Eure Meinung zum Hauskauf ist gefragt

  • @chung77:
    Arne hat es weiter oben schon geschrieben: Überlegt Euch unbedingt, ob ihr nicht ein (Reihen)-Haus mit Keller nehmt. Wir leben im Moment zu dritt in einem RMH Bj. 2011 MIT Keller und sind heilfroh, dass wir einen haben, da sich in einem Haushalt schon viele Sachen zusammenkommen, die man gerne im Keller verstaut (Haustechnik, Netzwerk usw.), vom Aufhängen der Wäsche usw. mal abgesehen.
    Gerade alte Klamotten und Spielsachen des Sohnemanns (knapp 2 Jahre) füllen schon das ein oder andere Regal :D


    Gruß,
    Loyo


    PS: Beim Klick auf die Bilder auf Seite 1 erhalte ich immer eine Fehlermeldung. Könnt Ihr die Bilder sehen?

  • Zitat

    Original geschrieben von Jochen
    Hör sofort auf zu tippen und verdien' Geld!


    Ich verdiene jetzt Geld, allerdings auf das Konto von telefon-treff (mehr Banneraufrufe =mehr Werbeeinnahmen) :p .


    Ich wohne übrigens nicht zur Miete... Ist aber wie geschrieben weder Geldsparmodell noch Altersvorsorge. Und meine Hecke schneidet jemand anderes, weil ich in der Zeit lieber hier tippe :) .

  • Also Herr Truthahn,
    ich fasse mal zusammen.


    Verteil dein Geld in alle Branchen und geh arbeiten.
    Aber leb in einer Mietwohnung und kauf auf keinen Fall Besitztümer.


    Aber gut: Jeder hat halt seine Ansicht.


    Aber: ich sehe das anders. :)

    iphone 15 Pro max 1tb, apple watch ultra und ein ipad pro 9,7 cellular; was will man mehr?

    Meine Lieblingsmeldung:
    "click ok to terminate"

    24 mal in der Vertrauensliste Nr. 4 namentlich erwähnt.


  • Ich fasse auch nochmal zusammen :D :
    Ein eigenes Haus ist weder ein Geldsparmodell, noch die Altersvorsorge mit der bestmöglichen Rendite.
    Ein eigenes Haus muss man sich leisten können.
    Ein Reihenhaus (und noch mehr eine ETW) verbindet Nachteile einer Mietwohnung mit den Nachteilen einer Immobilie.


    Ich wohne selber im Eigentum.


    Meine Postings haben ihr Ziel erreicht, wenn manche Hausinteressenten darüber nachdenken.

  • Zitat

    Original geschrieben von chung77
    Meine Frau und ich leben tatsächlich vom Flughafen. Ich bin Operation Manager und stehe öfters mal direkt an den Frachtmaschinen auf dem Vorfeld. Also fällt uns das "Schönreden" wirklich nicht schwer. ;)


    Vielleicht solltest du dann direkt auf dem Rollfeld dein Eigenheim bauen, wenn dir der Flughafenkrach so gut gefällt. Verkürzt gleichzeitig auch den Weg zur Arbeit ungemein … :D

  • Zitat

    Original geschrieben von Truthahn


    Ein Haus ist wie geschrieben ein Komfortgewinn für Leute, die sich das leisten wollen und können. Aber ein Geldsparmodell oder eine Altersvorsorge ist es auf keinen Fall.



    So ist es doch sehr gut beschrieben. Es ist ein Komfortgewinn, nicht mehr und nicht weniger.

  • Als frisch gebackener Hausbesitzer (KV unterschrieben vor 14 Tagen) finde ich mich an vielen Punkten in diesem Thread wieder. Auf der einen Seite die Freude auf die neue Lebensetappe und den ohne Frage gewonnenen Lebenskomfort und auf der anderen Seite die vorher zu besprechenden Zweifel und Pflichten. Letztendlich haben die Vorteile der eigenen Immobilie bei uns die Nachteile klar übertroffen.
    Ich will hier kurz unsere Herangehensweise darstellen, womöglich findet sich hier auch der ein und andere wieder.


    Zur Ausgangslage, seit der Geburt unserer Zwillinge im Juni 2012 haben wir lose darüber gesprochen, eine eigene Immobilie mit bissl Grundstück in Angriff zu nehmen. Derzeit wohnen wir in einer ca 100.000 Einwohner Stadt in Ostdeutschland. Wir sind vor 4 Jahren in eine 110qm grosse Altbauwohnung (1999 vollsaniert) gezogen und fühlten uns rundherum wohl. Die tolle Lage, viel Platz, Südbalkon, Tageslichtbad mit Wanne und Dusche usw usw. Wir haben in der Wohnung tolle 4 Jahre verbracht und auch die Nähe zum Stadtzentrum als junges Paar ( jetzt 33 und 28 Jahre) sehr genossen.
    Die Kaltmiete begann bei 5,00 €/qm und ist inzwischen bei 5,31 €/qm (Staffelmiete). Gemessen an Grösse, Ausstattung und Lage ein echtes Schnäppchen. Und dennoch wuchs bei uns mehr und mehr der Wunsch nach etwas eigenem, mit Grundstück und einem ruhigeren Lebensumfeld.
    Lange wollten wir etwas eigenes bauen, wobei wir nicht direkt aufs Land ziehen, sondern schon in Stadtnähe bleiben wollten. Die Grundstückspreise in unserem Wunschgebiet bewegten sich zwischen 55-60€/qm (stadtnah, gute Infrastruktur, attraktive Wohngegend). 5km weiter von der Stadt entfernt jedoch war teilweise schon nur noch der halbe Preis zu zahlen. Lange Rede, kurzer Sinn, die Grundstücksfrage konnten wir einfach nicht für uns klären, DAS GRUNDSTÜCK war einfach nicht dabei und zudem waren wir uns nicht einig, wie und mit wem wir bauen würden. Das interessanteste Angebot für uns war eine Stadtvilla mit 140qm und massiver Garage für 210 T€ (ohne Keller, Grundstück und Baunebenkosten) im Speckgürtel.
    Der Winter kam und wir liessen die letzten Wochen erstmal sacken, hatten Spass und "Arbeit" mit den Kindern und im Februar haben wir uns mehr oder weniger zufällig nach Bestandsimmobilien im Umkreis von 10km von unserer Wohnung umgesehen. Tja, und das 2. Haus war es einfach. Es war DAS Haus. Baujahr 95, 160qm + 70qm Wohnkeller und 700qm Grundstück. Infrastruktur top (Kita im Nachbarort 3km, Grundschule 800m Fussweg, Weg zur Arbeit unverändert) Für uns war sehr schnell eine Entscheidung gegen Neubau und für dieses Haus getroffen (ist bei uns eher unüblich, sind sonst eher die Grübler, Nachdenker, Skeptiker). Aber hier sind wir uns sicher.


    Wir haben hier ein fertiges, grosses Haus, dass wir uns selber nie im Leben so gebaut hätten, es wäre für uns nicht finanzierbar gewesen bzw. soviel Geld hätten wir nie in die Hand genommen triffts besser. Ein befreundeter Gutachter hat grünes Licht gegeben und warten wir nur noch auf das grüne Licht der Gemeinde (Vorkaufsrecht).


    Aktuelle Gründe gegen den Neubau aus unserer Sicht:


    - Bauzeit und Stress während der Bauphase (wir haben 2 Kleinkinder und ich arbeite Vollzeit)
    - ungeplante Mehrkosten (kennt jeder Hausbauer)
    - Baupfusch und Mängel
    - Nebenkosten (vor und nach den Bauarbeiten z.B. Aussenanlagen usw.)


    Für den Neubau hätte hauptrangig die freie Raumgestaltung und die freie Wahl der Hausinstallation (z.B. Heizung ) gesprochen.


    In unserem neuen Domizil gibt es lediglich eine Sache, welche wir beim Neubau anders gemacht hätten. Geheizt wird hier mit Flüssiggas und obendrein haben sich die Erbauer mit nem Miettank an den Versorger gebunden :rolleyes: :flop: Wir hätten eine Wärmepumpe eingebaut. Ansonsten steht das Haus seit 18 Jahren felsenfest und wie gesagt, ein Gutachter hatte nichts zu bemängeln.


    Fazit @Chung, finde es absolut richtig sich andere Meinungen von den verschiedensten Leuten einzuholen. Mann wird immer wieder auf Dinge hingewiesen, die einem selber gar nicht aufgefallen wären.


    Wir haben uns entschieden, wir verlassen die Stadt und ziehen nun 7-8 Autominuten weg in eine Mitte der 90ziger erbaute weitläufige Wohnsiedlung einer kleinen Gemeinde. Der Verkäufer wirkt auf uns glaubwürdig und überzeugend, dass Haus und der Preis passt und wir freuen uns auf die hoffentlich vielen vielen Jahre in unserem neuen Domizil.


    Zu den Kosten, wir finanzieren dass Haus zum Haupteil, zahlen cirka 760€ in den nächsten 20 Jahren und sind dann mit Mitte 50 bzw. sogar drunter fertig. Wir zahlen somit keine 200€ mehr als die bisherige Kaltmiete und haben somit genug finanziellen Spielraum um trotz Finanzierung Rücklagen zu bilden und dennoch einen gewissen Lebensstil für unsere Kinder und uns halten zu können. Wir haben derzeit netto 2.500€ (ich Vollzeit, meine Frau Elterngeld) und wenn meine Frau wieder arbeiten geht 3.600€ im Monat zur Verfügung. Trotz der dann anfallenden Kita-Gebühren :eek: (500€ ohne Verpflegung für die zwei) bleibt da noch genug Luft.


    Wir wagen den Schritt ins eigene Heim und freuen uns riesig darauf. Wir sind überzeugt mit unserem Haus alles richtig zu machen. Natürlich haben wir uns informiert und wissen, was alles passieren kann, aber aus jetziger Sicht ist es die perfekte Lösung.

  • Glückwunsch, das (mit 1 's' ;)) liest sich wirklich gut ! Und 160 (+70) m² reicht auch noch für ein paar kinder mehr.


    In welcher großstadt bekommt man denn eine wohnung in guter lage für 5,31 / m² ?


    (das zahlt man in M ja schon für unter-aller-kanone-wohnungen....)

    vielen dank für alle hilfreichen antworten


    Der teuro ist tot, es lebe die neue alte DM. Wetten auf 10-jahres-sicht werden angenommen (gibt's da eigentlich internet-wettanbieter für?).

  • Ich habe in Braunschweig gerade eine Wohnung für 4,92 € / qm - allerdings auch schon 5 Jahre keine Mieterhöhung gehabt.


    Aber das Thema hat sich in Kürze, ziehen nämlich in unseren Neubau im Speckgürtel ;)

  • @ malinfo


    "stadt" ist relativ. er schrieb ja nichts von GROßstadt... ;)


    In einer Großstadt wie M und auch einige km drum herum, bekommst du für das 200.000€ traumhaus bestenfalls eine standard 2-zimmer wohnung...

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