Wie Portierung von Festnetznummer vorzeitig aus Vodafone zuhause nach T-Mobile max?

  • Hallo,


    möchte aus einem Vodafone SuperFlat mit der Festnetznummer raus. Der Vodafone-Vertrag soll dabei entweder eine neue Festnetznummer bekommen oder ein Tarif ohne Zuhause-Option werden (KombiWochenende oder irgendwas).


    Die Festnetznummer soll schnellstmöglich zu einem dann abzuschließenden T-Mobile Max eco Tarif.


    Was muss ich tun? Geht das überhaupt (lt. Vodafone-Hotline nicht, aber der am Telefon wirkte nicht sehr fähig)? Ist das dann eine Portierung oder ein Export? Gibt es spezielle Hotlines? Die Festnetznummer darf auf keinen Fall verloren gehen.

  • Hallo,


    das vorzeitige Portieren der Festnetznummer könnte ein wenig heikel sein.


    Evtl. den "Umweg" über einen T-Com-Festnetz Anschluß machen und den Vodadonern gar nix sagen. T-Com kapert die Nummer dann, kann aber sein, daß Vodafone sich verweigert.


    Kann auch sein, daß die Nummer zu unterschiedlichen Zielen führt, je nachdem aus welchem Netz später angerufen wird.


    Wichtig ist auf jeden Fall, daß die Vertragsdaten 150% identisch sind.


  • Hi,


    grade nähern wir uns dem Zustand "heikel". T-Mobile nennt nun ein Portierungsdatum (noch unbestätigt), Vodafone will davon aber nix wissen. Auf meine Anfrage nennen sie mir als Export-Datum das Ende der Vertragslaufzeit. Dabei hab ich von der Hotline eine Zusage das es vorzeitig ginge. Gut das ich wenigstens den Namen des Mitarbeiters habe.


    Ich habe noch einmal um Klärung gebeten, denn wenn ich den Tarif von SuperFlat nicht auf KombiComfort umstelle sondern z.B. auf KombiWochenende (wozu ich berechtigt wäre), dann ist die Festnetznummer sofort "frei". Sprich sie fliegt weg. Da sie ursprünglich mal von der Telekom war (damals als es noch alles ein Unternehmen war), wäre die Frage ob sie nicht selbst dann rückholbar wäre :-) Gut, das will ich nicht probieren. Aber es ist zumindest von der Argumentation nicht nachvollziehbar das ich in dem einen Fall bis zum Ende des Vertrags warten müsste, in dem anderen Fall die Nummer gleich bei ihnen weg ist.


    Ist es denn irgendwie geregelt was mit Festnetznummer passieren darf wenn man eine Tarifoption kündigt so das die Festnetznummer nicht mehr nutzbar ist. Darf der Anbieter dann wirklich sagen "Ja, die verfällt dann in jedem Fall" und ich habe als Kunde kein Anrecht in dem Fall auch eine Portiertung anzustoßen?

  • Wenn Du die Festnetznummer von Dir aus kündigst, z.B. durch einen entsprechenden Tarifwechsel, ist sie für immer weg. Das ist nun einmal so.


    Um eine Portierung durchführen zu können, ist es immer erforderlich, daß der aufnehmende (also der neue) Teilnehmernetzbetreiber den Vertrag mithilfe des standardisierten Vordrucks kündigt und dabei gleichzeitig den Portierungsauftrag erteilt. Anders geht es nicht (von seltenen Ausnahmen aufgrund irgendwelcher guter Kontakte zu den beteiligten TNB mal abgesehen).


    Was dann mit dem alten Anschluß geschieht, ist allein Sache des abgebenden TNB. Normalerweise wird dieser komplett gekündigt, bei Homezone-Produkten wird oft wohl einfach die exportierte Festnetznummer durch eine andere ersetzt (wurde mir hier bezüglich Genion kürzlich erklärt). Sollte Vodafone dies nicht anbieten, werden sie den Portierungsauftrag mit dem Fehler "aVb" an T-Mobile zurücksenden und als neuen Ausführungstermin das Vertragsende angeben. Dem kann T-Mobile entweder zustimmen, oder den ganzen Prozeß erstmal abbrechen und später neu anstoßen.


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Evtl. den "Umweg" über einen T-Com-Festnetz Anschluß machen und den Vodadonern gar nix sagen. T-Com kapert die Nummer dann, kann aber sein, daß Vodafone sich verweigert.


    Was sollte das bringen, abgesehen von 59,95 Euro Bereitstellungskosten? T-Mobile portiert die Nummer ggf. ohnehin selbst in das Netz D 001 (Telekom). Ob der Auftrag über T-Mobile oder T-Com läuft, ändert nichts an der Tatsache, daß Vodafone Ärger machen KÖNNTE. Entweder sie stimmen der Portierung zu oder nicht.


    Zitat

    Original geschrieben von hrgajek
    Kann auch sein, daß die Nummer zu unterschiedlichen Zielen führt, je nachdem aus welchem Netz später angerufen wird.


    Wenn das passiert, hat irgendein an der Portierung beteiligter TNB Mist gebaut. Solche Fehler lassen sich aber beheben, kosten also vor allem Zeit und Nerven. Bei einer Portierung zur Telekom - und technisch geschieht hier eine solche - treten solche Phänomene wohl eher selten auf.

  • Zitat

    Original geschrieben von RA Fries
    Wenn Du die Festnetznummer von Dir aus kündigst, z.B. durch einen Was dann mit dem alten Anschluß geschieht, ist allein Sache des abgebenden TNB. Normalerweise wird dieser komplett gekündigt, bei Homezone-Produkten wird oft wohl einfach die exportierte Festnetznummer durch eine andere ersetzt (wurde mir hier bezüglich Genion kürzlich erklärt). Sollte Vodafone dies nicht anbieten, werden sie den Portierungsauftrag mit dem Fehler "aVb" an T-Mobile


    Danke für Deine Erläuterung, das klingt so auch nach einem sauberen Prozess.


    Und eben das haben VF mir telefonisch noch zugesichert (schriftlich eine Aussage zu bekommen ist bei sowas ja eh schwierig), jetzt wollen sie nicht mehr so richtig. Mal schauen wie es ausgeht. Ich denke mal ein Nummerntausch (das war auch mein Vorschlag) sollte machbar sein. Denn bei der Portierung hin zu VF war es im Prinzip ja das gleiche, erst eine temp. Nummer von VF/BT, dann die portierte Nummer.

  • Aha, die fragliche Festnetznummer wurde also schon einmal portiert!


    Weißt Du, bei welchem TNB sie ursprünglich registriert war? Also von wo hattest Du sie damals zu Vodafone/BT portiert?

  • Zitat

    Original geschrieben von RA Fries
    Aha, die fragliche Festnetznummer wurde also schon einmal portiert!


    Weißt Du, bei welchem TNB sie ursprünglich registriert war? Also von wo hattest Du sie damals zu Vodafone/BT portiert?


    Telekom -> VIAG Interkom -> Telekom -> Hansenet -> Vodafone.


    Die Nummer ist also ursprünglich von der Telekom in den 90ern vergeben worden.

  • Zitat

    Original geschrieben von gaspode
    Telekom -> VIAG Interkom -> Telekom -> Hansenet -> Vodafone.


    Ein klarer Fall fürs Guinness-Buch: die am häufigsten portierte Rufnummer! :top:


    Im Ernst: wenn es sich ursprünglich mal um eine Telekom-Rufnummer handelte, sollten zumindest die von hrgajek berschriebenen Routingprobleme nicht auftreten. Die Nummer ist ja dann gewissermaßen wieder in ihrem Heimatnetz geschaltet.
    BTW: Ging eigentlich die Portierung von Hansenet zu Vodafone problemlos über die Bühne? Man hört genau da nämlich so einiges über Routingprobleme...

  • Zitat

    Original geschrieben von RA Fries
    Ein klarer Fall fürs Guinness-Buch: die am häufigsten portierte Rufnummer! :top:


    Drum hänge ich ja an ihr :-)


    Zitat

    [i]Original geschrieben von RA Fries [/
    BTW: Ging eigentlich die Portierung von Hansenet zu Vodafone problemlos über die Bühne? Man hört genau da nämlich so einiges über Routingprobleme...


    Portierung ging nicht ohne Probleme. Vodafone gingen erst mal großzügig von einer Portierung innerhalb ein paar Tagen aus, ignorrierten aber meinen Hinweis auf die Kündigungsfrist von 4 Wochen bei Hansenet. Macht aber nix, wurde dann halt einen Monat später umgeschaltet.


    Danach war ich erst mal nicht erreichbar, es kam eine Ansage das irgendeine Zielnummer nicht erreichbar wäre. Genauen Text weiss ich nicht mehr. Aber der Vodafone-Support hat das ganze noch am Wochenende nach der Umschaltung hingebogen. Die waren äußerst fit und sehr bemüht, Sonntag Abend kam dann der Anruf das es jetzt passen würde.

  • Eine vom aktuellen Rufnummernhalter (aus MVLZ-Gründen) abgelehnte Portierung muss trotzdem durchgeführt werden, wenn


    1. der Rufnummerninhabende Kunde das so wünscht


    UND


    2. die Rufnummer zu dem NB rückportiert wird, zu dessen Netz sie originär gehört(e).


    Aus Ableitungen von (2.) stammt auch das Gerücht, dass Festnetzrufnummern immer ÜBER die Telekom portiert werden müssen,
    grundsätzlich ist das falsch,
    will man aber eine Zwangsrückholung (zur Telekom) durchsetzen, um die Nummer dann von dort wiederum woanders hin zu portieren, dann ist das der einzige Weg.


    Das, was Hennig oben beschrieb, nämlich dass manche NB das "sabotieren", indem sie die Anrufe auf die freizugebende Nummer in ihrem Netz halten und eben nicht rückleiten, das ist mir auch schon passiert und bedarf massiver Interventionen und 6 Wochen Zeit :-)



    Alle "Portierer" sollten aber wissen, dass sich bei portierten Rufnummern die Rufaufbauzeit um mindestens 5 Sekunden abhängig von der Serverauslastung verlängert, Zeitdauer nach oben offen, es wurde schon von 25 und mehr Sekunden berichtet. Grund: Es muss ja erst "geschaut" werden, wo sich die Nummer "herumtreibt" und im Ziel-Netz wird nochmal "geschaut", ob das auch wahr ist, ferner kommt dann ja auch noch die Rufumleitung auf den Mobilfunkanschluss dazu.
    Was lernen wir daraus ?
    Portiere nur so viel wie nötig und so wenig als irgend möglich.

    Gier frisst Hirn, soweit vorhanden | Rauchen bildet - Krebs Meine Frau starb daran.

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