Kann man einen Dienstwagen guten Gewissens kaufen/ wie werden sie behandelt?

  • Ciao,


    ich weiß nicht ob Werksangehörige anders mit "ihren Podukten" umgehen als Angestellte einer Vertragswerkstatt. Denn von letzteren kenne ich einige Horror Geschichten wie dieverse Luxus Autos "getestet" wurde. Z.B. bei der Neuwagen (Jahreswagen) Überführung.
    Das schlimmste dabei ist, das sie dir das als Kunde selbst erzählen! :eek: :flop:


    Deswegen habe ich bei sowas auch immer nen faden Beigeschmack.


    Ciao Vito

    Der Mann mit den Hochzeiten

  • Hallo


    Ich hatte gut 2 Jahre einen solchen Ex-Werkswagen von VW (Passat W8) und bin damit 40.000 problemlose Kilometer gefahren. Gekauft hatte ich den Wagen mit 30.000 Km auf dem Zähler (die er in eineinhalb Jahren gelaufen war).


    Gruss


    Luzy

  • Ich denke es kommt darauf an ob es das persönliche Dienstfahrzeug war, die werden in der Regel in etwa so behandelt wie eigene oder geleaste Fahrzeuge, oder Werksfahrzeuge die von verschiedenen Fahrern genutzt werden, und dabei oft nicht besonders gut behandelt werden.

  • Ciao,


    vielleicht ist es auch interessant wie lange man ihn fahren will. Die meisten Nachwirkungen werden wohl erst später auftreten (trotzdem zu früh).


    Ciao Vito

    Der Mann mit den Hochzeiten

  • Ich kenne auch jemanden der in einer Audi-Werkstatt arbeitet, die Fahrzeuge werden dort teilweise sehr sportlich behandelt, um das mal so auszudrücken. Allerdings wird auch immer drauf geschaut, den Motor zuerst warmzufahren und ihn anschliessend wieder abkühlen zu lassen.
    Ich möchte aber anmerken, dass dies bei Gebrauchtfahrzeugen oder bei Servicearbeiten geschieht und scheinbar nicht bei Neuwagen. Diese werden angeliefert und direkt in den Showroom gestellt (und nicht gefahren).


    Der Kunde kann aber auch wünschen, dass das Fahrzeug nicht bewegt wird zwecks einer Testfahrt. Einfach Tachostand notieren und kontrollieren. Wenns mehr als 1 Kilometer mehr hat, einfach reklamieren.


    Ich persönlich würde allerdings eher einen Wagen eines Aussendienstlers kaufen, da Langstrecke dem Auto weniger schadet als Kurzstrecken.


    Übrigens - 2km soll die längste Distanz in Neckarsulm sein. Ok - aber dafür das Auto? Was wäre mit Fahrrad, Roller oder bei Lasten sowas: http://off-road.com/atv/review…03_02/images/gator_11.jpg :D

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  • Da ich einen Audi-Mitarbeiter in der Familie habe, der sich auch alle 9 Monate einen neuen Audi "abholt": Also die Kilometer sind da so niedrig, weil die Mitarbeiter bei dieser Leasingform eben eine bestimmte Km-Begrenzung bekommen. Alles was drüber ist, muss extra bezahlt werden. Die Wägen werden wohl auch hinterher nochmal angeschaut, wobei wohl - wie ich das verstanden habe - etwaige Macken oder Schäden unter Umständen bezahlt werden müssen. Bin mir da aber nicht so sicher, wie das wohl genau sein soll.


    Ansonsten darf man davon ausgehen, dass die Wägen natürlich gut gewartet sind, weil die Kundendienste und Reparaturen im Leasingpreis sozusagen schon mit drin sind. Der Mitarbeiter zahlt dafür also nicht extra.


    Aber so wie mir das Mal gesagt wurde, sollen wohl die (oder zumindest einige?) Dienstwägen die NUR innerhalb des Werkes verwendet werden, auch nie das Werk verlassen. Das sollen wohl teilweise Fahrzeuge mit kleinen Mängeln sein, da Audi wohl bei diesen nicht nachbessert, sei es aus wirtschaftlichen oder aber eher imagetechnischen Gründen, ich weiß es nicht genau. Außerdem, so habe ich mir sagen lassen, sollen jene Wägen schon nach sehr kurzer Zeit extrem heruntergekommen sein, weil es einfach "kein Schwein interessiert" ;)


    Nun, bin mir nicht sicher, ob meine Informationen soweit korrekt sind. Aber ich dachte jedenfalls, mich an derartiges erinnern zu können.

  • Ich kenne das von Mercedes. ...habe einige Mercedes-Mitarbeiter im Freundes- und Bekanntenkreis. Einer von denen holt sich auch regelmäßig seinen neuen Schlitten ab. Die "gebrauchten" Fahrzeuge werden dann als halbjahres, oder entsprechend als Jahreswagen verkauft. Der Mitarbeiter hat die Auflage, nicht über einen bestimmten km-Stand zu kommen. Ansonsten kann er diesen "frei bewegen". Kleinere "Gebrauchsspuren" werden dabei von der Firma übernommen.


    Manchmal bekommt ein Freund ein Fahrzeug (E-Klasse, CL oder S-Klasse) - je nach Arbeitsstelle und Anstellungsdauer - mit der Auflage, soviel Kilometer wie nur möglich an einem Wochenende zu fahren. So kommt es dann tatsächlich mal vor, dass wir zum Abendessen mal von Berlin nach Hamburg fahren, oder zum Sport mal eben nach Düsseldorf. Tank wird natürlich von der Firma übernommen. :D


    Ich würde jederzeit zu einem Werks-/Dienstfahrzeug greifen (was ich ja auch bei meinem CLK getan habe). Diese Fahrzeuge sind alle bestimmt in der Fachwerkstatt gewartet worden und haben ein lupenreines Serviceheft.

  • Zitat

    Original geschrieben von chung77
    (...) soviel Kilometer wie nur möglich an einem Wochenende zu fahren.(...)


    Falls so was wieder mal vorkommt, ich kann dir ein gutes Restaurant an der spanischen Costa Blanca empfehlen :D
    Samstag runter, Sonntag rauf ;) Das sollte dir dann je nach Startort 3000 oder mehr Kilometer geben - von Bern (CH) sinds 1500km One-Way. Von Berlin 2300 - bei einem Schnitt auf der AB von 150 (was nur unter Missachtung gültiger Verkehrsvorschriften zu erreichen ist) geht das dann 15 Stunden. Aber das Restaurant ist echt toll, man kann dort Deutsch, English, Spanisch, Französisch oder Flämisch reden - die verstehen dich immer :top:

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  • Und was hast Du davon, wenn Du dort ankommst und komplett im A... bist von der Fahrt? Wenn nicht, bist Du es spätestens auf der Rückfahrt. Ich kenne die Strecke, Saarland nach Jávea. 1700km, ca. 14 Stunden Fahrzeit. Sowas fährt man nicht einfach mal zum Essen gehen. Von den Sprit- und Mautkosten abgesehen...

    “Das Leben ist wie ein Fahrrad. Man muß sich vorwärts bewegen, um das Gleichgewicht nicht zu verlieren.” Albert Einstein

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