(Bachelorarbeit) Service-Leistungen der Telekommunikationsunternehmen

  • Liebe Mitglieder, :)


    da ich selbst in einigen Foren aktiv bin weiß ich, dass es die Community nicht so gerne sieht, wenn sich einer mehr oder weniger nur aus Eigeninteresse anmeldet. Sorry, falls das jemanden stört!



    Ich schreibe zurzeit an meiner Bachelorarbeit an der Hochschule Merseburg und suche Leute, die mir ein paar Fragen zum Thema Service beantworten. Der Fokus liegt auf der Branche Telekommunikation.


    Wenn Ihr mitmachen wollt, dann müsst Ihr maximal(!) 15 Minuten Eurer Zeit opfern, es ist aber sehr gut möglich, dass Ihr bereits nach 5 Minuten fertig seid!



    Der Link zum Fragebogen: http://umfrage.host-ed.net/DTAGlogn.html


    Benutzername: service09
    Passwort: studie



    Ich freue mich über jeden Teilnehmer! Danke für Eure Unterstützung!


    Viele Grüße
    Ben

  • Teilnehmer


    Hallo zusammen,


    es haben bereits 70 Leute an meiner Befragung teilgenommen. Vielen Dank an alle bisherigen Teilnehmer!



    Wenn ich es schaffe insgesamt 150 ausgefüllte Fragebögen zu erhalten, dann habe ich mein Ziel erreicht und kann mit der Auswertung beginnen.


    Ihr könnt gerne auch eine Rückmeldung hier geben, ob die Angaben von mir zur Bearbeitungszeit stimmen usw.



    Ich denke übrigens gerade darüber nach, in welcher Form ich die Ergebnisse in den Foren, wo mir geholfen wurde, veröffentlichen kann, um auch was zurück zu geben. Dazu wird es aber aller Voraussicht nach erst Ende September kommen... In diesem Zusammenhang bitte ich also um etwas Geduld.



    Viele Grüße
    Ben

  • es ist die erste Umfrage die ich bei tt gesehen habe die schnell und problemlos aus zu füllen war.
    Auf die Uhr habe ich nicht geschaut aber da die Fragen allesamt Sinn machten verging mir ausnahmsweise NICHT nach den ersten zwei Fragen die Lust und ich habe bis zum Schluß alles beantwortet.

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Ich hab auch grade mitgemacht. Die Fragen sind präzise formuliert, allerding in gewissen Abschnitten leicht redundant. Trotzdem: Viel Erfolg bei der Ausgestaltung der Thesis. :top:

    -I-

  • Hab ebenfalls teilgenommen und kann mich meinen Vorrednern nur anschließen - gut ausgearbeitet! Und hat bei mir auch nur 10 Minuten gedauert trotz vollständiger Beantwortung der Fragen.

  • Hallo polli, Nordisc und THWS!


    Leute, was soll ich sagen? - Mit so einem positiven Feedback hätte ich nicht gerechnet. Vielen Dank dafür! Ihr drei habt mit Sicherheit auch maßgeblich Anteil daran getragen, dass die Teilnehmerzahl mittlerweile bei 120 liegt!



    Um die Brisanz des Themas Service im TK-Bereich zu verdeutlichen hier noch eine Grafik zu Zufriedenheitstreibern europäischer Festnetzkunden und der Vergleich zur Einschätzung derselben durch die Unternehmen. Lächerlich trifft es ganz gut ;-)



    Zur Studie (aus 2007) gibt es hier
    klick mehr Informationen.


    Viele Grüße
    Ben

  • Deine Argumentation ist "gefährlich" denn die Frage ist, was die Kunden überhaupt unter Service verstehen und wo bspw. die Grenze zu Reklamationen und Kulanz liegt.


    Als Servicekriterien wie im Link Zufriedenheit mit Auftragsabwicklung, Rechnungsstellung, Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Verhalten der Servicemitarbeiter anzusehen ist vor dem Hintergrund gefährlich, weil es Selbstverständlichkeiten sind die keine Preisprämien rechtfertigen, aber hohe Kostenanteile besitzen.

  • das wird jetzt sicherlich viel zu lang...


    Grüß Dich,


    Du hast auf jeden Fall Recht, denn "Service" muss man definieren, bevor man darüber spricht bzw. Leute zum Thema befragt!


    Mir liegt die Studie in gedruckter Form vor. Sie ist etwas umfangreicher, als die dargestellten Ergebnisse im Link. Trotzdem fehlt leider ein Anhang, indem die Methodik der Befragung näher erläutert wird. Ich kann also nur vermuten, dass den Probanden zu Beginn der Studie erläutert wurde, was im Kontext der Befragung unter Service zu verstehen ist. So wurde es jedenfalls in den Studien zu Service an unserer Hochschule gemacht. Ich nehme an das ist auch gängige Praxis in der Marktforschung. So sollte es auf jeden Fall sein, denn wenn man nicht klar sagt, worum es einem geht, erhält man auch keine brauchbare Antwort. :)


    Argumentieren wollte ich an der Stelle aber noch nicht. Mir ging es lediglich darum zu zeigen, wie unterschiedlich Qualität einer Leistung und Zufriedenheit aus Kunden- und Unternehmenssicht beurteilt wird.


    Dann aber doch noch weitergedacht:
    Wenn die Kunden sagen, dass Service für ihre Zufriedenheit wichtig ist und die Unternehmen diesen als eher unwichtig für die Kundenzufriedenheit erachten, dann kann man ja daraus auch schließen, welche Bedeutung Serviceleistungen für die Unternehmen haben, nämlich eine untergeordnete. Die Produkte sind aber letztendlich alle gleich und die Preisschraube dreht sich sowieso weiter (was auch richtig ist - bin ja auch Kunde ;)).
    Dass die Kunden trotzdem zufrieden sind, oder immer zufriedener werden (siehe hier: klick), ist richtig. Die Frage für Unternehmen, und natürlich auch für mich als BWL-Student, ist doch aber, ob hier nicht Erfolgspotenzial verschenkt wird. Wenn Untenehmen exzellenten Service bieten (wie immer der durch Kunden definiert wird), dann können Sie sich nicht nur durch den besten Preis, sondern auch durch für uns Kunden wichtigen Zusatznutzen vom Wettbewerb abheben. Sprich: ich zahle gerne ein bisschen mehr, wenn ich weiß, das alles stimmt.


    Du schreibst, dass die abgefragten Kriterien Selbstverständlichkeiten sind und kein Preispremium rechtfertigen. Als Kunde (in meinem Fall bei Alice) gehe ich da absolut konform mit Dir. Aber ist es nicht auch die Frage, WIE ein eigentlich selbstverständlicher Service (er gehört halt dazu! - z.B. Rechnung, Kundenbetreuung im Callcenter) ausgeführt wird? In diesem Zusammenhang verweise ich auf die ISO-Qualitätsnormen, in denen Qualität bereits dann als erreicht gilt, wenn die Anforderungen, die das Unternehmen an Qualität stellt, erreicht sind. Ob mir dann von der Kundenbetreuung tatsächlich so geholfen wird, wie ich es erwarte, oder ob auf meine Beschwerden so reagiert wird, wie ich es mir wünsche, ist immer noch fraglich. Für die Unternehmen ist Qualität aber bereits dann sichergestellt, wenn der Prozess "Beschwerde" entsprechend der Verfahrensanweisungen ausgeführt wird.


    Siehe hier: "Einhaltung Servicelevel" - sagt aber nichts darüber, wie die Kunden denken...


    Dazu kommt noch, dass unsere Kundensicht nicht unbedingt die der Theorie ist, will sagen, dass z.B. ein Telefon- und Internetanschluss als Hauptleistung bezeichnet wird und alles drum herum, z.B. Rechnung, Beratung etc. als Service. Dass das nicht unbedingt der Realität entspricht bzw. unserer Sichtweise als Kunde (Stichwort: Gesamtpaket) ist klar.


    Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich in meinem Text jetzt nicht so ganz auf Deine Antwort eingegangen bin... ;)


    Hoffentlich war das jetzt nicht zu viel "Bla-Bla"...


    Viele Grüße
    Ben


    Zitat

    Original geschrieben von StebuEx
    Deine Argumentation ist "gefährlich" denn die Frage ist, was die Kunden überhaupt unter Service verstehen und wo bspw. die Grenze zu Reklamationen und Kulanz liegt.


    Als Servicekriterien wie im Link Zufriedenheit mit Auftragsabwicklung, Rechnungsstellung, Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme und Verhalten der Servicemitarbeiter anzusehen ist vor dem Hintergrund gefährlich, weil es Selbstverständlichkeiten sind die keine Preisprämien rechtfertigen, aber hohe Kostenanteile besitzen.

  • Hallo zusammen,


    der Fragebogen wurde bereits von 154 Leuten vollständig ausgefüllt!


    An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Euch für die Hilfe!


    Ich werde die Befragung trotzdem noch eine Weile online lassen, falls noch ein paar mehr Leute daran teilnehmen möchten.


    Mit der Auswertung kann ich nun beginnen und werde Euch über die Ergebnisse auf dem Laufenden halten.


    Viele Grüße
    Ben

  • "Der Kundenservice berät zur Zufriedenheit."
    Aha, man wird sogar zum Thema Zufriedenheit beraten...?


    "Ihnen steht die individuelle Aufmerksamkeit des Unternehmens zu Teil."
    Netter Versuch ;)
    Richtig ist: zuteil werden.


    "Die Mitarbeiter widmen sich Ihnen persönlich."
    Wenn ich die Hotline anrufe, hat die Servicekraft doch kaum eine andere Wahl, oder? Und wie soll das im T-Punkt aussehen - "Alle mit dem Problem xy kommen bitte mal hier rüber?!" :D


    "Wenn Sie ein Problem haben, ist man aufrichtig daran interessiert, es zu lösen." Weil Unaufrichtigkeit gegen die Ethikrichtlinie verstösst... :)


    "Ihre Interessen liegen dem Unternehmen am Herzen."
    Boah, noch so ne Formulierung... und schliesst doch jede der obigen Fragen ein.


    "Bei Transaktionen mit dem Unternehmen fühlen Sie sich sicher."
    Ich transagiere, du transagierst, er/sie/es...


    "Die Mitarbeiter verstehen Ihren persönlichen Servicebedarf."
    Sehr gute Frage :top:. Wird viel zu selten gestellt!


    "Die Servicequalität hat sich ..."
    Hier ist die Spanne zwischen dem angebotenen "sehr verbessert" und "etwas verbessert" zu gross, wenn ich ersteres mit 100% und "etwas" mit 10-20% bewerten würde.


    "Service verbessert den Kauf und die Nutzung einer Dienstleistung für den Kunden."
    Sorry, aber das ist ne blöde Frage. Und die Folgefrage auch...


    "Service ist immer eine freiwillige Leistung des Anbieters."
    Ausnahme: Bankraub? :rolleyes:


    Last:
    Etwas Bauchschmerzen habe ich, wenn bei der Frage nach der Berufsgruppenzugehörigkeit steht "Arbeitslose".
    Das ist m.E. eine Zwangsmitgliedschaft wie bei Nichtwählern und Nichtrauchern ;)


    Ansonsten: Gute und sehr detaillierte Erhebung! :top:


    [small]PS: Das mit den 5 Minuten hat nicht ganz hingehauen :D[/small]

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!