Moin,
folgendes muss ich mir einfach von der Seele schreiben:
Momentan bin ich auf Autosuche und lasse kein Angebot unversucht. Versuche jeden Wagen Probe zu fahren um ja kein vermeintliches Schnäppchen zu verpassen.
Bisher hatte ich dabei kein Glück, doch nun sollte es wohl soweit sein, aber Pustekuchen.
Mein Vater hat einen sehr, wirklich sehr günstigen VW Passat gesehen, den jemand privat abzugeben hatte. Sie kamen auch ins Gespräch und es kristallisierte sich heraus, dies soll der Wagen sein, den ich haben soll. Ideal für mich. (u.a. auch Steuern, Versicherung usw..)
Leider stand der Wagen noch woanders, da derjenige unter der Woche auf Montage ist. Da der Fahrer aber in meiner Heimatstadt wohnt vereinbarte mein Vater einen Termin mit ihm diesen Freitag. Leider wußte mein Vater nicht, dass ich arbeiten muss an jenem Freitag. Also haben wir den Besichtigungstermin verlegt, so dass ich mir heute den Wagen angucken konnte. Mein Vater gab ihm sogar sein Wort ,dass ich den Wagen nehme werde, ihn mir nur vorher einmal ansehen möchte. Der Preis war mit 2500 € schon lange festgelegt und keine Verhandlungsbasis. Alles kein Problem, denn ich wollte den Wagen ja haben.
Heute morgen dann freudiger Erwartung aufgebrochen und kommen bei ihm an.
Da bekomme ich die lapidare Ansage: " Ich hab ne schlechte Nachricht, der Wagen ist weg".
Da hat der vermeintliche Verkäufer seinen Wagen einfach am Samstag , sprich gestern , in Zahlung gegeben. Ohne mir vorher auch nur ein Wort zu sagen.
Das schärfste ist aber noch, dass er vom Händler ebenso 2500 € bekommen hat. Nicht mal mehr, als von mir geboten. Dann meinte er noch zu mir ich könne doch den Händler anrufen und fragen, ob er ihn mir so und in diesem Zustand für die 2500 € rausgibt. An dem Punkt wär ich dem Mann fast an die Kehle gesprungen.
Und als Ausrede für das ganze bekomme ich zu hören " ..meine Frau meinte ich solle den hier lassen... und ich leg mich doch nicht mit meiner Frau an...."
Naja... was soll ich sagen. Ich war an diesem morgen einfach nur sehr enttäuscht und musste miterleben, dass man in Deutschland nichts mehr auf ein Wort gibt.
Einfach dreist ...
So denn, ich versuche den Rest meines Sonntags noch zu genießen.