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    Original geschrieben von sch@ich
    Wie gesagt..mich interessiert eher die preis/leistungsvariante...hierfür würde ich dem ganzen noch 1 GB ram spendieren.. zudem wird dem ganzen xp aufgesetzt.


    Da Links bei Conrad nicht gehen, nehme ich mal an, du meinst das Set mit der Artikel-Nr.: 870600 - 62


    Nunja, also für Officeanwendungen (Sufen, Arbeiten mit Office Paketen, Musikhören etc.) reicht es.


    Ich persönlich würde aber lieber ein paar Euro drauflegen und eine etwas modernere Variante nehmen:


    Mainboard: Gigabyte GA-P31-ES3G (~50 Euro)
    Grafik: PowerColor Radeon HD 2400 Pro (~25 Euro)
    CPU: Intel Celeron E1200 (~40 Euro)
    Ram: takeMS DIMM 2GB PC2-6400U (~13 Euro)



    oder alternativ AMD:


    Mainboard: Gigabyte GA-MA78GM-S2H ( ~65 Euro) [Graka intern)
    CPU: AMD Athlon 64 X2 3800+ EE (~33 Euro
    Ram: takeMS DIMM 2GB PC2-6400U (~13 Euro)




    Beide Kombinationen kosten nicht so viel mehr, bieten aber doch einiges an zusätzlicher Performance.

  • Unterhalb von einem Doppelkern-CPU mit 2 gig Ram oder mehr würde ich keine neue Hardware mehr kaufen. Wenn man wirklich mit wesentlich weniger Leistung auskommt, lohnt sich IMHO nur noch ein Gebrauchtkauf. OT: das war für mich auch die Schwelle für den Kauf eines Notebooks. Vista ist ein Faktor aber auch abseits verbrauchen Virenscanner und co mittlerweile soviel Rechenleistung und Ram, dass man 2 Gig und dualcore schon als deutliche Schwellen erlebt - teilweise schon als "Wenignutzer".


    Ich habe z.B. ein Thinkcentre S 50 (3 Ghz, 512 MB Ram) für 50 EUR gekauft und mit allesamt vorhandenen Ram (auf 1 GB), 250 GB Platte und DVD-Brenner aufgerüstet. Hier gibt es solche Angebote: http://shop.itsco.de/shop/defa…TY=item&ST=1&IT=1045&CT=4 - sind wohl Leasingrückläufer. Hier im Bekanntenkreis laufen mehrere. itsco verkauft auch über ebay, da kann man oft noch ein paar EUR im Vergleich zum shop sparen.


    Die Dell Optiplex und IBM Thinkcentre sind grunsolide, günstig und für den wenig Anspruchsvollen völlig ausreichend. Die HP/compaq sind z.T. äußerst günstig (z.B. gab es mal einen small form factor für 30 EUR mit 1,7 ghz). Vorteilhaft sind Platzersparnis (die kleinen Modelle passen z.B. meist ins Regal, unter den Monitor oder unter den Schreibtischkasten), im Vergleich zu günstigen "normalen" Desktops geringere Lautstärke und weniger Stromverbrauch.


    Im Bereich neuer Komonenten sind ja sowohl AMD als auch Intel-Varianten schon gepostet worden. Als günstigen und leisen Einstieg würde ich noch immer den AMD 4850e empfehlen - und für das Board lieber 10-20 EUR mehr für integrierte Grafik (spart Strom und reicht oft aus) und solid capacitors ausgeben. Beim Netzteil/Gehäuse (sofern nicht schon vorhanden) sollte man auch nicht in die niedrigste Schublade greifen ... dann hat man bei den heutigen Preisen für unter 200 EUR ein solides System.

  • Zitat

    Original geschrieben von s-elch
    Ich habe z.B. ein Thinkcentre S 50 (3 Ghz, 512 MB Ram) für 50 EUR gekauft und mit allesamt vorhandenen Ram (auf 1 GB), 250 GB Platte und DVD-Brenner aufgerüstet. Hier gibt es solche Angebote: http://shop.itsco.de/shop/defa…TY=item&ST=1&IT=1045&CT=4 - sind wohl Leasingrückläufer. Hier im Bekanntenkreis laufen mehrere. itsco verkauft auch über ebay, da kann man oft noch ein paar EUR im Vergleich zum shop sparen.


    Na das hört sich doch auch nicht schlecht an...zufrieden damit ?

  • Ich denke ja gerade darüber nach mir einen neuen PC für Office-Anwendungen, I-Net und zum Speichern, Anschauen/Abspielen, Ordnen und Bearbeiten von Fotos und mp3s anzuschaffen.
    Und da fand ich die Komponentne, die boecki auf Seite 1 gepostet hat, vom Preis-/Leistungsverhältnis schon sehr gut:



    Allerdings hast du mich jetzt verunsichert, s-elch.
    Macht es evtl., besonders aus finanzieller Sicht, mehr Sinn, wie von dir gepostet, ein gebrauchtes, günstiges System zu kaufen und dieses -falls, eurer Meinung nach, für meine Bedürfnisse nötig- aufzurüsten.


    Zitat

    Original geschrieben von s-elch
    Ich habe z.B. ein Thinkcentre S 50 (3 Ghz, 512 MB Ram) für 50 EUR gekauft und mit allesamt vorhandenen Ram (auf 1 GB), 250 GB Platte und DVD-Brenner aufgerüstet. Hier gibt es solche Angebote: http://shop.itsco.de/shop/defa…TY=item&ST=1&IT=1045&CT=4 - sind wohl Leasingrückläufer. Hier im Bekanntenkreis laufen mehrere. itsco verkauft auch über ebay, da kann man oft noch ein paar EUR im Vergleich zum shop sparen.


    Die Dell Optiplex und IBM Thinkcentre sind grunsolide, günstig und für den wenig Anspruchsvollen völlig ausreichend. Die HP/compaq sind z.T. äußerst günstig (z.B. gab es mal einen small form factor für 30 EUR mit 1,7 ghz). Vorteilhaft sind Platzersparnis (die kleinen Modelle passen z.B. meist ins Regal, unter den Monitor oder unter den Schreibtischkasten), im Vergleich zu günstigen "normalen" Desktops geringere Lautstärke und weniger Stromverbrauch.


    Im Bereich neuer Komonenten sind ja sowohl AMD als auch Intel-Varianten schon gepostet worden. Als günstigen und leisen Einstieg würde ich noch immer den AMD 4850e empfehlen - und für das Board lieber 10-20 EUR mehr für integrierte Grafik (spart Strom und reicht oft aus) und solid capacitors ausgeben. Beim Netzteil/Gehäuse (sofern nicht schon vorhanden) sollte man auch nicht in die niedrigste Schublade greifen ... dann hat man bei den heutigen Preisen für unter 200 EUR ein solides System.


    Was ist aus fianzieller Sicht sinnvoller?
    Ein ganz neues System für um die 250,- Eur aufbauen, das ich dann auch einige Jahre nutzen kann.
    Oder ein gebrauchtes System für um die 50,- Eur kaufen und aufrüsten, das ich aber vielleicht nur ein Jahr nutze?
    Rein theoretisch müsste ich den neu aufgebauten PC vier bis fünf Mal so lange nutzen wie den Gebrauchten - wäre das auch realistisch?


    Bin gerade etwas ratlos und wäre euch für jede Hilfe dankbar!


    Gruß
    conzi

  • Zitat

    Original geschrieben von sch@ich
    Na das hört sich doch auch nicht schlecht an...zufrieden damit ?

    Wir sind absolut zufrieden. Ursprünglich sprach es holländisch, das hat sich aber nach einem bios-update (hat die vantage-Software quasi automatisch eingespielt) erledigt.


    Mir wäre er als Erstrechner einen Tick zu laut. Naja, laut ist er nicht, aber er befindet sich halt weniger als einen halben Meter direkt vom Ohr auf dem Schreibtisch ... und ich bin ein wirklich-leise-Fetischist. Bei mir zu Hause stünde er unter dem Schreibtisch und würde mir nach meiner Abschätzung dann wahrscheinlich sogar lautstärketechnisch reichen. Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits wäre der fehlende DVI. Zählt aber nicht wirklich: Da könnte halt noch eine günstige Karte rein und außerdem ist das bei dem 17" noch nicht tragisch - das vga-Signal ist ordentlich. Dann bliebe für mich selbst nur noch der Faktor, dass ich hin und wieder ein wenig spiele ... noch. In einem halben Jahr wird mir da hoffentlich keine Zeit mehr für bleiben. Und Spielegrafikkarten haben in so einem Rechner nichts zu suchen. Für meine Freundin ist es der perfekte Rechner ... und das für quasi denselben Preis wie das Netzteil, was ich ihr sonst für ihren alten und in jeder Hinsicht weit schlechteren Rechner(Duron 1300) gekauft hätte. Sogar der ihr zugedachte nächste abgelegte Rechner(Athlon 64 3000+) sieht sehr alt gegen das neue Stück aus. Kurz: Wer mit den eingeschränkten Upgrademöglichkeiten hinkommt, der hat hier einen unglaublich günstigen und ordentlichen Rechner.


    Zitat

    Original geschrieben von conzi
    Macht es evtl., besonders aus finanzieller Sicht, mehr Sinn, wie von dir gepostet, ein gebrauchtes, günstiges System zu kaufen und dieses -falls, eurer Meinung nach, für meine Bedürfnisse nötig- aufzurüsten.

    Muss man halt durchrechnen. Ich meine definitiv ja. Vor genau derselben Entscheidung standen ein paar Bekannte, die auch nicht das schnellste brauchten. Und die sind alle sehr zufrieden mit den jeweiligen Leasingrückläufern (Dell Optiplex/IBM Thinkcentre/HP evo)


    Du musst Dir halt überlegen, ob Du mit dem kleinen Rechner bei itsco so auskommst, wie Du ihn bestellst. Wenigstens nahezu. Ram und Festplatte aufrüsten ist unproblematisch, Streckkarten für Grafik oder anders per pci/pci-e/agp sind heikel. "Geht ja über usb" ist für vieles richtig, aber man muss bedenken, dass da irgendwann auch schluss ist. Wenn Wlan und Festplatten schon fleißig genutzt werden, ist für DVB-Sticks etc. nicht mehr viel Platz. Letzter Wehrmutstropfen: die Geräte sind gebraucht. Besonders lauter werdende Lüfter können manchmal ein Problem werden - die lassen sich oft nicht so einfach gegen günstige Nachbauten austauschen. Bei 12 mir bekannten Rechnern in der Geräteklasse ist das aber erst bei zweien ein problem gewesen bzw. eher nach einiger Zeit geworden.


    Nicht falsch verstehen: über 90% von Otto-Normal-Nichtspielern werden damit gut klarkommen. Wollte aber dann doch mal alles auspacken, was ich dazu bedenken würde.


    Ansonsten kommt man günstig an viel Leistung in einem sparsamen, leisen, schicken Rechner:


    -optiplex gx280 small form factor mit 2,5er Celeron (reicht für office und ein wenig Multimedia völlig) für 59 inkl. Versand
    -2 gig Ram für 20 EUR
    -bei Bedarf einen DVD-Brenner intern (slim) oder extern für ca. 40 EUR
    -bei Bedarf eine neue oder zusätzliche Festplatte


    Dafür kriegt man neu nicht einmal einen hässlichen, lauten, klapprigen Rechner, der mit mindestens genauso veralteter "neuer" Technik ausgestattet ist.


    EDIT: Wenn man nicht so einen schicken kleinstfaktor-Rechner braucht, kann man natürlich auch einen Mini- oder Miditower kaufen. Die würden dann auch mehr Upgrademöglichkeiten bieten und trotzdem solider, besser abgestimmt und sparsamer sein als billige Stangenware. Praktische Erfahrungen habe ich hier aber nicht, weil alle bei der Kaufentscheidung gerade auf die tollen, kleinen Rechner scharf waren und die Tower links liegen ließen :)

  • Zitat

    Original geschrieben von s-elch
    Wir sind absolut zufrieden. Ursprünglich sprach es holländisch, das hat sich aber nach einem bios-update (hat die vantage-Software quasi automatisch eingespielt) erledigt.


    Mir wäre er als Erstrechner einen Tick zu laut. Naja, laut ist er nicht, aber er befindet sich halt weniger als einen halben Meter direkt vom Ohr auf dem Schreibtisch ... und ich bin ein wirklich-leise-Fetischist. Bei mir zu Hause stünde er unter dem Schreibtisch und würde mir nach meiner Abschätzung dann wahrscheinlich sogar lautstärketechnisch reichen. Ein weiterer Kritikpunkt meinerseits wäre der fehlende DVI. Zählt aber nicht wirklich: Da könnte halt noch eine günstige Karte rein und außerdem ist das bei dem 17" noch nicht tragisch - das vga-Signal ist ordentlich. Dann bliebe für mich selbst nur noch der Faktor, dass ich hin und wieder ein wenig spiele ... noch. In einem halben Jahr wird mir da hoffentlich keine Zeit mehr für bleiben. Und Spielegrafikkarten haben in so einem Rechner nichts zu suchen.


    einen AGP Steckplatz hat das Gerät, oder ?

  • Sorry wenn ich mich jetzt hier auch nochmal einmische, aber so ganz unkommentiert sollte man das hier nicht stehen lassen.


    Alte Rechner weisen so manche Tücken auf, von denen ein Laie nichts ahnt.


    Beispielsweise der AGP Slot:
    AGP ist nicht gleich AGP. Es gibt verschiedene Revisionen (1.0 bis 3.0) die sich hinsichtlich ihrer Auslegung und Kompatibilität unterscheiden. Hier heißt es genau zu ergründen, welche Karte im Falle einer Aufrüstung benötigt wird, da die AGP Revisionen weder hinsichtlich des Slot-Designs noch in Bezug auf die Spannung kompatibel sind.


    Ram:
    Ältere Chipsätze können keine Riegel >512MB ansteuern. Auch hier muss genau geguckt werden, was geht und was nicht. Obendrein sind alte RAM-Sorten wie SD-Ram nur noch im Internet aufzutreiben und eine ganze Ecke teurer als moderner DDR2 Arbeitsspeicher.


    Festplatte:
    IDE ist schon vor einer ganzen Weile gestorben. Natürlich gibt es sie noch, die preislich attraktiven Modelle sind jedoch nur noch in SATA Ausführung zu haben.


    Treiber:
    Kann bei alten Hardwarekomponenten ein Problem darstellen. Für ältere Hardware ist nur sehr selten ein Vista kompatibler Treiber aufzutreiben.


    Zuverlässigkeit:
    Gebrauchte PCs haben i.d.R. schon einige Arbeitsstunden auf der Uhr. Genauso wie andere Geräte unterliegen auch PCs dem Verschleiß. Hierbei denke ich insbesondere an ausgetrocknete/geplatzte Elkos, die die Zuverlässigkeit beeinträchtigen.



    Diese Liste lässt sich noch weiterführen, die oben genannten Punkte geben aber eine kurze Übersicht über mögliche Problemquellen.




    Unterm Stich:
    Ein gebrauchter Rechner kann eine gute Lösung sein, wenn der Rechner, so wie er angeboten wird, für die eigenen Bedürfnisse reicht. Muss jedoch erst noch aufgerüstet werden (insb. RAM), bedarf es einer genauen Auflistung der Kosten sowie einer Portion Erfahrung.


    Meine weiter oben geposteten Konfigurationen sind natürlich teurer, dafür aber wesentlich einfacher im Falle einer Aufrüstung. Quad-Core, 4+GB DDR2 Ram, High-End PCI-E Grafikkarte, Terrabyte-HDD, all das ist ohne große Komplikationen einsetzbar.

  • Zitat

    Original geschrieben von sch@ich
    einen AGP Steckplatz hat das Gerät, oder ?

    Welches? Die Infos stehen bei itsco ganz gut dargestellt.


    Mein IBM Thinkcentre S 50 hat z.B. nur zwei pci in nicht voller Höhe und nicht voller Tiefe. Der small-form-factor Dell Optiplex gx 280 hat nur einen pci und einen pci-e(dazu noch in halber Höhe), der gx280 tower hat drei Pci und einen pci-e. Bei pci-e muss man noch aufpassen, weil es verschiedene Standards gibt (Erweiterungkarte/Grafik/eingeschränkter Grafikport etc.).


    Zitat

    Original geschrieben von tobias2k
    Alte Rechner weisen so manche Tücken auf, von denen ein Laie nichts ahnt.

    völlig richtig, dachte ich hätte das auch so zum Ausdruck gebracht.


    Zitat

    Ram:
    Ältere Chipsätze können keine Riegel >512MB ansteuern. Auch hier muss genau geguckt werden, was geht und was nicht. Obendrein sind alte RAM-Sorten wie SD-Ram nur noch im Internet aufzutreiben und eine ganze Ecke teurer als moderner DDR2 Arbeitsspeicher.

    Genau. Wenn noch genügend und großer DDR verfügbar ist, könnte das z.B. wie bei mir ein Grund sein, zum IBM zu greifen. Die Dell optiplex dagegen haben schon ddr2 und sind deswegen für Leute vorzuziehen, die neuen Ram kaufen müssen. Den Ram auszutauschen sollte dagegen aber schon für den "verständigen Laien" machbar sein - sonst muss man sich einen Bekannten mit Kenntnissen dazuholen.


    Zitat

    Festplatte:
    IDE ist schon vor einer ganzen Weile gestorben. Natürlich gibt es sie noch, die preislich attraktiven Modelle sind jedoch nur noch in SATA Ausführung zu haben.

    Die meisten Modelle haben mittlerweile sata. Da sollte man sich nicht nur auf die Aussagen von itsco verlassen (obwohl die wohl kaum was reinschreiben, was nicht drin ist. Eher unterschlagen die den Sata-Port wie bei meinem Thinkcentre passiert). Im Netz gibt es viele und gute Dokumentierungen z.B. direkt von Dell oder IBM. Unbedingt drauf achten, welchen form factor man vor sich stehen haben wird, da gibt es massig Unterschiede!


    Zitat

    Treiber:
    Kann bei alten Hardwarekomponenten ein Problem darstellen. Für ältere Hardware ist nur sehr selten ein Vista kompatibler Treiber aufzutreiben.

    Bei den Geräten um die es hier geht, völlig unproblematisch. Natürlich gilt wie bei allen Themen im Zusammenhang: vorher angucken. Aber die Großen haben eine sehr gute Treiberversorgung, setzen meist Hardware ein, die Linux/Vista etc. auch von alleine erkennen und haben Programme, die einfach und leicht sich die aktuellen Treiber aus dem Internet nachziehen.


    Zitat

    Zuverlässigkeit:
    Gebrauchte PCs haben i.d.R. schon einige Arbeitsstunden auf der Uhr. Genauso wie andere Geräte unterliegen auch PCs dem Verschleiß. Hierbei denke ich insbesondere an ausgetrocknete/geplatzte Elkos, die die Zuverlässigkeit beeinträchtigen.

    Damit hat man in der Regel nicht so unbedingt die Probleme. Stichwort Badewannenkurve. Die Geräte, welche es ins dritte Lebensjahr geschafft haben, schaffen es meist auch bis ins vierte oder fünfte. Natürlich geht hier und da mal ein elko hoch ... ich habe es aber bisher noch nicht erlebt, dass bei diesen soliden Arbeitsrechnern so viel passiert. Ich kenne deutlich mehr Billigmainboards, die nach 1,5-1,5 Jahren aufgegeben haben, als Leasingrückläuferrechner mit kaptialem Schaden (auch nach mehreren Jahren hier bisher Erfahrungswert: 0 Vorfälle abgesehen von Lüftern). Natürlich gibt es da auch Ausnahmen. Wie bei Autos auch gibt es Serien, bei denen sowas sehr oft vorkommt und andere Serien, die nach Jahren noch rockstable sind. Das von mir angesprochene Problem mit ausgeschlagenen Speziallüftern sehe ich da schon dramatischer an. Aber da hat man ja schonmal einen Eindruck, wenn man das Gerät nach dem Kauf anguckt. Und wenn es dann schon eine Säge ist oder erste Anzeichen darauf deuten, dan zieht man halt den Fernabsatz-Widerspruch.


    Zitat

    Ein gebrauchter Rechner kann eine gute Lösung sein, wenn der Rechner, so wie er angeboten wird, für die eigenen Bedürfnisse reicht.

    Das ist die Grundlinie, die man im Hinterkopf haben sollte. Zur Not muss er so benutzbar sein, wie er bestellt wird.

    Zitat

    Muss jedoch erst noch aufgerüstet werden (insb. RAM), bedarf es einer genauen Auflistung der Kosten sowie einer Portion Erfahrung.

    Diese Aussage möchte ich dagegen relativieren. Gerade bei Ram und Festplatte muss man nur drauf achten, welcher Standard denn passt. So viel Auswahl gibt es da nicht und die Geräte sind oft schon sehr modern (DDR2, Sata). Wer es schafft, einen neuen Bausatz zusammenzustellen und aufzubauen, schafft es erst recht einen soliden auf "easy access" ausgerichteten Geschäftsrechner aufzurüsten. Da sehe ich eher die Schwierigkeiten beim neu bestellen, nicht miteinander harmonierende Komponenten zu kaufen ... der Vorteil ist hier meiner Meinung nach klar bei den alten Komplettrechnern.


    Zitat

    Meine weiter oben geposteten Konfigurationen sind natürlich teurer, dafür aber wesentlich einfacher im Falle einer Aufrüstung. Quad-Core, 4+GB DDR2 Ram, High-End PCI-E Grafikkarte, Terrabyte-HDD, all das ist ohne große Komplikationen einsetzbar.

    High-End Grafik ist ein Fall für sich und verbietet sich mit vielen alten Rechnern, wie ich auch schon mehrfach geschrieben habe. Noch ein Punkt dazu: Der Flaschenhals kann hier auch schnell das Netzteil werden, welches sich oft nicht einfach austauschen lässt und besonders als etwas gealtertes Gerät nicht unbedingt auf die Zusatzbelastung der Grafikkarte eingerichtet ist.


    Zu dem "ich werde die CPU mal aufrüsten": Das macht eh niemand ...


    Wenn man so eine zentrale Komponente wie die CPU austauscht, dann meist das Board gleich mit. Dann hat man u.A. den Nebeneffekt, eine funktionierende Zentraleinheit weitervererben/verkaufen zu können. Außerdem hat man oft mehr, günstigere und bessere Auswahl unter entsprechend aktuellen CPU, die auf das alte Board eh nicht mehr passen. Zu Ram und HDD wie gesagt: Etwas Ahnung sollte man mitbringen und sich vorher informieren, dann hat man aber da keinerlei Probleme.

  • Zitat

    Original geschrieben von s-elch
    Bei den Geräten um die es hier geht, völlig unproblematisch. Natürlich gilt wie bei allen Themen im Zusammenhang: vorher angucken. Aber die Großen haben eine sehr gute Treiberversorgung, setzen meist Hardware ein, die Linux/Vista etc. auch von alleine erkennen und haben Programme, die einfach und leicht sich die aktuellen Treiber aus dem Internet nachziehen.


    Das ist grundsätzlich richtig, allerdings versorgen auch die großen Hersteller ihre Geräte nicht ewig. Beim Thinkcentre beispielsweise stammen die frischesten Treiber aus dem Jahr 2005


    Zitat

    Damit hat man in der Regel nicht so unbedingt die Probleme. Stichwort Badewannenkurve. Die Geräte, welche es ins dritte Lebensjahr geschafft haben, schaffen es meist auch bis ins vierte oder fünfte. Natürlich geht hier und da mal ein elko hoch ... ich habe es aber bisher noch nicht erlebt, dass bei diesen soliden Arbeitsrechnern so viel passiert. Ich kenne deutlich mehr Billigmainboards, die nach 1,5-1,5 Jahren aufgegeben haben, als Leasingrückläuferrechner mit kaptialem Schaden (auch nach mehreren Jahren hier bisher Erfahrungswert: 0 Vorfälle abgesehen von Lüftern). Natürlich gibt es da auch Ausnahmen.


    Unabhängig von jeglicher Wahrscheinlichkeitsrechnung ist ein Elko ein Verschleißteil, welches früher oder später den Geist aufgibt. Ärgerlich ist es, wenn es zur falschen Zeit passiert, so wie bei mir während einer größeren Arbeit.
    Nicht umsonst werden bei neueren Mainboards im mittleren Preissegment zunehmend Feststoff-Elkos eingesetzt.
    So ein Fehler muss ja nicht nur beim Mainboard auftreten. Netzteile verfügen ebenfalls über derartige Elemente und sind dementsprechend genauso anfällig.



    Zitat

    Das ist die Grundlinie, die man im Hinterkopf haben sollte. Zur Not muss er so benutzbar sein, wie er bestellt wird. Diese Aussage möchte ich dagegen relativieren. Gerade bei Ram und Festplatte muss man nur drauf achten, welcher Standard denn passt. So viel Auswahl gibt es da nicht und die Geräte sind oft schon sehr modern (DDR2, Sata). Wer es schafft, einen neuen Bausatz zusammenzustellen und aufzubauen, schafft es erst recht einen soliden auf "easy access" ausgerichteten Geschäftsrechner aufzurüsten.

    Eine Aufrüstung ist wirklich einfach und auch notwendig. 512MB Ram und eine langsame 40GB HDD sind definitiv nicht mehr zeitgemäß. Allerdings lässt das auch wieder den Preisvorteil gegenüber einem selbst zusammengestellten Neu-Rechner wieder ein Stück weit dahinschmelzen.


    Zitat

    Da sehe ich eher die Schwierigkeiten beim neu bestellen, nicht miteinander harmonierende Komponenten zu kaufen ... der Vorteil ist hier meiner Meinung nach klar bei den alten Komplettrechnern.

    Natürlich mag es hier und da ein paar Inkompatibilitäten geben, solange jedoch Markenware verbaut wurde, ist die Wahrscheinlichkeit von Konfigurationsfehlern nicht höher als bei einem (gebraucht-)PC von der Stange.


    Zitat

    Zu dem "ich werde die CPU mal aufrüsten": Das macht eh niemand ...

    Doch, ich :)
    Derzeit habe ich ein gut 1,5 Jahre altes Mainboard mit 965P Chipsatz. Sollte mir die Leistung einmal nicht reichen, kann ich problemlos auf einen 45nm Quad-Core umsteigen. Bios-Update reicht.
    Nicht bei jeder Prozessorgeneration sind die Performancesprünge so hoch, wie beim Wechsel von P4 auf C2D.


    Zitat

    Wenn man so eine zentrale Komponente wie die CPU austauscht, dann meist das Board gleich mit. Dann hat man u.A. den Nebeneffekt, eine funktionierende Zentraleinheit weitervererben/verkaufen zu können.

    Kostet aber auch gleich eine Ecke mehr, schließlich schlägt ein brauchbares Mainboard mindestens mit 45 Euro zu Buche. Von notwendigen Ramaufrüstungen (DDR-->DDR2-->DDR3) mal ganz abgesehen.



    Zitat

    Außerdem hat man oft mehr, günstigere und bessere Auswahl unter entsprechend aktuellen CPU, die auf das alte Board eh nicht mehr passen.

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Wie ich weiter oben bereits geschrieben hatte, kann ein richtig zusammengestelltes System über Jahre hinweg Freude bereiten und entsprechend den eigenen Bedürfnissen aufgerüstet werden. Mainboards mit LGA775 und AM2+ sind Unterbauten, die nicht nur schon eine Weile existieren, sondern auch noch einige Zeit aktuell sein werden.
    Klar gibts im PC Bereich Veränderungen, aber nicht jede ist zwingend notwendig. Der neue Intel Core i7 ist ein gutes Beispiel dafür. Er bringt nur in wenigen Anwendungen einen nennenswerten Performancezuwachs gegenüber den etablierten Core 2 Quad Prozessoren, verlangt aber neben dem relativ teuren Prozessor nach einem neuen, kostspieligen Mainboard sowie nach DDR3 Speicher.

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