Europäische Schuldenunion - ist der Politik überhaupt noch zu trauen?

  • Putins Forensektierer dürfen hier jubeln, denn Griechenland kennt seine wahren Prioritäten:


    http://www.reuters.com/article…les-idUSKBN0N62A720150415


    "(Reuters) - Greece is negotiating with Russia for the purchase of missiles for its S-300 anti-missile systems and for their maintenance, Russia's RIA news agency quoted Greek Defense Minister Panos Kammenos as saying on Wednesday. ..."


    Kammenos ist Putins Mann in der Gr-Regierung und macht brav was er soll.

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;



  • Griechenland kauft schon ewig Raketen aus Russland. Vor Putin, während Putin und nach Putin auch.
    Bei den Nachbarn und deren Ambitionen kann man gar nicht genug davon haben.

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Ihr tut gerade so, als sei die Agenda-Politik grösstenteils "erwiesenermassen" ein Fehler gewesen. Aus Sicht der SPD-Wahlchancen ist dies sicher richtig. Aber ist sie auch für das Land an sich "schlecht" gewesen? Pauschal finde ich diese Behauptung sehr "gewagt".

    Ich könnte mich auch an die Nordsee stellen und behaupten, dass ich mit dem Werfen von Muscheln das Wasser verdränge...
    nach min 6 Stunden wäre der Erfolg 'bewiesen' :p
    Übrigens am Gesamt-Lohn aller abhängig Beschäftigten in DE hat sich seit Jahren kaum etwas geändert - es wird nur anders verteilt :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    ...Dann wundert man sich wenn viele die voll arbeiten nicht davon leben können...


    ... und v.a. keine auskömmliche Rente davon haben werden. Sprich: spätestens mit Renteneintritt beim Sozialamt auf der Matte stehen und den Rest ihres Lebens - wie schon ihr Arbeitsleben - in Armut fristen werden.


    Wer Löhne bezahlt, die so niedrig sind, dass sie kein Alter in Würde ermöglichen, ist m.E. schlicht und einfach eine asoziale Drecksau. Schröder und Fischer haben einen Großteil der politischen Verantwortung dafür, dass prekäre Arbeitsverhältnisse zum Massenphänomen geworden sind und Altersarmut dazu werden wird.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Übrigens am Gesamt-Lohn aller abhängig Beschäftigten in DE hat sich seit Jahren kaum etwas geändert - es wird nur anders verteilt


    Dafür sind jetzt deutlich mehr Leute erwerbstätig.
    Die Lohnsumme verteilt sich also auf mehr Leute.
    Anders formuliert: Mehr Leute partizipieren am Arbeitsmarkt.

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Dafür sind jetzt deutlich mehr Leute erwerbstätig.
    Die Lohnsumme verteilt sich also auf mehr Leute.
    Anders formuliert: Mehr Leute partizipieren am Arbeitsmarkt.


    Arbeiten der Arbeit wegen ist genau das was man erreichen will und der große Fehler an der Sache ist. Es arbeiten so viele Menschen Vollzeit und leben unterhalb der Armutsgrenze das es mich wundert das diese bisher keinen Generalstreik veranstaltet haben. Man könnte mal eine repräsentative Umfrage mit vollen Angaben zur Person machen was 1€ Jobs und so einen Bullshit betrifft.


    Wer dafür ist soll auch nicht mehr verdienen ;)
    Und das ganz unabhängig davon ob er drölf Doktortitel hat oder nicht.

    .:Gate 13:.
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    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Mh, passt ja wunderbar, meinst du diesen Arbeitsmarkt hier?:


    Nö, mein ich nicht.


    Die Anzahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter ist ja am stärksten gestiegen.
    Seit 2005 von 26 auf über 30 Mio. sozialversicherungspflichtig Beschäftigte.
    Und das bei leicht sinkender Bevölkerungszahl insgesamt.


    Der Anstieg der geringfügig Beschäftigen um etwas über eine Mio. Personen ist quasi ausschliesslich den Nebenjobbern zuzurechnen, wohingegen die ausschliesslich geringfügig Beschäftigen quasi konstant geblieben sind.


    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    https://www.jungewelt.de/2015/04-18/022.php


    Man kann jetzt diskutieren, ob das andere Jobs kannibalisiert. Aber da wird besonders arbeitsfernen Leuten ein niederschwelliges Angebot gemacht, um sich langsam ans Arbeiten zu gewöhnen und sie für weitere Hilfsangebote anzusprechen. Und die Teilnahme ist gemäss Artikel sogar noch freiwillig.


    Ach, das stimme gar nicht, mit der Freiwilligkeit? Dann bitte Fakten! Aber nicht nur ein "mag ich nicht recht glauben" einer linken Abgeordneten ggü. einer linken Zeitung. Dieser Punkt ist ganz schön manipulativ geschrieben, im Artikel.


    Wo wir schon beim Stichwort sind: das sind jetzt Anekdoten über irgendeinen Verein in Hamburg. Was hat das mit der Aussage zu tun, dass mehr Leute am Arbeitsmarkt in Deutschland partizipierten? ;)

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