Ich weiss, es ist schwer, vom verkaterten in den Realitäts-Zustand zurück zu kehren...
Aber wie sicher einige mitbekommen haben, ist seit heute 2003 und neben 3,4 ct. (3,9 ct. inkl MwSt) mehr "Öko"-Steuer, plant die Bundesregierung, u.a. die Dienstwagenfahrer, die das Fahrzeug auch privat nutzen (Lt. Hans Eichel sowieso nur Geschäftsführer in 7er, A8 oder S-Klasse...) mit 50% mehr Steuern - salopp gesagt - abzuzocken. Da in der Realität die meisten Dienstwagen der Golf-Klasse entstammen und ein Großteil der Fahrer (Wie ich auch) nicht über ein Geschäftsführergehalt verfügen, stellen sich mir einige Fragen, ob diese "Abzock"-Steuererhöhung kommt oder nicht und welche Alternativen ich habe.
In erster Instanz wurde der Gesetzentwurf (glücklicherweise) im Bundesrat abgelehnt. Die Regierung möchte den Entwurf Anfang 2003 erneut in den Bundestag einbringen, über welchen (laut AutoBild) der BR im März ´03 entscheidet, oder besser gesagt, ihn hoffentlich ablehnt.
Da ich im Falle einer positiven Entscheidung für das Gesetz knapp 489€ monatlich zusätzlich zu meinem Bruttogehalt versteuern müsste, habe ich schon überlegt, auf ein Fahrtenbuch umzusteigen, welchem nur die tatsächlichen Betriebskosten des Fahrzeuges zugrunde gelegt werden.
Besonders ins Auge gestochen sind mir dabei die elektronischen Fahrtenbücher, die über das GPS-Signal sämtliche Fahrzeugbewegungen aufzeichnen.
Gibt es eurerseits irgendwelche Erfahrungen dazu?
Oder auch zum "normalen" Fahrtenbuch in Papierform?
Wie penibel sind die Finanzämter?
Der Bund der Steuerzahler fordert eine Besteuerung der tatsächlichen Anschaffungskosten, nicht des Listenpreises. Was haltet Ihr davon? Wäre meiner Meinung nach schon ein Ansatz in die richtige Richtung.
Ich weiss, sehr trockenes Thema an solch einem feucht-fröhlichen Tag, aber vielleicht gibt es ja Leute hier, die in einer ähnlichen Situation sind, wie ich.
Der Stefan...