ZitatOriginal geschrieben von CK-187
Wenn so jemand ganz genau weiß das er für 40h arbeiten die Woche am Monatsende nur 200-300 Euro mehr verdient als fürs nichtstun, dann wundert es mich nicht das er lieber zuhause bleibt. Klar ist das Unfair der arbeitenden Gesellschaft gegenüber, aber am Ende ist man sich doch lieber selbst der nächste.
200-300 Euro "Taschengeld" gegenueber nichtstun ist ja heute fast schon gut bezahlt. ![]()
Heute gibt es ja viele Jobs bei denen aufgestockt werden muss, und die 8,50 EUR Mindestlohn sind so gemessen das man gerademal 40-50 Euro Taschengeld hat
Wenn man mal mal schaut wieviele jemand verdienen muss damit er ueberhaupt auf Sozialhilfeniveau kommt.
391 EUR Regelsatz
450 EUR Miete und Heizkosten
90 EUR Fahrtkosten
80 EUR Arbeitsverpflegung
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1.011 EUR "Mindestbedarf"
Um 200-300 Euro Taschengeld zu haben muss man schon 1.211 - 1.311 Euro verdienen was eigentlich garnichts so so schlecht ist. Da muss man schon einen Berufsabschluss haben, und in manchen Berufen wie als Koch oder Baecker wird selbst das schwierig bis unmoeglich.