Freier Datenverkehr in den Niederlanden

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Was spricht dagegen, VPN über sein eigenes heimisches Netzwok zu nutzen? Nach dem Muster: Mobile --> mobiles Internet --> lP des heimischen Rechners (ggf. über Dyn DNS) --> DSL -->WorldWideWeb.

    IPSec hast du schonmal selbst konfiguiert? Viel Spass, insbesondere mit NAT. Ausserdem muss dazu der Rechner zuhause dauerhaft laufen, anstelle der Stromkosten kannst du auch einen VPN-Anbieter bezahlen.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Was spricht dagegen, VPN über sein eigenes heimisches Netzwok zu nutzen? Nach dem Muster: Mobile --> mobiles Internet --> lP des heimischen Rechners (ggf. über Dyn DNS) --> DSL -->WorldWideWeb.


    Ein VPN mit dem heimischen Rechner hielte ich ohnehin für zweckmäßig (zwecks Datumaustauschs etc.).


    Generell kann man den zulässigen Datenverkehr auf http beschränken, alles was der Zwangsproxy nicht versteht (wie https und vpn) wird abgelehnt. Mittels DPI gibts vermutlich auch feinere Eingriffmöglichkeiten, dass Verbindungen nach kurzer Zeit abbrechen oder solche Späße. Mit genug Aufwand wie z.B. http tunnel wird man das auch umgehen können, aber der Durchschnittsnutzer wird sicher eher keinen Server zuhause installieren und/oder mit solchen Spielereien anfangen.

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    IPSec hast du schonmal selbst konfiguiert? Viel Spass, insbesondere mit NAT. Ausserdem muss dazu der Rechner zuhause dauerhaft laufen, anstelle der Stromkosten kannst du auch einen VPN-Anbieter bezahlen.


    Es muss ja nicht gleich IPsec sein. Wenn das Passwort entsprechend lang ist (sehr wichtig am besten mit Sonderzeichen usw). ist PPTP mit auth. MSCHAPv2 auch einigermaßen sicher! Auf die Zertifikate kann in diesem Anwendungsfall ja verzichtet werden. Denn er würde das ja selbst einrichten 1x zuhause und einmal auf zB. iphone. Ein Man in the Middle könnte also nur ein böser Admin beim Provider unternehmen.


    Wenn unbedingt IPsec dann am besten openvpn.org und sooo schwierig ist das nun auch wieder nicht. NAT dann über iptables wenn man mit surfen will.




    Vo.IP: Hab auch das Internet-Pack L!

  • Zitat

    Original geschrieben von HSDPA
    Wenn unbedingt IPsec dann am besten openvpn.org und sooo schwierig ist das nun auch wieder nicht. NAT dann über iptables wenn man mit surfen will.

    Alles eine Frage der Vorkenntnisse. Aus meiner Sicht sind damit 99,9% der Bevoelkerung aussen vor und damit ebensoviele Mobilfunkkunden.


    OpenVPN hat ausserdem den Nachteil, dass die OS-seitige Unterstuetzung nicht so gut wie bei IPsec oder PPTP ist. Man braucht zumindest einen separaten Client, den es z.B. fuer iOS nicht gibt.


    Ich hatte das alles auch zuhause schon am Laufen (PPTP, L2TP, OpenVPN), bin letztendlich aber doch bei einem VPN-Provider gelandet. ~40 US$/Jahr kann ich verschmerzen.

  • ganz klar, Vorkenntnisse braucht man da schon. Und 40$ im Jahr sind auch verschmerzbar. Frage mich nur ob diese VPN-Anbieter wirklich so seriös sind, dass ich denen meine private Daten anvertrauen kann? In den letzten Jahren sind die ja regelrecht aus dem Boden geschossen und werben mit super günstigen Angeboten.

  • Zitat

    Original geschrieben von HSDPA
    Frage mich nur ob diese VPN-Anbieter wirklich so seriös sind, dass ich denen meine private Daten anvertrauen kann? In den letzten Jahren sind die ja regelrecht aus dem Boden geschossen und werben mit super günstigen Angeboten.

    Kommt auf den Anbieter drauf an.
    Amerikanischen und Deutschen VPN Anbietern traue ich schonmal grundsätzlich nicht, Swissvpn sowie Relakks (von den PirateBay Jungs) halte ich für vertrauenswürdig, die haben sich auch schon "in der Szene" einen guten Namen gemacht. Außerdem kann man sich ja auch mit falschem Namen anmelden und anonym bezahlen (Paysafecard oder so).


    Am besten mal in "Hackerforen" nach Erfahrungen mit diversen VPN Anbietern suchen, dieses Clientel hat wohl die meissten Erfahrungen mit der Sicherheit und Auskunftsfreudigkeit ggü. Behörden bei VPN Anbietern.

  • Mein Vorschlag deshalb, weil ich überlege, ob es nicht ohnehin sinnvoll ist, ein ausrangiertes Netook mit Stromsparprozessor im WLAN als Server für Storage, Drucker etc. einzusetzen.


    Die Stromkosten fallen dann ohnehin an und halten sich in Grenzen. Und für jeden, der daheim neben dem Desktop noch mit mobilen Geräten (Note-/Netbook, Tab, Smartphone etc.) ins Netz geht, auf Speicher zugreift und/oder druckt, hielte ich solche Installation für eine passable Lösung. Die Möglichkeit, darüber hinaus noch von unterwegs per VPN auf die heimischen Daten und ggf. andere Netzwerkressourcen (incl. VOIP über DSL) zugreifen zu können, wäre nur das Tüpfelchen auf dem "i".


    Eine Installation, die ich eigentlich schon in der nächsten längeren Regenphase in Angriff nehmen möchte. Oder stehen meinem - zugegebenermaßen bisher nicht bis in letzte Detail durchdachten - Vorhaben irgendwelche Hindernisse entgegen, die ich bisher übersehenen habe.


    Frankie

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!