Gesundheitsreform (Eckpunkte nun klar)

  • Zitat

    Original geschrieben von McTristan
      DasP & Visioneer:


    Ich weiß nur, dass es bei mir in 2005 nicht funktioniert hat obwohl ich vorher eine PKV hatte. Man hatte mir oben genannte Sachlage erklärt und den Umstand bedauert - mehr nicht.


    Also ich weiss das du raus mußt, wenn du arbeitslos wirst, war bei nem Freund so. Der hat dann drei Monate die PKV so weitergezahlt (neben der GKV), sich dann als EDV Berater selbständig gemacht und 3 Monate später nen neuen Job angetreten und das so überbrückt.


    Ansonsten hab ich das so in Erinnerung wie oben geschrieben. Was hat man dir denn genau gesagt?


    PS: irgendwie spinnt meine Tastatur heute! grgrgr

    Microfaser ist eine Weiterentwicklung der Baumwolle... (Zitat QVC)

  • Das ist mal wieder typisch, daß die Ungerechtigkeitsschere noch weiter aufgedreht wird. Das Beste und Fairste an der PKV - nämlich daß man für Kinder extra zahlen muss - wird auf die mieseste Art unterminiert. :mad:


    Wer die "Freude" Kind haben will, soll auch dafür zahlen - schließlich hat er im Gegenzug auch eine Frau, die ihm zusätzlich 0,5-1 Einkommen gibt, ihm den Haushalt abnimmt (und er sich so besser ums Geschäft kümmern kann und er somit mehr Kohle hat) und ihm ansonsten auch so Freude und Rückhalt gibt. Man muss ja auch bedenken, daß er nicht mehr 100 km zu seiner Freundin fahren muss - er hat sie ja im Haus und spart somit Zeit und bares Geld.


    Die armen original-deutschen Singles sind sowieso psychisch und finanziell (höchste Steuerklasse) aufs äußerste belastet - aber das kümmert die Regierung nicht... im Gegenteil. :flop: :( :flop:


    Wie wäre es zur Abwechslung mal mit Ausgaben kürzen statt Eínnahmen erhöhen? Ich wüsste auch ein großes Einsparpotential.... (H4) :rolleyes:

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Das ist mal wieder typisch, daß die Ungerechtigkeitsschere noch weiter aufgedreht wird. Das Beste und Fairste an der PKV - nämlich daß man für Kinder extra zahlen muss - wird auf die mieseste Art unterminiert. :mad:


    Wer die "Freude" Kind haben will, soll auch dafür zahlen - schließlich hat er im Gegenzug auch eine Frau, die ihm zusätzlich 0,5-1 Einkommen gibt, ihm den Haushalt abnimmt (und er sich so besser ums Geschäft kümmern kann und er somit mehr Kohle hat) und ihm ansonsten auch so Freude und Rückhalt gibt. Man muss ja auch bedenken, daß er nicht mehr 100 km zu seiner Freundin fahren muss - er hat sie ja im Haus und spart somit Zeit und bares Geld.


    Also Klitschehafter geht es auch nicht, oder? Wenn die PKV kräftig in den Fond einzahlen soll, sollte Sie auch das Recht haben daraus Leistungen zu beziehen. Darüber hinaus ist in vielen Haushalten eh nur eine Person PKV, also kannst du dir denken auf wen die Kinder laufen...! Und, statistisch gesehen haben PKVV, also "Besserverdiener", eh weniger Kinder...!


    Andere Dinge sind da weit ungerechter! Wie zum Bespiel das PKV weder für Arbeitslose/Rentner/sonstige Nichtzahler aufkommen muß, wie alle anderen in der GKV... gut ich bin PKV, schont meinen Geldbeutel, aber unsolidarisch finde ich es dennoch.


    So, schönes Fußballspiel noch!

    Microfaser ist eine Weiterentwicklung der Baumwolle... (Zitat QVC)

  • visioneer:


    War nicht arbeitslos, sondern hab gleich mit der Arbeit angefangen. Die PKV meinte nur zu mir, dass ich den bemessungsmaßstab nicht erreichen würde. Daraufhin hab ich gesagt, dass ich ja noch selbstständig sei und daraufhin wurde ich gefragt, ob ich mit meiner Selbstständigkeit mehr verdiene als durch mein Angestelltenverhältnis. Dem war natürlich nicht so - also ging es bei mir auch nicht.

    -> Tristan @ Work <-
    --

  • @MC: Das hängt wohl auch stark von der PKV ab die du hast. Die Kassen haben dort wohl etwas Spielraum beim Umgang mit solchen Fällen.


    Ich werde mich mal schlau machen ob der Gesamtlohn gilt oder der einer Arbeitsstelle. 170E p.a. sollte man doch dazu verdienen können um endlich aus den GKs raus zu kommen.

  • Zitat

    Original geschrieben von DasP
    Ich werde mich mal schlau machen ob der Gesamtlohn gilt oder der einer Arbeitsstelle. 170E p.a. sollte man doch dazu verdienen können um endlich aus den GKs raus zu kommen.


    Schau mal hier ! Hab ich mal zufällig gefunden, allerdings ist der Onlinevergleich nicht unbedingt der Beste (es sei denn die Beträge sind icl. AGA!!), aber es finden sich viele nützliche Infos.


    Nett ist diesbezüglich auch noch geld.de .

    Microfaser ist eine Weiterentwicklung der Baumwolle... (Zitat QVC)

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
    Wer die "Freude" Kind haben will, soll auch dafür zahlen - schließlich hat er im Gegenzug auch eine Frau, die ihm zusätzlich 0,5-1 Einkommen gibt, ihm den Haushalt abnimmt (und er sich so besser ums Geschäft kümmern kann und er somit mehr Kohle hat) und ihm ansonsten auch so Freude und Rückhalt gibt. Man muss ja auch bedenken, daß er nicht mehr 100 km zu seiner Freundin fahren muss - er hat sie ja im Haus und spart somit Zeit und bares Geld.


    Die armen original-deutschen Singles sind sowieso psychisch und finanziell (höchste Steuerklasse) aufs äußerste belastet - aber das kümmert die Regierung nicht... im Gegenteil. :flop: :( :flop:


    Sorry, ich weis jetzt nicht mehr ob man über deine Postings lachen oder weinen soll, alleine soch der Satz "schließlich hat er im Gegenzug auch eine frau, die ihm zusätzlich 0,5-1 Einkommen gibt, izm den Haushalt abnimmt..." fragt mich als was du Frauen ansiehst.

  • Martyn: Mag jetzt zwar OT sein, aber ich sehe Frauen als gleichberechtigte Partner - sie können von mir aus jeden Job machen, was ich sogar schätze und unterstütze - zu meinem Bekanntenkreis gehören z.B. Programmiererinnen, Fahrlehrerinnen, Soldatinnen, Automechanikerinnen usw.


    Im Gegenzug müssen sie dann aber auch mitmachen beim Kohle erwirtschaffen und das (sanftere ;) ) Echo vertragen wenn sie z.B. ein bisschen schlägern wollen.


    Ich kenne kein Paar, wo die Frau nicht jobben geht oder in der Fa des Mannes mithilft während die Kinder im KiGa oder der Schule sind.

    Früher konnte man Drachen töten und durfte dann eine Jungfrau heiraten -
    heute gibt's keine mehr und man muss den Drachen heiraten :-(

  • Zitat

    Original geschrieben von Goodzilla
      Martyn: Mag jetzt zwar OT sein, aber ich sehe Frauen als gleichberechtigte Partner - sie können von mir aus jeden Job machen, was ich sogar schätze und unterstütze - zu meinem Bekanntenkreis gehören z.B. Programmiererinnen, Fahrlehrerinnen, Soldatinnen, Automechanikerinnen usw.


    Im Gegenzug müssen sie dann aber auch mitmachen beim Kohle erwirtschaffen und das (sanftere ;) ) Echo vertragen wenn sie z.B. ein bisschen schlägern wollen.


    Okay, das kann ich jetzt akzeptieren.


    Dein vorheriges Posting hat sich so gelesen als wenn eine Frau arbeiten soll, dann aber ihr gesamtes Einkommen dem Ehemann abtreten soll. So eine Meinung wäre für mich inakzeptabel.


    Nur verstehe ich dann die Ansicht nicht das sie dem Mann 0,5 -1 Einkommen gibt, denn ihr eigenes Einkommen hat ja eine Frau die erwerbstätig ist auch wenn sie nicht verheiratet ist. Von dem kleinen Vorteil der Steuerklasse abgesehen.

  • Sorry, wenn ich euch mal eines schon fast gefestigten Feindbildes beraube:


    Nicht jeder in der PKV Versicherte ist der smarte, gut verdienende und überaus gesunde Berufsanfänger mit einem Gehalt weit über der Beitragsbemessungsgrenze.


    Nein, es gibt in diesem, unserem Lande (man verzeihe mir diese Anleihe aus lang zurück liegendem Vokabular) sehr wohl Menschen, die *gezwungen* sind (gemäß damaligem SGB), sich und ihre Angehörigen privat zu versichern.


    Kleines Beispiel aus der NRW-Landesverwaltung:
    Ein Beamter, Dipl-Ing. (FH) mit zusätzlich, qualifizierender Berufserfahrung, Alleinverdiener mit drei Kindern, bezieht ein (rein rechnerisches) Bruttogehalt von etwa 3200 EUR. Der Dienstherr übernimmt gemäß Beihilfeverordnung in aller Regel 70% der Krankheitskosten für die Erwachsenen und 80 % für die nicht erwerbstätigen Kinder.
    Dies bedeutet:
    Der Beamte muss zur Absicherung eines ungedeckten Kostenrisikos bei zwei Erwachsenen in einer Höhe von jeweils 30% und zusätzlich drei Kindern in Höhe von jeweils 20% eine private Absicherung durch eine PKV einkaufen. Diese private Absicherung nicht abzuschliessen, wäre mehr als fahrlässig - denn wer möchte schon bei unkalkulierbaren Kosten im Krankheitsfall mit seinem privatem Vermögen für diese Deckungslücke haften wollen.


    Die Versicherung der vorgenannten Risiken kostet den Versicherungsnehmer einen monatlichen Beitrag von etwa 400 EUR bei der PKV.
    Es braucht nicht viel, um zu errechnen, das der zu zahlende Beitrag an die PKV etwa 12,5 % des Bruttoeinkommens des Alleinverdieners beträgt. Und zwar - ich erinnere - um bei zwei Personen 30% und bei weiteren 3 Personen 20% der Krankheitskosten abzudecken. Meines Wissens gibt es zurzeit keinen abhängig beschäftigten Arbeitnehmer, der mehr als 7,6 % seines Bruttoeinkommens aufwenden muss, um eine rechnerische 50% Abdeckung zur Versicherung seiner Krankheitskosten und der ansonsten - kostenfrei - mitversicherten Familienmitglieder zu gewährleisten.

    Gruß,
    Joe

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