Hallo,
ich habe einen guten Bekannten, wo der Kontakt dabei ist, sich zu einer Freundschaft zu entwickeln. Im wesentlichen dadurch habe ich ein Problem, dass ich mir unsicher bin, wie man da finanziell miteinander umgeht. Im Geschäftsleben wie auch privat meine ich, dass man versuchen sollte, nur Vereinbarung zu treffem, die fair sind und wo beide etwas von haben.
Nun zu meinem Problem: Er ist bei einer Agentur "angestellt", was aber rechtlich als Unternehmer gestaltet wurde. Da er als Unternehmer da keine "Auszeit" bekommt, sucht er die Möglichkeit, sich vertreten zu lassen, was er als Unternehmer ja auch kann. Eine Person soll ihn wenige Male innerhalb seines "Urlaubes" vertreten, ich etwas öfter.
Als Unternehmer bekommt er keinen Stunden-, sondern ein Objektlohn. Dieser beträgt 9,40 Euro je Einheit. Für seine "Angestellten" sind aufgrund des geringen Umfangs und der zeitlichen Beschränkung keine Abgaben zu entrichten. Mich hat er gebeten, einen Arbeitsvertrag für mich und den anderen Mitarbeiter zu entwerfen, was ich getan habe. In diesen habe ich 9,-- / Einheit für mich eingetragen. Mit seinen anderen "Mitarbeiter" hat er 7,50 Euro vereinbart.
Nun geht es mir dabei weniger um das finanzielle, als darum, dass wir uns beide damit wohlfühlen. Zum einen finde ich es fair, wenn wir uns so wie wir uns die Arbeit teilen, auch das Geld (um 9,-- je Einheit) teilen, zum anderen finde ich es unfair, durch die Bekanntschaft mehr als der "unbekannte" Angestellte zu erhalten. So wie ich das einschätze, würden beide sowohl den Vertrag zu den niedrigeren als auch höhren Betrag eingehen.
Wie seht ihr das, was findet ihr angemessen?
Vielen Dank für eure Kommentare!
Jürgen