Hallo.
Meine Mama und ihr Freund haben sich vor etwa 7 Jahren zusammen ein Haus gekauft. Jetzt haben sie sich getrennt und das investierte Geld für das Haus muss aufgeteilt werden.
Soweit in kürze. Das Problem ist natürlich wer bekommt wieviel, und natürlich bin ich auf der Seite meiner Mama. Es widerstrebt mir genaue Beträge zu nennen, falls erfordelich kann ich diese aber auch noch im nachhinein schreiben. Aber ich denke es geht auch ohne Zahlen.
(Zur Vereinfachung bezeichne ich meine Mama im folgenden mit "sie" und ihren Freund mit "er")
Beim Kauf hat er ca. 50% des Kaufpreises gezahlt und sie etwa 15%, den Rest hat die Bank "gezahlt" (die Zwei haben also ein Darlehen aufgenommen). Sie und er stehen aber beide gleichberechtigt im Grundbuch.
-> Würde sie weil sie im Grundbuch steht 50% des Verkaufserlöses bekommen?
Wenn nicht, die Beiden haben das Haus für sich zusammen gekauft. Die Beiden haben also das Haus für ihn und sie gekauft. Er hat ihr also die Hälfte des Hauses geschenkt.
-> Bei wem läge die Beweiskraft? Müsste er beweisen, dass er ihr die Hälfte des Hauses nicht geschenkt hat? Oder müsste sie beweisen, dass er ihr die Häfte des Hauses geschenkt hat?
Natürlich sollte das Ganze möglichst nicht vor Gericht enden. Wenn doch, was schätzt ihr wie lang sich das hinziehen kann? Wie würde der Richter ungefähr entscheiden? Was sollten wir beachten? Habt ihr vielleicht noch irgendwelche Ratschläge? Was haltet ihr für einen angemessenen Betrag, den meine Mama bei dem Versuch einer Außergerichtlichen Einigung forden kann/soll (sie denkt an ca. 20-25%)?
Fragen über Fragen. Ich hoffe ihr könnt mir helfen, denn diese ganze Sache macht einen ganz schön fertig und da ist man für jede Art von Hoffnung, Aufbauen und den Rat von Leuten die sich damit auskennen sehr, sehr Dankbar!
Danke ![]()