ZitatOriginal geschrieben von Olzge
Die Waffen im Irak sind nur drittrangig. Würde es den USA um Waffen eines "Schurkenstaates" gehen, müßten sie mindestens die gleiche Anzahl an Truppen in Korea zusammenziehen und den Herrschern Nordkoreas mit Entmachtung drohen. Aber da gibt's ja kein Öl, das man sich unter den Nagel reissen könnte.
Auch glaube ich nicht, dass es den USA um die Befreieung der Iraker von dem Joch der Unterdrückung durch Saddam geht. Nein! Hätte der Irak einen Diktator an der Spitze, der sein Volk in der gleichen Weise schikanierte und terrorisierte, wie es Saddam tut, er aber ein guter Kumpel von Georgy W. wär und die USA mit billigem Öl belieferte, so wäre das für Amerika kein Problem.
Außerdem halte ich es für fraglich, ob es den USA gelingen wird, Saddam dranzukriegen. Sie haben doch schon so oft versucht, unliebsame Staatschefs loszuwerden. Gaddafi und Castro haben aber schon viele US-Präsidenten überlebt.
Ich waere sehr vorsichtig mit Spekulationen ueber Nordkorea! Das ganze sieht im Moment sehr ruhig aus, ich wuerde da aber abwarten und nicht unbedingt sagen, nur weil die kein Oel haben, sind sie nicht in der Schusslinie. Powell meinte einmal, dass man schoen der Reihe nach die Probleme abarbeiten wuerde.
In Vietnam gab es damals auch nichts zu holen, in Afghanistan noch weniger (mal abgesehen von Osama).
Ich haette ganz gerne Bsp. dafuer, welcher Diktator ein Freund Bushs ist.
Ich denke, dass ein Vergleich mit dem saudischen Koenig etc. nicht haltbar ist, die Unterschiede sind dann doch zu gross...desweiteren lieferte der Irak billiges Oel an die USA, und haetten die nicht ein UN-Embargo vorangetrieben, wuerde er es immer noch tun...
greetz,
autares