Bundespräsident Wulff zurückgetreten - Nachfolger Gauck? | Korruptionsprozess Wulff

  • der Mann ist am Ende, umgeben von seinen Amigos sollte er schleunigst verschwinden, um das Amt nicht weiter zu beschädigen


    aber vergessen wir auch nicht, wieso er es überhaupt geworden ist, die letzte meinerseits respektierte Persönlichkeit trat zurück und so schob man einen potentiellen Gegenkanditen ab


    armes Deutschland

  • Strafgesetzbuch:
    "§ 90
    Verunglimpfung des Bundespräsidenten

    (1) Wer öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften (§ 11 Abs. 3) den Bundespräsidenten verunglimpft, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.

    (2) In minder schweren Fällen kann das Gericht die Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2), wenn nicht die Voraussetzungen des § 188 erfüllt sind.

    (3) Die Strafe ist Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren, wenn die Tat eine Verleumdung (§ 187) ist oder wenn der Täter sich durch die Tat absichtlich für Bestrebungen gegen den Bestand der Bundesrepublik Deutschland oder gegen Verfassungsgrundsätze einsetzt.

    (4) Die Tat wird nur mit Ermächtigung des Bundespräsidenten verfolgt "


    Also, jetzt verstehe ich einige Postings besser...

    offiziell von der TT-Administration bestätigter Troll

  • das wäre ein Spaß, besonders die Beweisführung


    es geht doch gar nicht um Kredit oder nicht Kredit, es geht um das gesamtbildliche Wirken als moralische Instanz, halte doch mal eine Gesellschaft im Zaum, wenn deren Vorsteher sich so gebärden


    nichts im Leben ist umsonst und niemand hat etwas zu verschenken

  • Ich glaube hinter diesem Ganzen steckt auch ein bißchen der Unmut der Bürger (von mir zumindestens), daß Wulff überhaupt BP geworden ist! Und er ist in meiner Lebenszeit zumindestend, der Erste, der nur auf diesem Posten ist, weil es Parteipolitisch anderen Personen so genehm war. D.h in einer zunehmend verrohenden politischen Landschaft ist durch diese Postenschacherei das letzte respektierte Amt schwer beschädigt worden.
    Und so hat man auf einem einst so staatstragenden Posten (man denke nur an Weizsäcker und Herzog zurück), ein politisches Fliegengewicht, der eher stellvertretender Abteilungsleiter bei einer Sparkasse sein sollte.
    Jetzt hat sich dieses Fliegengewicht auch noch nicht ganz koscher verhalten (ein richtiger Skandal ist das ganze IMO wirklich nicht) und der ursprüngliche Frust entlädt sich in dem jetzigen Aufruhr.


    Der eigentliche Skandal ist Teflon Merkel, die aber auch jetzt wieder bewundernswert unbeschadet vor sich hin teflonisiert! :p

  • Ich zitier mich mal selbst :D


    Zitat

    Original geschrieben von saintsimon
    ...


    2. Ist zunächst nicht das Problem, daß das Geld von einem Bekannten kam, und nicht von einer Bank.
    Aber es handelt sich nicht um eine warmherzige Gabe eines selbstlosen Samariters. Wer in solchen Klüngel-Kreisen eine Vergünstigung gibt, der erwartet mehr, als nur die brave Rückzahlung der Raten. Es ist eine langfristige Investition in zukünftige Anerkennung, Geltung, Einfluß oder sonstige Gegenleistung. Und wenn es nur die Einladung zu den richtigen Parties ist, wo man neue Klüngelzirkel aufbauen kann. Oder wenn man bei Staatsbesuchen mit am Bankett-Tisch sitzen darf etc. ... ...


    Und nun das:
    http://www.ftd.de/politik/deut…gelverdacht/60146392.html


    "...
    Glaeseker stolperte nach "Stern"-Informationen über allzu enge Beziehungen mit dem bekannten Eventmanager Manfred Schmidt. Das Präsidialamt reagierte demnach mit dem Rauswurf des Sprechers offensichtlich auf einen detaillierten Fragenkatalog des Magazins vom Donnerstagmorgen. Die insgesamt 16 Fragen bezogen sich unter anderem auf wiederholte kostenlose Urlaubsaufenthalte, die Glaeseker in Anwesen Schmidts, der als Partykönig und Promi-Netzwerker gilt, verbracht haben soll.


    ...


    In den vergangenen Jahren war der heutige Präsident Wulff selbst immer wieder Gast bei den exklusiven Prominententreffen des Eventmanagers, dessen Geschäftsmodell davon lebt, dass sich Berühmtheiten wie Wulff bei ihnen einfinden und diese damit aufwerten.
    ...

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Ich bin der Meinung das Bundespräsidentenamt sollte man generell abschaffen. Wir brauchen den nicht wirklich, die Aufgaben kann auch der Bundestagspräsident bzw. der Bundeskanzler übernehmen. Das würde erhebliche Steuergelder einsparen, schon allein wenn man an die fürstliche Altersversorgung denkt. Zur Zeit haben wir noch vier lebende Altbundespräsidenten, die den Steuerzahler eine Stange Geld kosten.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Ich bin der Meinung das Bundespräsidentenamt sollte man generell abschaffen. Wir brauchen den nicht wirklich, die Aufgaben kann auch der Bundestagspräsident bzw. der Bundeskanzler übernehmen.

    Damit würde man ein (wie ich finde) nicht zu vernachlässigendes Stück Demokratie abschaffen. :(

  • Wulff hat diese Sachen schon als Ministerpräsident getrieben. Als sollten nun die Ministerpräsidenten-Ämter abgeschafft werden?

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Nein, aber es man sollte solch miesen Gehälter/Diäten (bis ca. 200000 €/Jahr) für die Topmanager eines Landes abschaffen. Dann kann man den Menschen besser auf die Fingen schauen und zu recht sich über deren Zusatzjobs/Lobbyarbeit/Klüngel aufregen ohne ständig ein schlechtes Gewissen eingeredet zu bekommen.
    Desweiteren sollte man die bezahlte und gewählte politische Führungsriege ausdünnen und mit professionellen Managern/Volkswirten/Wissenschaftlern/Gewerkschaftlern usw. besetzen wie es in jedem Wirtschaftsunternehmen der Fall ist.


    Kein normaler Manager eines mitelständigen Unternehmens oder ein "D-Promi" einer Bank
    würde für das Gehalt eines Spitzenpolitikers von ca. 200000 €/Jahr auch nur einen Fuß vor die Tür setzen und dann regen wir uns auf das stinknormale Juristen oder Pädagogen ein Land Führen ohne das diese Politiker auch nur im entferntesten jemals Erfahrung in einem "Miniunternehmen" wie Siemens oder Deutsche Bank (im Vergleich zum Unternehmen Deutschland mit ca. 3 Billionen BIP/Jahr) gesammelt haben.

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Ich bin der Meinung das Bundespräsidentenamt sollte man generell abschaffen. Wir brauchen den nicht wirklich, die Aufgaben kann auch der Bundestagspräsident bzw. der Bundeskanzler übernehmen. Das würde erhebliche Steuergelder einsparen, schon allein wenn man an die fürstliche Altersversorgung denkt. Zur Zeit haben wir noch vier lebende Altbundespräsidenten, die den Steuerzahler eine Stange Geld kosten.


    Als Repräsentant hast Du recht, da reicht schon Schwesterwelle, oder auch nicht. Für Belange der Länder/Bundesrat scheint so ein Posten aber notwendig zu sein.

    Das Experiment erfordert, dass Sie weitermachen!

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