Anruf bei Kündigung von Vodafone

  • Zitat

    Original geschrieben von manolo
    Du schreibst eine Kündigung und möchtest nicht kündigen?


    Nein, ich denke, er schreibt eine Kündigung und wartet auf einen Rückgewinnungsanruf, auf den er dann mal ordentlich "Dampf" ablassen kann.

  • Oder er wartet auf diesen Rückgewinnungsanruf, weil er hofft, da ein gutes Angebot rausschlagen zu können.


    Er darf dann in seiner nächsten Vertragsperiode zB ein paar SMS pro Monat gratis verschicken oder hat netzinterne Freiminuten, die sonst keiner bekommt.

  • a.m1 hat Recht.


    Ich hatte in meiner Kündigung schon Dampf abgelassen. (Neutral und sachlich die Vorgänge beschrieben). Aber das schien Vodafone nicht zu interessieren.
    Die Kündigung wurde mir nicht schriftlich bestätigt - wie von mir ausdrücklich gewünscht. Ich habe nur einen Anruf von einem Mitarbeiter bekommen, welcher mir den Eingang der Kündigung bestätigte. Er konnte mir aber weder sagen zu wann die Kündigung wirksam wird noch konnte er eine Stellung zu beschriebenen Vorgängen abgeben. Ein erstaunlich unprofessionelles Verhalten seitens Vodafone, wie ich es nicht erwartet hätte.
    Und der Anruf der "Rückgewinnungsabteilung" - welche einfach mit mehr Möglichkeiten und Informationen ausgestattet ist als der normale Hotliner - ist noch nicht eingetreten.

  • Ein Kumpel hat bei der Telekom gekündigt, weil er zu o2 gegangen ist (Festnetz und D1 also weg), die haben regelrecht "geheult", dass denen die Kunden weglaufen würden und warum er denn kündigen wollte.


    Naja, gegen alles in einem (Genion), Flat für 15 Euro und telefonieren bis zu 3 km von zu Hause weg incl. Erreichbarkeit unter Festnetznummer konnte er nichts entgegenbringen.

  • Interessanter Thread.


    Wenn man hier soviele Verteidigungs-Postings (sogar von der Moderatorenschaft) für Vodafone und die Rückgewinnungsanrufe liest, beginnt man sich schon zu wundern. Es mag ja sein, daß die Kündigungsbearbeitung ein vollautomatischer Prozeß ist, bei dem "keine Extrawürste gebraten" werden können.
    Fakt bleibt aber, daß in dem Moment, wo der Kunde sich telefonische Werbung explizit verbittet, diese nicht nur wettbewerbswidrig ist, sondern zudem eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechtes darstellt. Vodafone hat die im Kündigungsschreiben geäußerten Wünsche des Kunden unbedingt zu beachten. Wie das organisatorisch oder technisch gelöst wird, ist ihr Problem.


    Wer trotz eines entsprechenden Hinweises angerufen wird, sollte Vodafone mit anwaltlicher Hilfe abmahnen und zur Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung auffordern lassen (5000 Euro Vertragsstrafe sind in so einem Fall angemessen). Das ganze ist für den Kunden völlig kostenlos, sämtliche Anwaltskosten muß Vodafone tragen und werden auch direkt Vodafone in Rechnung gestellt.


    Kommt dann ein weiterer Anruf, hat man sich völlig gratis einen schönen Urlaub verdient.

  • Re: Re: Anruf bei Kündigung von Vodafone


    Zitat

    Original geschrieben von Merlin
    Mann oh mann, wie kann man sich nur über solche Kleinigkeiten aufregen? Hast du sonst keine Probleme? Was ist so schlimm daran, wenn man den Leuten, die nur ihren Job machen, dann einfach und freundlich sagt, dass man kein Interesse an der Weiterführung des Vertrages hat.


    was geht denn, wenn er extra schreibt er möchte nicht angerufen werden wo ist dann das problem ?? wenn der kunde schon könig ist sollte man den wünschen nachgehn, sowieso sollte man da dies ja erwähnt wird einhalten.


    und da die kündigungen eh immer per einschreiben verschickt werden muss es jemand ja gelesen haben



    ich würde mit einer anzeige wegen belästigung drohen und die bei der polizei auch noch gültig machen


    aber dann rufen die wahrscheinlich nocmalig an und wollen die ein einmaliges angebot unterbreiten

    sorry fuer die feehla

  • Re: Re: Re: Anruf bei Kündigung von Vodafone


    Zitat

    Original geschrieben von MisterVegas
    ich würde mit einer anzeige wegen belästigung drohen


    Einen solchen Straftatbestand kennt das deutsche Recht nicht.

  • Re: Re: Re: Re: Anruf bei Kündigung von Vodafone


    Zitat

    Original geschrieben von RA Fries
    Einen solchen Straftatbestand kennt das deutsche Recht nicht.


    kann schon sein, dafür gibt es ja das land der unbegrenzten möglichkeiten.

    sorry fuer die feehla

  • Was für ein Thread. Vorab: Wenn es denn so sehr stört, dann ist der von RA Fries beschriebene Weg der einzig konsequente und sinnvolle Weg.


    Was mir aber nicht einleuchten will ist, dass es scheinbar einige Pfeifen nicht auf den Schirm bekommen, wie man sich zu verhalten hat. Jener Mensch (!) der euch da anruft, macht seinen, und dazu miserablen, Job, der mitunter derart entwürdigent sein kann. Ruft er euch nicht an, weil er sich denkt: "jamei... der wird gute Gründe haben...", dann ist er seinen Job los. Die Entscheidung trotz Ablehnung anzurufen liegt bei der Geschäftsführung.


    Ich persönlich finde es so armselig, dass nicht zu verstehen und den erst besten, den man zufassen bekommt so zusammen zu stauchen. Das ist respektlos und grenzenlos dämlich.


    Und ja... ich bin ein CCA.. aber ein Inbounder... ich muss mit der anderen großen Gruppe von Pfeifen quatschen.. denen die sich beschweren, dass man sie nicht angerufen hat... dummer deutscher Kunde! (umgottes Willen nicht alle.... aber er taugt für eine Diplomarbeit für Soziologiestudenten)

  • Leute, natürlich machen die Mitarbeiter bei Vodafone nur ihre Arbeit. Natürlich müssen Sie anrufen, weil es ihnen vorgeschrieben wird. Und natürlich ist es auch verständlich, dass Vodafone keine Kunden verlieren möchte.


    Fakt ist aber, dass das Verhalten von Vodafone UNSERIÖS ist. Tägliche Anrufe mit unterdrückter Nummer und Aktivierung von Tarifen, die der Kunde nicht geünscht hat (zu lesen hier ) - nur um 2 Punkte zu nennen - sind bei einem großen Unternehmen wie Vodafone nicht hinnehmbar. Wenn ich als Kunde keinen Tarifwechsel beantragt habe, dann frage ich mich, woher sich Vodafone das Recht nimmt, meinen Tarif zu ändern und dann auch noch per SMS (nicht mal schriftlich) diese Sache so darzustellen, als ob ich das gewünscht hätte.


    "Sehr geehrter Vodafone-Kunde, wie von Ihnen gewünscht, wird ihr Tarif am xxx in den Tarif xxx umgestellt."


    Daher verstehe ich auch nicht, warum einige User Vodafone vehement verteidigen müssen.


    Was ist denn daran so kompliziert, in die Kundendatei einen Vermerk aufzunehmen, dass der Kunde nicht angerufen werden möchte?
    Wenn in der Kündigung der Kunde angibt, keine Werbeanrufe zu wünschen, dann ist dies doch ein Widerruf der Klausel, dass Werbeangebote und -anrufe akzeptiert werden. Demnach wären Werbeanrufe nicht gesetzeskonform, weil der Kunde ja widerrufen hat. Hier kann aber RA Fries als Anwalt genauere Info geben denke ich.


    RA Fries


    Du bist doch Anwalt. Könntest du den obigen Link durchlesen und mir bei meiner Frage helfen? Sonst get der Link noch ganz unter. Danke.

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