Auto umbauen = Versicherungsbetrug?

  • Wie gesagt: Frag einfach bei deiner Versicherung nach und gut. Dann bist du schlauer.


    Immer vorausgesetzt alles ist korrekt eingetragen.

  • Kann ich mir auch nicht vorstellen: M3-Motor drin, aber nur 318er-Motor Versicherung zahlen? Der M3-Motor hat doch locker die doppelte Leistung!


    Da kann was nicht stimmen. Ruf einfach mal deine Versicherung an und frag nach. Kostet dich nur 5min Telefonierzeit, bekommst aber wichtige Infos.

  • Und sind das dann etwa die 10% aufschlag die hier im Thread irgendwo vorkommen?


    Also habe ich, solange alles vom TÜV abgenommen und eingetragen ist nix zu befürchten?


    MfG
    afa2006

  • Zitat

    Original geschrieben von chung77
    Kann ich mir auch nicht vorstellen: M3-Motor drin, aber nur 318er-Motor Versicherung zahlen? Der M3-Motor hat doch locker die doppelte Leistung!


    Ist aber so, wie gesagt evtl. kommt noch ein Aufschlag für die Leistungssteigerung dazu.


    Ich hatte mal einen Golf-1 von 50-PS-Motor auf 130-PS-16V umgebaut und Versicherung ganz normal weitergezahlt.


    AFA: wieviel Aufschlag musst du deine Versicherung fragen und ja, wenn vom TÜV alles abgenommen ist ist eigentlich nix zu befürchten.

  • Legal ist es schon.


    Allerdings werden für solche Umbauten oft keine Aufpreispauschalen erhobeb, sondern individuell in eine Typenklasse eingestuft. Wie das genau abläuft kann man schlecht vorhersagen, weil das bei jeder Versicherung anders abläuft. Aber billiger als für einen orginalen M3 kann das durchaus sein, muss aber nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von chung77
    Nee, mal im Ernst: Solange alles eingetragen ist, ist das alles kein Problem.


    "mit ner menge tuning sachen" <...> "nur der 318er, hat nen M3 Motor und Getriebe drin."


    Würdest Du Dir zutrauen, das in diesem Fall zu entscheiden? Ob das Fahrzeug entsprechend umgerüstet ist (Fahrwerk, Bremsen, Karosserie) und ob für wirklich jedes Teil die nötige Abnahme oder ABE vorliegt?


    Die bestandene HU ist nur ein Indiz, daß der Wagen OK war. Wenn die was übersehen haben, was später bei einer Kontrolle auffällt, hat der Halter/Fahrer trotzdem den Schwarzen Peter.

  • Mal abgesehen von der Versicherung, wie schaut das denn mit Bremsen und Fahrwerk aus? Schließlich sollte der M3 etwas schneller als ein 318i unterwegs sein, so dass ich hier auf jeden Fall auch auf die nötige Sicherheit achten würde. Ich hoffe nicht, dass nur ein M3 Motor mit Getriebe verbastelt wurde und die Bremsen bei der ersten Vollbremsung hoffnungslos überfordert sind.



    Gruß
    CK1


    P.S.
    Hat der Verkäufer TÜV Gutachten und eventuelle Eintragungen bzgl. Motor und Getriebe vorliegen? Oder lediglich Rechnungen über den Einbau in einer Fachwerkstatt?

  • Zitat

    Original geschrieben von afa2006
    ich kann mir daher nicht vorstellen, das dann bei nem unfall die versicherung zahlt oder das teil überhaupt als 318er gelten lässt, weil die werden ja bei der versicherung sicherlich nen blick in die karre werfen, oder nicht?


    Also bei einem Unfall wird im Zweifelsfalle ein Sachverständiger einen Blick auf das Auto werfen. Und wenn Du mal gesehen hast, was selbst bei einem 100 % serienmäßigen Fahrzeug da alles im Gutachten steht, möchte ich da kein Auto haben, welches auch nur die kleinste technische Unregelmäßigkeit aufweist!

  • Zitat

    Original geschrieben von senderlisteffm
    ..., möchte ich da kein Auto haben, welches auch nur die kleinste technische Unregelmäßigkeit aufweist!


    Für sowas fährt man doch zum TÜV. Klar gibts Spezies die nach der TÜV-Abnahme wieder was verändern, aber die sind dann auch selbst schuld.


    Ich hab in über 10 Jahren umgebaute-Autos-fahren noch nie Probleme gehabt in der Richtung.

  • Also, wie das Auto versichert wird, hängt immer von der Versicherung ab. Entweder wird nach Schlüsselnummer gegangen oder eben nach dem Motor.
    Wird nach der Schlüsselnummer gegangen, dann ist normalerweise nicht mal ein Aufschlag fällig.
    Manche Versicherungen stellen sich aber durchaus quer. Nen Bekannter hatte das Problem bei der HUK. Die wollten nach dem Motor gehen.


    Was den Umbau angeht, kann man in der Regel vom Hersteller eine Unbedenklichkeitsbescheinigung bekommen. Darin ist aufgeführt ob der Motor in die Karosse eingebaut werden darf und welche Umbaumassnahmen dafür erforderlich sind.
    Normalerweise muss der Umbau von einer Fachwerkstatt vorgenommen werden und die Unbedenklichkeitsbescheinigung nach dem Umbau dann von selbiger unterschrieben werden um sicherzustellen, dass alles fachmännisch umgebaut wurde.


    Dann muss nur noch alles eingetragen werden bei TÜV oder Dekra. Mit Unbedenklichkeitsbescheinigung sollten die Kosten dann in den Regionen einer normalen Abnahme liegen.


    Die Steuer wird dann schließlich neu berechnet, wenn man bei der zuständigen Stelle die Papiere ändern lässt.

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