Gerade auf CNN haben die ein Radiointerview mit dem Bürgermeister von New Orleans gezeigt.
Er hat von Anarchie erschreckenden Ausmaßes berichtet und ist nach geraumer Zeit voll auf den Präsidenten losgegangen (auch wenn mich das jetzt meinen Kopf kostet, dass muss jetzt gesagt werden etc.).
Am Ende wurde das Interview abgebrochen, weil der Bürgermeister wie der Radiomoderator nur noch geheult haben.
Bush wollte ja heute New Orleans besuchen.
Nun will er nur an einer Sitzung in Alabama teilnehmen und vielleicht mal kurz in Biloxi vorbeischauen. Die Begründung ist, dass seine Anwesenheit in New Orleans die Rettungsmaßnahmen beeinträchtigen würde, da ja jeder dem Präsdenten zujubeln will.
Übrigens lehnt Bush internationale Hilfsangebote ab. Sie schaffen das seiner Meinung nach locker alleine. Das Ganze natürlich mit Bushs eingemeißeltem Grinsen begleitet.
Sogar die Moderatoren im amerikanischen Fernsehen drücken mittlerweile recht deutlich die Kritik am Krisenmanagement der Regierung aus.
Weitere Stilblüten:
Einige Republikaner schlagen vor New Orleans nicht wieder aufzubauen, da sich das finanziell eh nicht lohnt.
Einige Kirchenverbände sehen Katrina als göttliche Strafe gegen die gottlose Stadt New Orleans.


