Stromverbrauch zu hoch - Durchlauferhitzer richtig benutzen?

  • Ich habe meinen Stromverbrauch binnen zwei Jahren um 800 kWh gesenkt, dieses Jahr werden es wohl weitere 200-300 kWh weniger werden.


    Neuer Kühlschrank (142 kWh p.a. anstelle 330 kWh p.a.), mehr Arbeit am Chromebook anstelle am Desktop-PC und wenn ich am Desktop-PC sitze schalte ich den zweiten Monitor nur noch ein wenn ich ihn wirklich benötige.


    So dürfte ich es dieses Jahr wohl auf 1000 - 1100 kWh p.a. schaffen. Wenn man bedenkt, daß ich im Home Office arbeite, also nicht wie meisten die Wohnung für 8-10 h täglich verlasse, ist das ein recht guter Wert. Ich rechne mir lieber nicht aus, was ich verbrauchen würde, wenn ich "ganz normal" in einem Büro arbeiten würde.

  • Ich habe noch eine Frage zu den Heizkosten.


    Hintergrund:


    Ich habe vor kurzem die Jahresabrechnung erhalten für Zeitraum 2011/2012 (01.08.11 - 31.07.12).
    Nun frage ich mich wie die Heizung überhaupt funktioniert bzw. wieweit ich als Mieter die Kosten überhaupt selbst beeinflussen kann.


    Abrechnung 2011/2012 01.08.11 - 31.07.12
    - Wärmemengenzähler in Wohnung
    - 5 Heizkörper in der Wohnung mit Stufen 1-5
    - an der Wand ein elektr. Uhrenthermostat (Eberle Instat 6)
    Verbrauch laut Zähler: 1,447 Mwh (Einheiten steht in Abrechnung)
    Heizkosten sind 30% Grundkosten und 70% Verbrauchskosten


    in meinem Fall also:
    Grundkosten: 77,42 EUR
    Verbrauchskosten: 96,46 EUR
    Total Heizkosten: 173,88 EUR (was 14,49 EUR / Monat bedeutet)


    Die Grundkosten sind nach qm abgerechnet.


    Ich denke die Heizkosten sind in Ordnung und nicht zu hoch.
    Die Frage ist: Ist in unserem Haus eine Zentralheizung und wenn ja, stimmt es dann, dass man die Grundkosten nicht wirklich beeinflussen kann? Wenn jetzt einige Mieter das ganze Jahr die Heizung an haben würden, wären meine Kosten automatisch auch höher? :confused:


    Außerdem verstehe ich den Sinn des Uhrenthermostats an der Wand nicht. An den Heizkörpern kann man 1-5 einstellen. Egal was man da einstellt, ich bin der Meinung, dass die Werte des Uhrenthermostats nicht relevant sind. Egal was ich da programmiere oder einstelle, es scheint nicht zu funktionieren.


    Ich kenne mich wie gesagt auch mit Heizungen nicht aus. Aber kann so ein Uhrenthermostat überhaupt mit einer Zentralheizung funktionieren?

  • Da du keine eigenen Energieversorgungsverträge hast und sich ja außer den Heizkörpern und Thermostaten auch gar keine weiteren Heizungsanlagen in der Wohnung befinden bleibt eigentlich nur eine Zentralheizung übrig, die das ganze Haus versorgt. Daß nicht komplett verbrauchsabhängig abgerechnet wird, sondern zu 70 Prozent, das liegt darin begründet, daß ein Haus zwar nach außen möglichst gut isoliert wird, die Decken und Nachbarwohnungswände aber natürlich nicht wärmedicht angelegt werden. Je mehr man heizt, desto weniger brauchen die Nachbarn zu heizen. Je weniger man heizt, desto mehr wird man von den Nachbarn mitbeheizt. Deshalb werden die Heizkosten zu 30% nicht nach Verbrauch, sondern nach festem Schlüssel umgelegt, wie bei dir nach der Wohnfläche. Auch die Fixkosten für die Heizungsanlage, deren Wartung und die Erzeugungs- und Transportverluste sind Teil der Grundkosten. Der Grundkostenanteil beträgt zwischen 30% und 50%, ist bei dir also mit der Untergrenze identisch.


    Auch die Grundkosten beeinflusst man durch eigene Vernunft und eigene Verschwendung. Bei dutzenden von Wohnungen im Haus ist der eigene Einfluss darauf natürlich geringer, bei nur einer weiteren Wohnung sehr groß. Aber schon der hohe Verbrauchsanteil sollte ja dafür sorgen, daß man's nach bestem Wissen macht.


    Im Augenblick wird die Heizung vielleicht noch gar nicht laufen, angesichts der noch nicht abgesunkenen Außentemperaturen. Wie es aussieht, wird mit deinem Thermostat nicht stufenweise geregelt, sondern direkt die gewünschte Raumtemperatur. So oder so bemerkt man am Heizkörper ja erst dann eine Veränderung, wenn die Wunschtemperatur erreicht ist. Solange darauf hin geheizt wird, solange bleibt das Heizungsrohrventil offen und die Heizung heiß. Solange die Raumtemperatur nicht unterhalb der Wunschtemperatur absinkt, solange bleibt die Heizung kalt (falls sie vorher nicht geheizt hat und deshalb noch Restwärme abstrahlt). Daß bei dir sowohl ein elektronischer Regler an der Wand ist, als auch an den Heizkörpern traditionelle Drehregler (Stufen 1 bis 5) vorhanden sind, irritiert mich etwas. Die traditionellen Regler könnten eigentlich entfallen, aber man kann sie auch einfach auf Maximalhöhe einstellen. Die Wandregelung funktioniert ja nicht, wenn der Drehregler zu niedrig oder auf Minimum steht.

    Je suis Charlie

  • Also die Heizung läuft bereits seit ca. 2 Wochen würde ich schätzen. Ich hatte sie schon 2 mal an. Ich mache aber nur einen Heizkoerper im Wohnzimmer an, sonst nur im Bad wenn geduscht oder gebadet wird. Küche und Schlafzimmer ist generell aus. Ich habe aber auch keinerlei Türen (außer Bad natürlich), dadurch verteilt sich die Wärme generell ein wenig besser.


    Also ich hatte gestern die Temperatur auf 21 grad eingestellt. Die Temperatur im Raum war aber bereits 23 grad laut Thermostat. Die Heizung stand auf 5 und war die ganze Zeit "an" und heiß sprich es wurde immer Wärmer, obwohl die 21 grad eigentlich längst erreicht waren.


    Wäre natürlich super, wenn ich das Teil entsprechend programmieren könnte und die Heizung z.B. generell nicht läuft wenn man arbeiten ist etc. und die Heizkörper dann einfach auf 5 stehen bleiben.....


    Womit ist das Thermostat an der Wand eigentlich verbunden? Ist da ein zweites "Gerät" irgendwo am Rohr?

  • Ich habe mal eine kleine Frage zum Thema Durchlauferhitzer:


    Angenommen man hat noch ein altes Gerät in der Mietwohnung, welches sich nur zwischen den Leistungsstufen 1-3 einstellen lässt, kann man dann vom Vermieter ein energiesparendes Gerät (mit Ökotaste und genauer Temperaturvorwahl) einfordern oder besteht solch ein Recht nicht, solange "das alte Ding" noch läuft?

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  • Mit solch einer Eco-Taste kann man schon etwas sparen.

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  • Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Nein. Genausowenig wie man mit einer Spar-Brause im Waschbecken Wasser spart.


    Mit nem Durchflussmengenbegrenzer aber schon ;)


    Wenn man mit der Eco-Taste nichts sparen könnte, würde es diese doch auch gar nicht geben...

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