Benzin & Diesel Thread: Barrelpreis fällt - Literpreis an der Tanke bleibt hoch, kurzfristig gedacht?

  • ja alles nur laberei... und das trotz sinkenden Preises diese Woche die Preise angezogen haben ist auch die Politik Schuld :rolleyes:


    (klar ist es das einfache Prinzip der Nachfrage, wer würde nicht das Produkt x für y% Prozent mehr anbieten, wenn die Nachfrage um z% steigt.... nur wird es albern, wenn sich die Ölmultis immer hinstellen und behaupten es gebe keine Erhöhungen vor den Ferien)

  • Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Entschuldigung, aber das ist doch nur blödes "Politikergequatsche" fernab von der Marktrealität, um von der gigantischen Steuerlast auf Sprit anzulenken: bei einem Verkaufspreis von 1,009 Euro/Liter sind es 0,8156 Euro/Liter "direkte" Steuern [exkl. Gewerbesteuer für Tankstelle & Co.].


    Auf welchem Planeten lebst Du? Die Realität sieht hier so aus: Trotz der deutlich günstiger gewordenen Einkaufskonditionen (Rohölpreis/Dollarkurs) steigen in den letzten Tagen die Spritpreise an der Tankstelle. Was hat das mit den Steuern zu tun? Wurden die in der letzten Woche erhöht? Genauso wie jedes Jahr Ostern und Pfingsten die Steuern auf Sprit erhöht werden? :D


    Gruss, Marko

  • Zitat

    Original geschrieben von bigfoot49
    ja alles nur laberei... und das trotz sinkenden Preises diese Woche die Preise angezogen haben ist auch die Politik Schuld :rolleyes:


    (klar ist es das einfache Prinzip der Nachfrage, wer würde nicht das Produkt x für y% Prozent mehr anbieten, wenn die Nachfrage um z% steigt.... nur wird es albern, wenn sich die Ölmultis immer hinstellen und behaupten es gebe keine Erhöhungen vor den Ferien)


    Nur erhöhen nicht die Ölmultis die Preise, sondern es steigt der Rohölpreis an der Börse, den auch die Ölmultis bezahlen müssen.


    Und was glaubst du wer am meisten Rohöl exportiert und somit für die Angebotsseite verantwortlich ist? Es sind nicht die westlichen Ölmultis, sondern die Staatsbetriebe wie Saudi Aramco.


    Zitat

    Original geschrieben von ko03m
    Die Realität sieht hier so aus: Trotz der deutlich günstiger gewordenen Einkaufskonditionen (Rohölpreis/Dollarkurs) steigen in den letzten Tagen die Spritpreise an der Tankstelle. Was hat das mit den Steuern zu tun?


    Dann rechne doch einfach nach (hier steht wie die Zusammensetzung ist). Ohne Steuern würde der Sprit derzeit nur ca. 0,30 Euro/Liter kosten. Dazu kannst du die ca. 0,85 Euro/Liter rechnen und kommst auf 1,15 Euro/Liter. Und wie viel verlangt deine Tankstelle vor Ort?

  • Zitat

    Original geschrieben von ko03m
    Angesichts des bevorstehenden Weihnachtsreiseverkehrs tippe ich eher darauf, dass sich die Minerlölkonzerne noch ein nettes Weihnachtsgeschenk machen und alles andere tun als die Preise senken. :flop:


    Gruss, Marko


    Wie recht Du hast!
    Preis für Superbenzin an einer Discount Tankstellenkette:
    Donnerstag 1,079€/l
    Freitag 1,139€/l


    Das Barrel blieb nahezu konstant, der Dollar fiel um 2 Cent.
    Wie kann man dann um 6 Cent erhöhen, wenn Du alleinig die Börse an den Preise schuld sei?!

  • Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Nur erhöhen nicht die Ölmultis die Preise, sondern es steigt der Rohölpreis an der Börse, den auch die Ölmultis bezahlen müssen.


    Aber wann sollen denn die Preise für's Öl denn so gestiegen sein, dass es recht rechtfertigt binnen 24h den Preis um 6 Cent (oder 5,5%) steigen zu lassen, wenn das Öl nahezu konstant blieb und der Dollar, also die Währung in der man das Öl bezahlt um 2 Cent billiger geworden ist?!

  • Allmählich werden diese Diskussionen und Thesen/Argumente lächerlich: Jeder normal denkende Mensch weiss, dass die Ölkonzerne vor allem in Deutschland ihre Preise nicht nur nach dem Ölpreis, sondern - so betonen sie immer - auch nach dem Preis für Benzin/Heizöl/Diesel in Rotterdam richten. Hinzu kommt eine Preisanpssung nach Angebot und vor allem Nachfrage. Was für ein System dahinter steckt - sofern es eines gibt - ist für uns Laien sowieso nicht erkennbar/nachvollziehbar. Es ist daher gerade in diesen ruhigen Zeiten des Jahres in meinen Augen vollkommen überflüssig, sich darüber Gedanken machen zu wollen, wieso, wann, wieviel erhöht wird.


    Die Ölkonzerne sind nun einmal Preissetzer in diesem Land, dies sollte unbestritten sein. Ständiges "die erhöhen ja schon wieder, obwohl Öl fällt usw." wird auf die Dauer etwas nervig.


    Da ich seit ein paar Monaten bei einem großen Versorger arbeite, muss ich auch feststellen, dass sich der Strompreis eben nicht einfach über die Börse ergibt, sondern hinter der Preisfestsetzung ein wesentlich komplexeres Modell steht, dass auch mir BWLer nicht wirklich verständlich war. Allerdings wurden mir Zusammenhänge erklärt, die mir als Laien niemals in den Sinn gekommen wären, nach einer Erklärung aber absolut Sinn machen.


    Nun würde ich vermuten, dass es so ein "System" auch bei den Ölkonzernen gibt. Ich kann weder einen Großteil der Preissschwankungen bei Benzin, als auch bei Butter, Holz, Schrauben oder CO2 erklären. Insofern sollten sich einige Leute endlich einmal damit abfinden, dass es nun einmal so ist, wie es ist. Oder aber sie unternehmen etwas dagegen - die Möglichkeiten wurden hier bereits mehrmals diskutiert.


    Vor allem wird aber eines deutlich: Während die Menschen in den USA zB erleichtert auf die gesunkenen Preise reagieren, regt es den deutschen Durschnittsmenschen mal wieder auf, wenn er statt 0.99 nun 1.04 bezahlen muss - egal ob der Preis von 1.50 kommt oder nicht.


    Und dies geht mir nicht nur seit gestern wieder tierisch auf die Nerven an den Menschen dieses pessimistischen Landes...es werden wieder wesentlich schlimmere Zeiten kommen.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Vor allem wird aber eines deutlich: Während die Menschen in den USA zB erleichtert auf die gesunkenen Preise reagieren, regt es den deutschen Durschnittsmenschen mal wieder auf, wenn er statt 0.99 nun 1.04 bezahlen muss - egal ob der Preis von 1.50 kommt oder nicht.


    Und dies geht mir nicht nur seit gestern wieder tierisch auf die Nerven an den Menschen dieses pessimistischen Landes...es werden wieder wesentlich schlimmere Zeiten kommen.


    Mit Deiner Argumentation würde ich den Ölmutlis raten den Spritpreis für 4 Wochen auf 5,- EUR pro Liter anzuheben. Danach einfach auf 3,- EUR senken und alle sind glücklich, dass Sprit endlich so billig ist. :confused: :confused: :confused:


    Gruss, Marko

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Vor allem wird aber eines deutlich: Während die Menschen in den USA zB erleichtert auf die gesunkenen Preise reagieren, regt es den deutschen Durschnittsmenschen mal wieder auf, wenn er statt 0.99 nun 1.04 bezahlen muss - egal ob der Preis von 1.50 kommt oder nicht.


    Weil die Leute hier doch auch gar keinen Bezug mehr zum Preis des Kraftstoffes haben. Wenn die Tanke 3-4 mal am Tag den Preis ändert (war diesen Sommer mehrmals zu beobachten) weiß man einfach nicht mehr, was das Benzin tatsächlich eigentlich noch wert ist. Anscheinend ist das in anderen Ländern nicht so. Ich hab ne Reportage gesehen, in dem sich einige Schweizer darüber beschwert haben, dass sich der Benzinpreis 2x in der Woche ändert.

  • Zitat

    Original geschrieben von autares
    Vor allem wird aber eines deutlich: Während die Menschen in den USA zB erleichtert auf die gesunkenen Preise reagieren, regt es den deutschen Durschnittsmenschen mal wieder auf, wenn er statt 0.99 nun 1.04 bezahlen muss - egal ob der Preis von 1.50 kommt oder nicht.


    Sehe ich komplett anders. Warum sollte man sich nicht aufregen und öffentlich Druck ausüben? Neben dem tanken beim günstigsten Anbieter das einzige Mittel um Druck oder öffentlich Aufsehen zu erregen.


    Das Problem ist das von dir angesprochene - die fehlende Transparenz. Solange sich Ölkonzerne immer mehr in die Taschen stecken bleibt dies ein Problem. Den warum soll ich einsehen, das wir Kunden an fallenden Preisen nicht in dem Maße partizipieren an dem dies die Mineralölkonzerne tun?



    Und als letzter Punkt - glaub mir, wenn wir Preise von aktuell 2$ bzw. 2 € für 4L Sprit hätten würde sich keine Sau um 2-3% kümmern.


    Zitat

    Und dies geht mir nicht nur seit gestern wieder tierisch auf die Nerven an den Menschen dieses pessimistischen Landes...es werden wieder wesentlich schlimmere Zeiten kommen.



    Geh mal auf die Weihnachtsmärkte. Das ist Pessimismus pur ;).


    Momentan sehe ich es genau anders - die Stimmung "im Volk" ist überhaupt nicht pessimistisch, eher im Gegenteil. Auch wenn wir nächstes Jahr mind. 500.000 Arbeitslose mehr haben werden.

    "A day without laughter is a day wasted." - Charlie Chaplin


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  • Zitat

    Original geschrieben von ko03m
    Mit Deiner Argumentation würde ich den Ölmutlis raten den Spritpreis für 4 Wochen auf 5,- EUR pro Liter anzuheben. Danach einfach auf 3,- EUR senken und alle sind glücklich, dass Sprit endlich so billig ist. :confused: :confused: :confused:


    Gruss, Marko


    Nein. Nur die Menschen hier geben sich nie mit dem Ist zufrieden. Sprit ist momentan billig, wahrscheinlich wird es in den nächsten Jahren (Jahrzehnten) nie wieder so billig sein. Das sollte man sich einmal vor Augen führen. Es wird jetzt gejammert, wo die Preise relativ günstig sind, es wird bei 2€ gejammert, es würde garantiert auch bei 50ct immer noch gejammert werden. Wieso fahrt Ihr eigentlich alle nicht schon längst Fahhrrad?


    Zitat

    Weil die Leute hier doch auch gar keinen Bezug mehr zum Preis des Kraftstoffes haben. Wenn die Tanke 3-4 mal am Tag den Preis ändert (war diesen Sommer mehrmals zu beobachten) weiß man einfach nicht mehr, was das Benzin tatsächlich eigentlich noch wert ist. Anscheinend ist das in anderen Ländern nicht so. Ich hab ne Reportage gesehen, in dem sich einige Schweizer darüber beschwert haben, dass sich der Benzinpreis 2x in der Woche ändert.


    Ja, dann tu doch was dagegen? Dieses Rumgejammer in irgendwelchen belanglosen Foren - sorry - ist einfach nur lächerlich. Engagier dich in den entsrechenden Verbänden, fertige eine Petition an oder geh in die Politik. Wenn jetzt der Spruch kommt, dass "das doch sowieso alles nichts bringt" dann sollte man auch aufhören, in Internetforen seinen Frust abzulassen und sich stattdessen mit der Situation abfinden. Habt Ihr eigentlich keine anderen Probleme als den Spritpreis?


    Zitat

    Sehe ich komplett anders. Warum sollte man sich nicht aufregen und öffentlich Druck ausüben? Neben dem tanken beim günstigsten Anbieter das einzige Mittel um Druck oder öffentlich Aufsehen zu erregen.


    Auch für dich gilt: Wo übst du denn öffentlichen Druck aus? Indem man das Thema zum 100. Mal im Geplauder des Telefon-Treffs schreibt? Der vroherige Thread wurde nicht umsonst geschlossen. Und im Freundeskreis will man sowas wohl vor allem momentan nicht mehr diskutieren, weil es einfach nicht diskussionswürdig ist. Wie gesagt, es steht auch dir frei, die zu engagieren. Engagement geht aber zumindest meiner Meinung nach über das Posten und Wiederholen in diesem Forum hinaus.


    Zitat

    Und als letzter Punkt - glaub mir, wenn wir Preise von aktuell 2$ bzw. 2 € für 4L Sprit hätten würde sich keine Sau um 2-3% kümmern.


    Das ist Äpfel mit Birnen vergleichen, das solltest du wissen. Oder soll ich hier jetzt die Tabelle der Kaufkräfte in Deutschland und den USA herausholen? In Afghanistan kostet der Liter 0.42. Und? Fahren deswegen dort alle Auto?

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