Gestzl. versichert, vom Arzt mies behandelt.

  • Re: Re: Gestzl. versichert, vom Arzt mies behandelt.



    Hallo,


    das ist ja eine riesige Diskussion geworden.


    Deine Vorschläge sind nicht schlecht, und ja dieser Satz war O-Ton!


    Mit den Medien lasse ich lieber, weder will ich ins Fernsehen (habe einen Seriösen Job) noch will ich das mein Dorf weiß ob ich Fußpilz habe oder nicht.....
    Obwohl
    "der arme Kassenpatient wird von dem Mercedesfahrenden
    Dr.Dr. R. menschenunwürdig behandelt, weil im Nachbarzimmer der lohnende Privatpatient schon 1 Minute warten musste...., " das hätte was!



    Viele Ärzte sind heutzutage auch so, dass sie extrem auf Ihre "Zusatzleistungen" drängen.


    Unser Hausarzt verschreibt gerne teure Vitaminpräparate
    die NUR er verkäuft, für viel Geld.
    Der Hausarzt macht Krebsuntersuchungen nicht nach Kassenarzt sondern computergestüzt für viel Geld....
    Nur mal ein paar Beispiele.


    Mir wurde gesagt das ein Arzt bei einem Kassenpatienten ab dem 2. Besuch pro Quartal nichts mehr an ihm "verdient".
    Und dass das Budget nicht zu sehr belastet werden darf wissen wir ja auch!



    cya

  • Re: Re: Re: Gestzl. versichert, vom Arzt mies behandelt.


    Zitat

    Original geschrieben von ThaFUBU
    Viele Ärzte sind heutzutage auch so, dass sie extrem auf Ihre "Zusatzleistungen" drängen.


    Das Problem dabei sind aber nicht die Ärzte, sondern die unmündigen Bürger!


    Oder traust Du Dich nicht, einfach das Wort Nein zu sagen, wenn Du etwas nicht haben willst.

    "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben, eine Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben."

  • Re: Re: Re: Re: Gestzl. versichert, vom Arzt mies behandelt.


    Zitat

    Original geschrieben von diger
    Das Problem dabei sind aber nicht die Ärzte, sondern die unmündigen Bürger!


    Oder traust Du Dich nicht, einfach das Wort Nein zu sagen, wenn Du etwas nicht haben willst.


    Klar, aber wärst du nciht auch "sauer" wenn ich es ablehne und du an mir nichts mehr verdienst? Dementsprechend wird dann die kostenlose Alternative nicht optimal für mich sein.


    Ein Arzt hat auch eine Qoute, z.B. 2000, behandelt er jetzt 2500 Kassenpatienten, sind 500 umsonst behandelt worden.

  • Re: Re: Re: Re: Re: Gestzl. versichert, vom Arzt mies behandelt.


    Zitat

    Original geschrieben von ThaFUBU
    Klar, aber wärst du nciht auch "sauer" wenn ich es ablehne und du an mir nichts mehr verdienst? Dementsprechend wird dann die kostenlose Alternative nicht optimal für mich sein.


    Ein Arzt ist ein Dienstleister. Und natürlich möchte dieser Geld verdienen. Die machen das nicht, weil es so toll ist, im Schnitt eine 60 Stunden Woche bei mieser Bezahlung zu haben.


    Und natürlich versucht dieser (wie jeder andere Dienstleister auch) seine Dienstleistungen an den Mann, bzw. Frau zu bringen. Das ist dann eben ein Angebot, welches man annehmen kann, aber nicht muß.


    Oder kaufst Du auch im Supermarkt jeden Artikel, der an so einem Stand angeboten wird? Im mein, Du wärst ja auch sauer, wenn Du den ganzen Tag dort stehen würdest, und nichts an den ganzen Leuten die da vorbei laufen verdienst.


    Wenn mir ein Arzt etwas anbietet, das mich interessiert, bzw. das ich für wichtig halte, dann würde ich, eine entsprechende Beratung vorausgesetzt, sicherlich "zugreifen".


    Aber das würde ich nicht machen, um einem Arzt "einen Gefallen" zu tun.

    "Ein Volk sollte keine Angst vor seiner Regierung haben, eine Regierung sollte Angst vor ihrem Volk haben."

  • Das Problem ist nur leider dabei, dass gerade der Arzt derjenige sein sollte, der objektiv berät was notwendig ist und was nicht. Im Supermarkt kann ich noch gut selbst entscheiden, was gut und was schlecht ist, aber bei komplizierten medizinischen Vorgängen sähe das schon etwas anders aus. Und ich habe auch in der Praxis nicht immer Google parat um mich zu informieren.


    Ich persönlich bin kein Freund dieser "Zusatzleistungen" bzw. des Vermarktungsmodus.

  • Hallo,


    Zitat

    die sind Privat und langwierige Hausbesuche sind seine Leidenschaft..... 1000euro bekommt er schnell pro Monat überwiesen, alleine 4-11 Euro für eine Terminvereinbarung!


    Meine letzte Arztrechnung belief sich auf 204,70€ dafür war ich aber 30min ( ohne die 1,5 Std. Wartezeit trotz Termin ) dort, habe ein Ruhe-EKG gekommen und Blutabnahme fürs grosse Blutbild plus Untersuchung/Beratung und den Arm verbunden.
    Von dem Rechnungsbetrag sind alleine 144€ ans Labor gegangenm, das alleine hat schon 1,5 Seiten der 2 Seiten langen Rechnung ausgemacht.
    Vom dem Rest muss der Doc seine Praxismiete, seine Geräte und seine 3 Arzthelferinnen bezahlen und selber will er auch nocht was verdienen.

  • Zitat

    Original geschrieben von OB05
    Ganz einfach, dann muss der Arzt, will er Unterstützung, da hingehen, wo es diese gibt. Und nicht in Berlin hocken bleiben.


    Keine Angst, ich habe meine Praxis in Cottbus und fahre jeden Tag 125 km hin und wieder zurück. Sicherlich könnte ich was auf dem platten Land für weniger Tacken finden, aber warum soll ich dort hin ziehen? Bevor hier mir mangelnde Mobiltät vorgeworfen wird: ich kenne nun mal die medizinische Versorgungslandschaft in meiner Heimat besser, als woanders, wo ich mir diese erst aneignen müßte. Außerdem spreche ich die hiesige Sprache besser und kenne die Mentalität.


    Aber lassen wir das...


    TM1: Trotzdem muss ich das erst mal bezahlen, bevor ich es irgendwann absetzen kann.


    Und allgemein: ich habe 7 Jahre studiert (weil ich mir den Studienplatz in Psychologie erst "erarbeiten" musste), habe 4 Jahre Psychotherapieausbildung gemacht, die ich selbst bezahlen musste (50000 Tacken), habe insgesamt 2 Jahre Praktikum im Gesundheitswesen für umme machen müssen und denke, dass ich dafür einen Ausgleich verdient habe. Wenn ich eine Ausbildung gemacht hätte und dementsprechend weiter in dem Beruf arbeiten würde, hätte ich immerhin schon mal 264000 Tacken (bei 2000 im Monat) in den 11 Jahren bekommen. und dass muss erst mal aufgeholt werden. Und wer die Statistiken genauer studiert, wird sehen, dass von allen humanmedizinischen Berufen die Psychotherapeuten am wenigsten verdienen!

  • aber entschuldige mal: Du wusstest doch von Anfang an, was da auf Dich zukommt und hast Dich freiwillig dafür entschieden. Warum? Doch sicher nicht, weil sich das alles nicht rechnet mit den Investitionen???

    Auch ein Traumjob berechtigt nicht zum Schlaf am Arbeitsplatz.

  • <Mir wurde gesagt das ein Arzt bei einem Kassenpatienten ab dem 2. Besuch <pro Quartal nichts mehr an ihm "verdient".


    Angeblich bekommen die eine Pauschale pro Quartal und dürfen
    bis Summe X Medikamente verschreiben.Der 2.Besuch wird
    dann bestimmt als "störend" angesehen .............

  • Erik Meijer: Nein, das wußte ich vorher nicht. Wenn ich das vorher gewußt hätte, hätte ich was anderes gemacht. Am Anfang meines Psychologiestudiums 1994 wußte ich noch nicht, dass ich 2007 für eine Zulassung so viel Geld ausgeben muss. Erstens war meine Glaskugel damals schon kaputt und zweitens wurde zwischendurch so einiges gesetzliches mehrfach geändert... :rolleyes:


    hjanss: Nicht nur angeblich!

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