Betriebsstoffe im Auto gefrieren ?

  • Moin,


    also in diesen wirklich kalten Tagen, fällt mir auf, dass mein Auto sich total anders fährt. Es kommt mir sehr viel scherfälliger vor. Wenn ich sonst mit dem Auto mitgefahren bin war alles irgendwie "flüssiger" was das Lenken und Schalten angeht. Nun kam mir der Gedanke, dass es evtl. sein kann dass die Betriebsstoffe im Auto soweit abkühlen, dass sie schwerer fließen. Inwie weit trifft das auf die Servoflüssigkeit zu ? Denn da merke ich den Unterschied schon sehr deutlich.
    Übrigens legt sich das Gefühl, wenn ich längere Zeit gefahren bin oder der Wagen mal im Parkhaus stand.



    mfg

  • Bei -30 Grade ist uns im Skiurlaub in der Schweiz der Diesel eingefroren, dass war auch ein anderes Fahrgefühl ;)

    Es gibt Ausländer, die ein Deutsch ohne jeglichen Akzent sprechen; das sind Glücksfälle. Und dann gibt es Ausländer, die einen Akzent ohne jegliches Deutsch sprechen; das sind Schweizer.
    Raymond Broger

  • Zitat

    Original geschrieben von MischaStgt
    Bei -30 Grade ist uns im Skiurlaub in der Schweiz der Diesel eingefroren, dass war auch ein anderes Fahrgefühl ;)


    Und was macht man in diesem Fall?

  • Ist denk ich schon so wie du es beschrieben hast, die Flüssigkeiten werden einfach dickfküssiger. Merk ich auch wenn ich Morgens ins kalte Auto steig das dann die Schaltung schwerer geht. Beim lenken hab ich aber noch nichts bemerkt.


    Gruß Deifie

    Wenn Null besonders groß ist, ist es fast so groß wie ein bisschen Eins.

  • Ja, von Diesel weiß ich dass er einfrieren kann. IMHO sogar schon ab -22°C wenn man den Diesel nimmt der in Deutschland verkauft wird.


    Ich meinte aber eher die Auswirkungen der Kälte auf eben die Servoflüssigkeit. Weil entweder stimmt was mit der Lenkung nicht oder die Flüssigkeit für die Servopumpe ist nicht so wirklich in Betriebstemperatur.

  • DIe Flüssigjkeiten werden einfach dickflüssiger und man somit lässt sich alles halt schwerer bewegen. Ich merke das aber nur beim Schalten. Das Lenken geht wie immer leichtgängig. Was wohl aber daran liegt, dass meine Servolenkung elektronisch funktioniert.

    Ja die Welt ist rund!

  • Dein Gefühl täuscht nicht, die Betriebsstoffe werden zähflüssiger. Nimm mal als Vergleich normales Speiseöl. Bei Raumtemperatur relativ zähflüssig, wenn du es erhitzt, wird es flüssig wie Wasser.


    Das Gleiche passiert bei den Mitteln im Auto, je wärmer sie werden, um so flüssiger sind sie. Je kälter, desto zäher. Daher soll ja bei kaltem Motor die Drehzahl nicht zu hoch sein, eben wegen der noch nicht möglichen maximalen Schmierung.


    In deiner Servopumpe von der Lenkung befindet sich auch Öl, das Verhalten analog zu oben genannten.

    Bunt ist das Dasein und granatenstark! Volle Kanne, Hoschi.


    PS: CLK sind meine Initialen, haben auch nichts mit dem Auto zu tun. Gruß, Christian!

  • Re: Betriebsstoffe im Auto gefrieren ?


    Zitat

    Original geschrieben von kingpin166
    Es kommt mir sehr viel scherfälliger vor.


    Ist vollkommen normal. Alles was irgendwie auf Ölbasis ist, wird zähflüssig.


    Servoöl, Getriebeöl, Motoröl u.s.w.


    Entsprechend geht alles schwer. Gänge gehen schlecht rein, Motor dreht unwillig und macht mehr Lärm und die Servolenkung klingt auch ziemlich angestrengt.


    Ist alles normal, wenn auch nicht unbedingt lebensdauererhöhend. :D

  • Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Und was macht man in diesem Fall?


    Warten bis er aufgetaut (bei maximal Temperaturen von -7 Grad dauert das lange!) ist oder abschleppen lassen und vom Profi enttauen lassen.
    Polardiesel verhindert das ganze, aber bei uns war der Polardiesel (hatten wir im Tank) irgendwie defekt oder die Tanke hat uns übers Ohr gehauen :rolleyes:

    Es gibt Ausländer, die ein Deutsch ohne jeglichen Akzent sprechen; das sind Glücksfälle. Und dann gibt es Ausländer, die einen Akzent ohne jegliches Deutsch sprechen; das sind Schweizer.
    Raymond Broger

  • Das Ganze nennt man Viskosität, allerdings frieren die Betriebststoffe nciht unbedingt sofort ein, wenn drauf steht -22°C, sondern fangen an Flocken/Kristalle zu bilden.


    Unter anderen ist das auch immer eine Frage von Wasser im ÖL/Kraftstoff. Dieser friert in der Regel nämlich als erstes ein.


    Das sich ein Fahrzeug anders vom Fahrgefühl anfühlt, liegt aber unter anderen auch an den Begeitumständen. Die Luft, welche in den Verbrennungsraum gelangt, ist in der Regel kühler! :) Quasi ein natürlicher Ladeluftkühler! *lol*


    Wenn also die Betriebsttemperatur einmal erreicht ist, sollte sich das Fahrzeug an sich fahren wie immer, von dem Absatz zuvor einmal abgesehen! Im kalten Zustand ist natürlich aufgrund der Viskosität der Betriebsstoffe ein Verschlechterung vorhanden, das ist korrekt!


    Übrigens viskositätsklassen stehen bei Ölen bereits in der Bezeichnung!


    0W, 5W, 10W, 15W40, etc...

    Microfaser ist eine Weiterentwicklung der Baumwolle... (Zitat QVC)

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