mein Konto mal vom Studium erholt hat, hab ich angefangen über Vermögensbildung und Altersvorsorge nachzudenken. Da gibt es derartig viel Möglichkeiten, dass ist abartig. Bis man sich mal durchgekämpft hat, gehts ne Weile. Und dann kennt man noch nicht mal alle Produkte. Natürlich hätte ich auch einfach zur Bank gehen können. Aber die empfiehlt mir dann vornehmlich ihre Produkte, ist dass dann das Beste für mich? Und wenns ums eigene Geld geht, haben viele einfach Magenschmerzen.


    Ich hab meine Entscheidungen weitgehends getroffen, mal sehen was bei rauskommt ;)


    bastian

  • @senderliste:


    naja...ein Bankberater ist ja noch ein bisschen mehr als ein Anlageberater. Der Abschnitt mit den Malediven ist mal nicht wirklich ernst gemeint von Dir? "Gute" Tips sind die, die zum Kunden und seiner Risikomentalität passen und nicht irgendwelche Geheim- oder Insidertips. Weitergabe von Insiderwissen ist im Übrigen strafbar. Reichlich unsachlich und albern der Abschnitt.


    Dass die Banken / Berater Produkte verkaufen, bei denendie Provision stimmt: logisch. Schliesslich ist eine Bank keine Sozialanstalt oder Wohlfahrtsverein, sondern ein Wirtschaftsunternehmen, was Gewinne machen will und muss. Wenn ich jetzt ein Produkt verkaufe, bei dem nur ich als Bank was davon habe, dann mache ich letztenendes ein schlechtes Geschäft. Irgendwann kommt der Punkt, wo der Kunde das feststellt. Dann verliere ich den Kunden und der Kunde wird Anti-Werbung machen. Dann versuche ich doch von vorneherein beiden Interessen gerecht zu werden. Sprich: der Kunde hat was von meiner Empfehlung und die Bank auch. Dann bleibt der Kunde und wenn ich Glück hab, empfiehlt er mich weiter. Bin ich dann ein schlechter Berater?


    Dass die bei der Deuba Dir scheinbar Zeit stehlen, hängt mit dem Wertpapierhandelsgesetz zusammen. Die MÜSSEN Dir deren Einschätzung sagen zum Papier und Risiko und MÜSSEN dann aus Haftungsgründen auch festhalten, wenn Du gegen deren Empfehlung agierst. Unter anderem eine Folge aus dem Crash 2000.


    Was das kostenlose Girokonto angeht: ich sag ja,das geht durch Verhandeln u.U. auch bei einer Filialbank ;)



    Bastian:


    Grundmisstrauen ist auch gesund. Keine Frage. Der Markt ist in allen Bereichen von Anlage, Vorsorge, Kredit etc. auch sehr unübersichtlich. Wenn man überlegt, was es alleine an unterschiedlichen Kontomodellen gibt... Man muss vorsichtig sein, blindes Vertrauen ist auch absolut verkehrt. Kann diese Grundstimmung auch verstehen bei den Kunden.


    Was ich aber nicht begreife ist, dass es sehr viele Kunden gibt, die Menschen, die nicht vom Fach sind, mehr vertrauen als Fachleuten. "Mein Bekannter hat gesagt, das soll ich nicht machen, das wäre nichts" "Was macht denn Ihr Bekannter beruflich?" "Der ist (wahlweise) Klempner, Organist, Lehrer, Fließbandarbeiter"... DAS verstehe ich nicht.


    Ich sollte vergleichen, mehrere Angebote einholen etc pp. Definitiv. Auch Fachpresse lesen. Aber wenn ein Kunde mit nem Auszug aus der "Fernsehzeit" oder dem "Goldenen Blatt" vor mir sitzt und dann sagt, dass ich dieses Papier da kaufen soll, weil die das empfehlen, dann frage ich wirklich, wie naiv manch einer ist. Wenn ich ner Fernsehzeitung mehr vertraue als ner Bank, dann läuft imho in deren Oberstübchen entweder was schief oder ich habe Paranoia, dass mich jeder nur über den Tisch ziehen will.


    Was Deine Bank Dir empfiehlt, ist i.d.R. deren eigenes Produkt, logisch. Bei VW werden sie Dir auch einen Golf empfehlen oder Passat oder Fox, aber keinen Opel Astra... Das kennen Sie am besten und wir immer das beste Angebot sein, was sie Dir machen können. Ob es das beste Angebot am Markt ist, bleibt fraglich, wird es nicht immer sein, weil wohl keine Bank von sich behaupten kann, in allen Bereichen die beste zu sein. Aber sie werden Dich nach bestem Wissen und Gewissen beraten. Und dann kannst Du entscheiden, ob Du sagst "okay, ich vertraue Ihnen" und bist zufrieden, wenn es auch vielleicht noch was besseres woanders gibt oder ob Du sagst "klingt gut, aber ich hab noch was besseres gefunden" und dann halt das, was Du gerade machen willst, woanders abschliesst.


    Da liegen halt bei jedem die Prioritäten anders.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Dass die bei der Deuba Dir scheinbar Zeit stehlen, hängt mit dem Wertpapierhandelsgesetz zusammen. Die MÜSSEN Dir deren Einschätzung sagen zum Papier und Risiko und MÜSSEN dann aus Haftungsgründen auch festhalten, wenn Du gegen deren Empfehlung agierst. Unter anderem eine Folge aus dem Crash 2000.


    Es ist eine Sparkasse. Ich sagte doch, zur Deutschen Bank würde ich als Privatkunde nicht gehen. Is' aber egal.


    Ich weiß das, und ich verstehe das. Was mich ärgert ist die Unkorrektheit, um sich aus jeglicher Verantwortung zu stehlen. Früher stand da "Der Kunde wurde ausführlich über die Risiken der gewählten Anlageform informiert." Das ist korrekt und akzeptabel. Der aktuelle Passus dagegen nicht.


    Ich bin wahrscheinlich nicht interessant genug, um an die Mitarbeiter zu geraten, die es sich leisten können, eine Beratung im Sinne des Kunden und nicht im Sinne der Bankbilanz zu machen.


    Ich denke damit sind die Standpunkte ausgetauscht. Ich für meinen Teil habe in einer Bank noch nie jemanden getroffen, für dessen Beratung oder Betreuung ich einen extra Cent bezahlen wollte. Und ich zähle nicht zur "Geiz ist geil" Fraktion. Gute Leistung honoriere ich gerne angemessen.


    Zitat

    naja...ein Bankberater ist ja noch ein bisschen mehr als ein Anlageberater.


    Hilfe beim Ausfüllen von Bankformularen, Bedienung des Kontoauszugsdruckers und Geldautomats brauche ich (noch) nicht. ;)


    Nicht böse sein. Ihr macht euren Job sicher mit Passion und habt auch viele Kunden, denen der Mann mit Anzug und Krawatte in der Filiale wichtig ist. Es gibt auch für mich Situtationen wo Verhandlung mit einem Bankangestellten erforderlich oder ratsam sind. Solche Gespräche sind aber keine Beratung, sondern Verhandlung.

  • Zitat

    Original geschrieben von senderlisteffm
    Es ist eine Sparkasse. Ich sagte doch, zur Deutschen Bank würde ich als Privatkunde nicht gehen. Is' aber egal.


    Würde mich als langjährigen Kunden u.a. auch der Deutschen Bank aber schon interessieren.


    Der Nutzen eines persönlichen Ansprechpartners ist keineswegs nur in der Anlageberatung zu suchen, sondern vielmehr in der von mir bereits beschriebenen qualifizierten Unterstützung abseits der bestehenden Systeme. Das Fachwissen und die Erfahrung sind eben durch kein System oder keine Standard-Arbeitsbeschreibung zu ersetzen. Wie soetwas sonst läuft, zeigt sich doch bei Bastian.

  • Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Was ich aber nicht begreife ist, dass es sehr viele Kunden gibt, die Menschen, die nicht vom Fach sind, mehr vertrauen als Fachleuten. "Mein Bekannter hat gesagt, das soll ich nicht machen, das wäre nichts" "Was macht denn Ihr Bekannter beruflich?" "Der ist (wahlweise) Klempner, Organist, Lehrer, Fließbandarbeiter"... DAS verstehe ich nicht.


    Ich würde sagen, dass liegt daran, dass man dieser Person eh schon vertraut. Und der vielleicht sein Geld ebenfalls dort angelegt hat. Dadurch hat der Rat des Kollegen mehr Gewicht - immerhin hat der wirklich was zu verlieren. Ob der Rat nun wirklich besser ist, sei mal dahingestellt. Ich würde sagen, meist nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von Erik Meijer
    Was Deine Bank Dir empfiehlt, ist i.d.R. deren eigenes Produkt, logisch. Bei VW werden sie Dir auch einen Golf empfehlen oder Passat oder Fox, aber keinen Opel Astra... Das kennen Sie am besten und wir immer das beste Angebot sein, was sie Dir machen können. Ob es das beste Angebot am Markt ist, bleibt fraglich, wird es nicht immer sein, weil wohl keine Bank von sich behaupten kann, in allen Bereichen die beste zu sein. Aber sie werden Dich nach bestem Wissen und Gewissen beraten. Und dann kannst Du entscheiden, ob Du sagst "okay, ich vertraue Ihnen" und bist zufrieden, wenn es auch vielleicht noch was besseres woanders gibt oder ob Du sagst "klingt gut, aber ich hab noch was besseres gefunden" und dann halt das, was Du gerade machen willst, woanders abschliesst.


    Klar. Die Bank ist interessiert daran, ihre eigenen Sachen zu verkaufen. Ist auch recht und billig. Beim Schreiben ist mir auch gleich der Autovergleich eingefallen ;)


    Das mit dem besten Wissen ist so ne Sache. Ich hatte schon den einen oder anderen Berater, der mich überheblich behandelt hat. Weil ich halt nicht 10000 oder mehr Euro anlegen kann. Sondern nur Berufsanfänger bin (wobei das heutzutage ja so oft auch nicht mehr vorkommt...). Irgendwann hat man keinen Bock mehr drauf und lässt es gleich bleiben.


    Habs am Montag wieder erlebt: ich wollte bei der Sparda-Bank ein Konto eröffnen. Die Frau am Schalter hat dann den zuständigen Herrn gefragt ob er jetzt noch Zeit hätte. Der schaut mich an, sieht das bei mir vermutlich nicht viel zu holen ist und sagt "Nö". Ich mein, was soll ich mit so einer Bank? Da hab ich ja bei der PB mehr Service.


    bastian

  • Zitat

    Original geschrieben von bastian_S
    Das mit dem besten Wissen ist so ne Sache. Ich hatte schon den einen oder anderen Berater, der mich überheblich behandelt hat. Weil ich halt nicht 10000 oder mehr Euro anlegen kann. Sondern nur Berufsanfänger bin (wobei das heutzutage ja so oft auch nicht mehr vorkommt...). Irgendwann hat man keinen Bock mehr drauf und lässt es gleich bleiben.


    Habs am Montag wieder erlebt: ich wollte bei der Sparda-Bank ein Konto eröffnen. Die Frau am Schalter hat dann den zuständigen Herrn gefragt ob er jetzt noch Zeit hätte. Der schaut mich an, sieht das bei mir vermutlich nicht viel zu holen ist und sagt "Nö". Ich mein, was soll ich mit so einer Bank? Da hab ich ja bei der PB mehr Service.


    Jo, das gibt es leider immer wieder. Ich kann da für die Berater / Banken nur sagen: selbst schuld! Einfach kurzsichtig gedacht. Wenn ich mich von Anfang an gut um einen Kunden kümmere, auch wenn ich nicht den schnellen Euro mit ihm machen kann, dann könnte es ja sein, dass der Kunde mir treu bleibt und ich dann halt über die Jahre Geschäft mache. Vielleicht heiratet der Kunde, kauft mal ein Auto oder ein Haus, schliesst andere Verträge bei mir ab... wenn ich den Kunden direkt rausschmeisse oder ihn spüren lasse, dass er nicht willkommen ist, werd ich als Bank gar nicht erst die Chance auf Geschäft haben. Selbst schuld, aber immer noch verbreitet. Aber ich denke, das wandelt sich mittlerweile schon.


    @Sender:
    Du musst ja auch in der Bank keinen extra bezahlen, dafür gibts doch die Kontoführungsgebühren (gut, bei Dir nicht ;) ) , Ausgabeaufschläge etc. Wie im Autohaus...wenn ich nix kaufe, zahl ich auch nix. Ich denke, Beratungshonorare wird es auf absehbare Zeit zumindest im Massengeschäft nicht geben, auch wenn die letztlich oft gerechter wären.

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

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