Diskussion: Banken mit guten Angeboten (Keine KwK Gesuche erlaubt!)

  • Re: Nemea


    Zitat

    Original geschrieben von cestec also auf die kann ich gern verzichten - aber wenn Du magst, ueberweise mir doch mal eben 50k (gern auch mehr) Euro auf mein Cayman-Galapagos-Konto, ich verspreche Dir auch 12% Zinsen p.a.

    Also ich würde gerne mehr als 50k bei der DiBa hin überweisen. Leider geht das nach Cayman-Galapagos nicht. Wg. Begrenzung auf 50k pro Auftrag, nehme ich an.


    BTW: Wo liegt denn Cayman-Galapagos? :D
    Ist das nicht die Insel, die eher wg. dem damaligen Besuch von Charles Darwin und Riesenschildkröten bekannt ist als für seine Banken?

  • Exotische Fest-/Tagesgelder


    Wo wir gerade bei dem Thema sind:


    Ich hatte letztes Jahr auch mal begonnen, ein wenig auf die europäische Einlagensicherung zu "spekulieren" und habe einen mittleren 5-stelligen Betrag über Weltsparen bei der bulgarischen Fibank für 2,5% für 1 Jahr geparkt. Das Festgeld ist vor ein paar Tagen ausgelaufen und es wurde auch zügig und problemlos zurückgezahlt. De Zinsen passen auch. Die Versteuerung muss ich natürlich manuell vornehmen. 5% Quellensteuer wurden abgezogen.


    Ich habe mittlerweile weitere Festgelder über Weltsparen angelegt.


    Aber OK, klar ist das Risiko, speziell das man einige Zeit nicht an sein Geld ran kommt, höher. Jeder muss halb selber sehen, ob sich das für 0,5-1,0% mehr Zinsen p.a. lohnt oder nicht.

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Hat schon irgendjemand Erfahrung mit der Nemea Bank?


    das ist jetzt schon die zweite Bank aus Malta die hier genannt wird.
    Hast Du auch überprüft ob es
    a) die Bank überhaupt gibt
    b) das die echte Webseite ist.
    c) die überhaupt Kunden aus Deutschland annehmen


    Weil irgend eine Webseite in's Netz stellen um so den Schein zu erwecken ist ja nun der Klassiker beim Betrug.



    Was das Thema Sicherungeinrichtung und kleine Länder angeht gibt es auch ein Beispiel bei dem alles gut gegangen ist.
    Neulich wurde, als es um Griechenland ging und wie ein Land ein Schulden- und Defizit-Problem beseitigen kann als Musterland Estland genannt. Ich hab das mal zum Anlass genommen und geschaut ob es die Bigbank noch gibt. Und siehe da, sie ist noch da.
    Vor ca. 8 Jahren, da bot die Bigbank absolut top Zinssätze auf Festgelder an. Damals lauteten die Warnungen auch dass die Sicherungeinrichtung und das Land viel zu klein seien und es dem Land schlecht gehe.
    Es kann also durchaus funktionieren.

    Viele Grüße


    Martin

  • Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    das ist jetzt schon die zweite Bank aus Malta die hier genannt wird.
    Hast Du auch überprüft ob es
    a) die Bank überhaupt gibt
    b) das die echte Webseite ist.


    Ich bin doch nicht von gestern ;)


    Aber im Ernst: Wenn mir eine Bank nicht aus grossen, seriösen Medien ein Begriff ist, dann überprüfe ich immer deren Existenz. Und auch, ob die Bank von einer seriösen Finanzmarktaufsicht ordentlich überwacht und zugelassen ist (nicht jede tatsächlich existierende Firma darf auch Finanz- bzw. Bankgeschäfte machen). Wie man nicht seriös ist, davon hatten wir es ja hier im Forum schon vor nicht allzu langer Zeit am Beispiel der Eurokasse in Neuseeland.


    Wer sich selbst nicht zutraut, sowas zu überprüfen, der sollte m.E. lieber von der Anlage die Finger lassen. Ausser, er will anderen vertrauen müssen... wie beispielsweise vermittelnden Anbietern wie WeltSparen? Vielleicht. Ich bin persönlich lieber direkt Kunde bei einer Bank, ohne einen "Mittelsmann" dazwischen zu haben. Aber so einfach kann man ja in einigen Ländern (wie bspw. Portugal) nicht einfach als Non-resident eröffnen (ausser "überteuerte" spezielle Produkte).


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Neulich wurde, als es um Griechenland ging und wie ein Land ein Schulden- und Defizit-Problem beseitigen kann als Musterland Estland genannt


    Grundsolide Staatsfinanzen und sehr vernünftiges und modernes Steuersystem. Man muss allerdings auch sagen, dass Estland massiv (!) von EU-Hilfen und Investitionskrediten profitiert (hat). Nur werden die dort eben investiert, nicht so auf den Putz gehauen, wie in Griechenland. Die Esten werden die Griechen meines Erachtens bald im Lebensstandard deutlich überholen. Ginge ich allerdings in Estland mit Mindestlohn oder Mindestrente nach hause, würde ich beim Vergleichen mit griechischen Rentnern wohl ziemlich wütend werden.


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Ich hab das mal zum Anlass genommen und geschaut ob es die Bigbank noch gibt. Und siehe da, sie ist noch da.


    So überraschend ist das nicht. Das Geschäftsmodell sieht allzu riskant und volativ, sondern recht solide aus. Anlagegeld einsammeln und als Kredit ausgeben. Dabei viel Fokus auf Konsumenten- und Kleinkredite. Wenn man die höheren Kreditsummen dann nicht allzu optimistisch durch Immobilien besichert, dann kann man da nicht so viel falschmachen. Für eine Bank ist das geradezu fast "langweilig" zu nennen :p


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Damals lauteten die Warnungen auch dass die Sicherungeinrichtung und das Land viel zu klein seien und es dem Land schlecht gehe.


    In Bezug auf die Sicherungseinrichtung selbst war und finde ich das Argument mit der Grösse irgendwie etwas befremdlich. Trotz ihres Namens ist die BigBank ja nicht gerade "big", sondern im Gegenteil ziemlich klein. Das Risiko ist eher ein systemisches, insbesondere eine Schieflage eines der beiden schwedischen Riesen auf dem Markt (Swedbank & SEB), die die Einlagensicherung sprengen dürften.


    Aber zurück zum Ausgangspunkt:

    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    c) die überhaupt Kunden aus Deutschland annehmen


    Es gibt aus Sicht des Privatanlegers in dieser Beziehung meist drei Kategorien:


    1. Banken, die an ausländischen Kunden grundsätzlich nicht interessiert sind. Die haben das "nur Ansässige" meist irgendwo auf ihrer Webseite klein genannt, bzw. gestalten ihre Webseite dementsprechend, oft nur einsprachig, Anmeldeformulare nur für ein Land: viele deutsche Banken, ebenso britische Banken machen es so.


    2. Banken, die relativ offen für ausländische Kunden sind bzw. offensichtlich anbieten. Gestalten sich oft betont international und mehrsprachig. Viele Banken einschlägiger kleiner Finanzstandorte, wie Luxemburg, Andorra, Kanalinseln, Isle of Man, auch Malta. Diese kommunizieren oft (zumindest tendentiell häufiger) offen und transparent die formalen Voraussetzungen, unter denen sie Nicht-Ansässige annehmen - bzw. "unterhalb" derer sie eben nicht annehmen. Sehr viel zugeknöpfter sind diesbezüglich bspw. die Schweiz, Liechtenstein und einschlägige lettische Banken.


    Die Nemeabank passt mit ihrer Webseite eigentlich ins Bild. Sie hat mir allerdings heute freundlich mitgeteilt, dass die Bank momentan (nächste 3 Monate) überhaupt keine Neukunden* akzeptiert, während sie ihre internen Prozesse und System an höhere Kundenzahlen anpassen wollen. :p



    * Ich würde allerdings arg bezweifeln, ob sie Geschäftskunden auch so vertrösten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Ich bin persönlich lieber direkt Kunde bei einer Bank, ohne einen "Mittelsmann" dazwischen zu haben. Aber so einfach kann man ja in einigen Ländern (wie bspw. Portugal) nicht einfach als Non-resident eröffnen (ausser "überteuerte" spezielle Produkte).


    Im Falle von Weltsparen, Savedo und zinspilot und den dortigen Banken ist das vermutlich der Fall dass man nicht direkt mit der Bank Angebote wahrnehmen kann.


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Die Esten werden die Griechen meines Erachtens bald im Lebensstandard deutlich überholen. Ginge ich allerdings in Estland mit Mindestlohn oder Mindestrente nach hause, würde ich beim Vergleichen mit griechischen Rentnern wohl ziemlich wütend werden.


    Ich habe das mit Estland jetzt nicht näher verfolgt sondern kenne nur die aktuellen Berichte, aber wenn die stimmen dann kann ich das nur unterstützen (finden die Deutschen vermutlich deshalb sympatisch weil das der Einstellung der schwäbischen Hausfrau ähnelt dass man nur das Geld ausgibt das man auch hat)
    Mit den Griechen habe ich in diesem Punkt wenig Mitleid. Griechenland ist seit den 70ern eine Demokratie. D.h. die ganzen Regierungen haben die selbst gewählt. Ausserdem gibt es kein Anrecht auf Bestandsschutz für einen Lebensstandard, und wenn in D oder in anderen Ländern noch so viele "Solidarität" schreien.
    Die Griechen haben einfach in der Vergangenheit über ihre Verhältnisse gelebt und dafür müssen sie nun halt bezahlen. Aber lassen wir das Thema, das führt sonst nur wieder zu einer Polit-Diskussion.


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    In Bezug auf die Sicherungseinrichtung selbst war und finde ich das Argument mit der Grösse irgendwie etwas befremdlich. Trotz ihres Namens ist die BigBank ja nicht gerade "big", sondern im Gegenteil ziemlich klein. Das Risiko ist eher ein systemisches, insbesondere eine Schieflage eines der beiden schwedischen Riesen auf dem Markt (Swedbank & SEB), die die Einlagensicherung sprengen dürften.


    Das ist jetzt schon länger her, aber ich meine ein Kritikpunkt war auch dass die Sicherungseinrichtung von den Banken (also nicht vom Staat) getragen wird und es wohl nur 7 Banken gibt die diese Einrichtung tragen.
    Wie gesagt, ohne Gewähr, ist schon länger her


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    1. Banken, die an ausländischen Kunden grundsätzlich nicht interessiert sind....viele deutsche Banken, ebenso britische Banken machen es so.


    korrekt, ist mir neulich erst wieder aufgefallen dass trotz EU, Schengen-Abkommen, gemeinsamer Währung, SEPA, Onlineshopping über Grenzen hinweg es bei Bankprodukten und Mobilfunkverträgen nach wie vor eine sehr nationale Haltung gibt.
    z.B. wäre mir auf die schnelle keine klassiches TG bekannt bei dem Du als Referenzkonto eine Nicht-DE-IBAN angeben kannst. Das gleiche gilt für Mobilfunkverträge


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Die Nemeabank passt mit ihrer Webseite eigentlich ins Bild.


    Dass sie nicht nur Malteser als Kunden annimmt könnte ich mir schon vorstellen. Aber aufgrund der angebotenen Sprachen auf der Webseite könnte es auch gut sein dass sie zwar Ausländer nimmt, aber eben nur aus bestimmten Zielländern.
    Hier ist mir gleich wieder Griechenland aufgefallen weil eben griechisch als Sprache angeboten wird. Jetzt weiß ich wo die Griechen ihr Geld in Sicherheit vor dem eigenen Staat gebracht haben :D

    Viele Grüße


    Martin

  • WAs will man von nemea und 2%


    Apps von dieser "Bank" sehe ich bei iOS nicht


    Wenn man eine exotische Bank unbedingt will, wieso nicht Bank Saderat Iran in Frankfurt und 2.5% für 1 Jahr?


    http://www.banksaderatiran.de/…php/dienstleistungen.html


    Wenn es noch exotischer sein soll, gibt in Frankfurt die eine Bank mit dem Pferd. Name fällt mir gerade nicht ein... ^^

  • DarioM: Es hilft, wenn man nicht nur die Suchfunktion im App Store oder nach einer Bank bemüht, sondern auch die Bankwebseiten selbst konsultiert ;) Hier sogar gleich zweimal...


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Apps von dieser "Bank" sehe ich bei iOS nicht


    Es gibt keinen Grund, das "App" in Anführungszeichen zu setzen. Die sind wesentlich mehr "Bank" als beispielsweise Flatex oder Number 26 (welche selbst nämlich überhaupt keine Banken sind). Das App wird zur Authentifizierung verwendet und ist im App Store zu finden. Ich habe nicht gesagt, dass Nemea es selbst geschrieben hat. Warum sollten sie auch?


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Was will man von nemea und 2%


    Na 2% für ein Jahr, und EU-Einlagensicherung.
    Welche Alternativen schlägst du denn vor?


    Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Wenn man eine exotische Bank unbedingt will, wieso nicht Bank Saderat Iran in Frankfurt und 2.5% für 1 Jahr?


    http://www.banksaderatiran.de/…php/dienstleistungen.html


    Nun, ich suche nicht unbedingt "exotische" Banken - ich suche Banken mit attraktiven Angeboten. Ich persönlich hätte auch überhaupt kein Problem mit einer Kontoeröffnung bei der Bank Saderat. Bei "den Türken" bin ich schliesslich auch Kunde. Und die 2.5% der Bank Saderat sind ein attraktiver Zinssatz - insofern danke für den Tip.


    Warum eine Kontoeröffnung zu diesen attraktiven Konditionen scheitert, steht schon auf der Startseite der Bank:


    "Alle Vermögenswerte und wirtschaftlichen Ressourcen der Bank Saderat Iran in Europa sind eingefroren (Durchführungsverordnung EU 961/2010 vom 25.10.2010 des Rates der Europäischen Union).


    Daher können wir bis auf Weiteres kein Neu-Geschäft mehr abwickeln."

  • Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    Wenn man eine exotische Bank unbedingt will, wieso nicht Bank Saderat Iran in Frankfurt und 2.5% für 1 Jahr?
    http://www.banksaderatiran.de/…php/dienstleistungen.html


    gar kein schlechtes Angebot, denn:
    "...Die Bank ist gesetzliches Mitglied der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken GmbH, Köln,..."


    aber leider
    "...Alle Vermögenswerte und wirtschaftlichen Ressourcen der Bank Saderat Iran in Europa sind eingefroren (Durchführungsverordnung EU 961/2010 vom 25.10.2010 des Rates der Europäischen Union).
    Daher können wir bis auf Weiteres kein Neu-Geschäft mehr abwickeln..."

    Viele Grüße


    Martin

  • Also diese App hatte ich gefunden. Stand nur was für Kreditkarte dabei und gehört nicht 100% zu nemea. Aber egal


    Die Saderat darf zur Zeit keine Neukunden annehmen aber das könnte sich bald ändern, wobei Bestandskunden nicht gekündigt wurden


    Wenn ich mal in Frankfurt bin gucke ich nach dem Bank mit dem Pferd


    Doch exotisch geht es auch bei Kuveyt Türk Bank, wobei diese Bank gemäß Charia und Islam keine Zinsen anbieten darf


    A la bonheur


    http://www.kt-bank.de/

  • Zitat

    Original geschrieben von DarioM
    ...
    Doch exotisch geht es auch bei Kuveyt Türk Bank, wobei diese Bank gemäß Charia und Islam keine Zinsen anbieten darf
    ...


    Und sie verleiht auch kein Geld gegen Zinsen. Im Endeffekt aber doch nur ein "Etikettenschwindel"?


    Zitat

    Die KT Bank verleiht kein Geld gegen Zins, sondern finanziert für ihre Kunden den Erwerb von Konsum- oder Investitionsgütern. Dazu kauft die KT Bank das entsprechende Gut direkt vom Händler und verkauft es mit einem individuell vereinbarten Gewinnaufschlag an den Kunden weiter. Der Kunde zahlt den Rechnungsbetrag in mehreren Ratenzahlungen an die KT Bank.

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