Frage zu Energiesparlampen

  • Zitat

    Original geschrieben von Hightower2004
    Dachgeschoß-Arbeitszimmer. ca. 50 qm Bodenfläche und ca. 3,20m Deckenhöhe. :)


    Hui! Hast gewonnen... :D

    Cuando la vida te traiga limones, pide tequila y sal o aprende a hacer limonada.


    Aber große Hunde können auch gefährlich sein. Man muss immer eine zweite Person da haben, die einen Vorderfuß hochhebt von dem Hund, dann kann er nicht nach hinten austreten. by Udo Lindenberg feat. Helge Schneider: Chubby Checker

  • Zitat

    Original geschrieben von WAF2TT
    Kann man die Energiesparlampen eigentlich auch für die Treppenhausbeleuchtung verwenden (häufiges Ein/Aus-schalten, brenndauer ca. 1Minute)?


    Kann man schon. Aber die Lampen werden sich da wohl bald verabschieden. Durch den hohen Einschaltstrom, und die häufig nötigen Lampenwechsel dürfe sich das Finanziell kaum lohnen, eher im Gegenteil.


    Zur eingangsfrage noch was (auch wenn die im Grunde schon geklährt ist).
    Die Wattangabe beziht sich immer auf den Stromverbrauch der Lampe in Watt. Klingt jetzt komisch, ist aber so. :)
    Das heißt, es spielt keine Rolle, wie hell die Lampe ist, entscheident ist nur, daß die tatsächlichen Watt (also bei Energiespahrlampen 13, 15 oder 23 etc.) nicht höher sind als die maximalangabe auf der Lampe.
    Eine solche Beschränkung auf der Lampe kann zwei Gründe haben:
    1. Die verbauten Kabel halten keine größeren Belastungen aus. Das ist bei Deckenlampen mit einer Angabe von 60 W sehr unwahrscheinlich. Denn das würde bedeuten, daß derart dünne Drähte verbaut sind, daß das schon fast fahrlässig wäre.
    2. Die Wärmeentwicklung. Das ist bei Lampen schon eher der Grund. Aber die Wärmeentwicklung hängt direkt mit der tatsächlichen Wattzahl zusammen. Wenn man also nur eine 23W Lampe einbaut, dann "heizt" die auch nur mit 23 Watt. Das folgt aus dem Energieerhaltungssatz. Die Lampe nimmt eine Leistung (=Energiemenge) von 23W aus dem Netz auf. Also gibt sie auch exakt 23 W an die Umgebung ab. Entweder in Form von Licht, oder in Form von Wärme. Da die Energiesparampe mehr Licht mit 23W erzeugt als eine Glühbirne mit 23W, erzeugt die Energiesparlampe auch (etwas) weniger Wärme.
    Daß die Lampe mehr Licht erzeugt, als eine 60W Glühbirne ist unerheblich, da das Licht keine technischen Auswirkungen auf das Lampengehäuse hat. Allerdings könnte eine Energiesparlampe (vorallem wenn Du eine mit hoher Farbtemperatur wählst) mehr UV Strahlung abgeben, als eine Glühbirne. Das könnte zu schnellerem vergilben des Papierschrimes führen.

    **** Commodore 64 Basic V2 ****
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    READY.

  • Es gibt von Osram eine Kompaktleuchtstofflampe die speziell für häufiges Schalten entwickelt wurde: Die Dulux EL Facility
    Sie ist so konzipiert, dass die besonder schnell (< 0,5 s) startet und auch recht schnell ihren Lichtstrom erreicht. Für eine Brenndauer von einer Minute ist sowas aber auch nichts. Dafür ist eine Glühlampe geradezu prädestiniert.

    Viele Grüße
    Martin

  • Wenn Du noch etwas wartest...
    Ich denke es dürfte nur noch wenige Jahre dauern, bis die ersten 230V Leuchten mit LED-Technik kommen. Die halten dann problemlos häufiges Schalten aus.

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  • Da LED derzeit ähnlich ineffizient sind wie Glühlampen würde das auch nichts bringen. Zudem bräuchte man dann eine andere Leuchte (Zusatzkosten) und die LED ist sicherlich auch nicht billig.

    Viele Grüße
    Martin

  • Re: Frage zu Energiesparlampen


    Zitat

    Original geschrieben von Hightower2004
    Bei der Beschreibung steht "max. 60W". Da das mir das etwas zu dunkel ist möchte ich gerne eine stärkere Lampe verwenden. Da ich glaube, dass sich die Angebe auf die Wärmeentwicklung und der damit verbundenen Brandgefahr bei herkömmlichen Glühlampen und dieser aus Papier bestehenden Lampe bezieht, würde ich gerne eine "100 W - Energiesparlampe" (= ca. 25 W) einsetzen. Wäre für fachkundigen Rat dankbar.


    Du kannst bis zu thermischen Leistungen von 60 W gehen, also ganz locker sogar 20 W Energiesparlampen einbauen... Sofern die Lampe öfter mal ein- und ausgeschlatet wird, emüfehle ich OSRAM Facility, die genau darauf ausgelegt sind und speziell für die Nutzung in Treppenhäusern etc. designed wurden... DIe kosten dann um die 3 € mehr als eine Dulux EL, sind Made in Germany und wirklich belastbar.

    ---

  • Zitat

    Original geschrieben von Martin Reicher
    Da LED derzeit ähnlich ineffizient sind wie Glühlampen würde das auch nichts bringen. Zudem bräuchte man dann eine andere Leuchte (Zusatzkosten) und die LED ist sicherlich auch nicht billig.


    Wieso sind LED-Lampen denn bitte ineffizient? Andere Leuchten bräuchte man auch nicht, nur kommt nicht alles in den Handel(Deutschland), was poduziert wird...das Produkt könnte ja beim Strom-sparen helfen...

  • Eine der derzeit als am tollsten angepriesenen LED - die Luxeon III - liefert z.B. bei einem Strom von 1 A gerade mal 80 Lumen und benötigt dazu eine Spannung von 3,9 V. Ergibt 3,9 W Leistung am Leuchtmittel. Effizienz: 20,5 Lumen/W


    23 W Energiesparlampe, die wahrlich kein besonderer Energiesparkünstler ist: 1300 lm: 56,5 lm/W Also schon fast 3 Mal effizienter und das ist die Systemleistung, nicht nur die Leistung des Leuchtmittels.


    Noch effizienter: Stabförmige Leuchtstofflampen am EVG z.B. 11000 lm für 114 W Systemleistung ergibt 96 lm/W. Die LED ist hier also schon 5 MAl ineffizienter.


    Und komm mir jetzt nicht damit, dass eine LED bei geringen Lichtströmen Vorteile hat: Das stimmt, aber wir sprechen hier von Raumbeleuchtung und da brauchst du mit 80 Lumen nicht anfangen.


    Eine LED strahlt in der Regel sehr gerichtet ab während eine Glühlampe fast rundum strahlt. Jetzt erkläre mir bitte wie du ohne die Konstruktion der Leuchte zu verändern erreichst dass der gerichtete Lichtstrahl einer LED-Lampe genauso verteilt wird.

    Viele Grüße
    Martin

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