Besserverdiener mit 80.000 € Jahreseinkommen?

  • Bongo: Unabhängig meiner politischen Einstellung, so bekomme ich aufgrund einer Vita einer potentiellen Regierungsbeteiligten nicht das Kotzen. Das Kotzen bekomme ich vielmehr von Personen, die solche Aussagen treffen und dabei selbst eher undifferenzierte Aussagen tätigen. Siehe deine Signatur:

    Zitat

    Fette Weiber knallen ist wie Mofa fahren, macht solange Spaß, bis dich jemand dabei sieht.

    "You can't connect the dots looking forward, you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your god, destiny, life, karma, whatever." Steve Jobs

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Gewinn ist das was nach Abzug aller Unkosten übrigbleibt. Das sind alle Unkosten die sofort in voller Höhe abzugsfähig wie z:B. Personalkosten, Betriebsmittel usw., Investitionen kommen erst danach, da sie nur in jährlichen Teilbeträgen,(Abschreibung durch Absetzung) abzugsfähig sind. Ich meinte Aktiengesellschaft, war ein Schreibfehler.


    Sorry, aber du hast keine Ahnung von dem, was du da schreibst, oder? "Unkosten" ist überhaupt kein Begriff aus der Betriebswirtschaft und wie eine GuV auszusehen hat, kann man dem HGB entnehmen (264 ff). Gewinn ist Gewinn, fertig. Und auch wenn ich höhere Ausgaben über einen längeren Zeitpunkt absetzen muss (wie kommst du auf 10 %??) ändert das nichts an der Tatsache, dass ich am Ende 100% abgesetzt habe.

  • Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    Bongo: Unabhängig meiner politischen Einstellung, so bekomme ich aufgrund einer Vita einer potentiellen Regierungsbeteiligten nicht das Kotzen.


    Ja und?

  • Nicht zu vergessen, dass die Grünen ab 60k€ schon zulangen wollen!
    Oder sind das dann auch Reiche? Das sind, falls man ein 13. Gehalt bekommt, mal eben nur 4.615€ Brutto im Monat.
    Edit: Mir ist bewusst zvE, also kommt noch ein wenig drauf.
    Ich finde das ist Mittelschicht, Facharbeiter etc.


    Andererseits sollen die Sanktionen für Hartz IV ausgesetzt werden und der Regelsatz auf 420€ angehoben werden.
    Das mit dem Regelsatz kann ich ja noch nachvollziehen, obwohl man nicht vergessen darf, dass gerade Familien mit Kindern in Summe auf Leistungen kommen, die dann auch mit dem Vorschlag des Mindestlohn von 8,50€ nicht erreicht werden können.


    http://www.gruene.de/partei/bd…uer-fortgeschrittene.html


    "Das Wahlalter im Bund soll auf 16 Jahre gesenkt werden und der Hartz-IV-Satz von aktuell 382 Euro auf 420 Euro angehoben werden, Sanktionen durch die Jobcenter sollen vorläufig ausgesetzt werden. Außerdem sieht das Programm einen Mindestlohn von 8,50 Euro und eine steuerfinanzierte Garantierente von mindestens 850 Euro vor."

    Beste Grüße
    W.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    Sorry, aber du hast keine Ahnung von dem, was du da schreibst, oder? "Unkosten" ist überhaupt kein Begriff aus der Betriebswirtschaft und wie eine GuV auszusehen hat, kann man dem HGB entnehmen (264 ff). Gewinn ist Gewinn, fertig. Und auch wenn ich höhere Ausgaben über einen längeren Zeitpunkt absetzen muss (wie kommst du auf 10 %??) ändert das nichts an der Tatsache, dass ich am Ende 100% abgesetzt habe.


    Ich denke eher das trifft für dich zu. Ich habe die 10 Prozent nur beispielhaft angeführt, da die Abschreibungssätze unterschiedlich sind. Es läuft eben steuerlich nicht auf das selbe hinaus ob ich eine Investition sofort voll oder eben nur in jährlichen Teilschritten absetzen kann. Ganz unabhängig davon belastet ein höherer Einkommenssteuersatz den Mittelstand auf jedem Fall ziemlich heftig.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Ganz unabhängig davon belastet ein höherer Einkommenssteuersatz den Mittelstand auf jedem Fall ziemlich heftig.


    Das sagst du nun schon in jedem Posting, ein Nachweis, warum dies nach den Plänen der Grünen der Fall sein soll, bleibt jedoch aus. Stattdessen erzählst du willkürlich was von 10%, "Unkosten" und Investitionen vom Gewinn. :confused:

  • Komische Diskussion hier. Ich gebe bernbayer in gewisserweise Recht, auch wenn manche Begriffe unglücklich gewählt sind. Trotzdem finde ich, dass man sich da nicht so dran aufhängen und da so drauf rumreiten muss. Jeder weiß doch was er grundsätzlich meint.


    Das Problem an der ganzen Geschichte ist doch einfach auch eine ordentliche Belastung der Liquidität. Ich kenne Firmen die machen jedes Jahr ordentlich Gewinn, aufgrund der dadurch folgenden Steuerbelastung und der jedes Jahr notwendigen Investitionen (die eben, wie bernbayer richtig sagt liquiditätsmäßig sofort vollständig wirksam werden, sich aber nur in Höhe der anteiligen Nutzungsdauer auf die Reduzierung des Gewinns und der daraus resultierenden Reduzierung der Steuerbelastung auswirken). Bei einer Erhöhung der Steuerbelastung wird das für diese Firmen noch schwieriger und die notwendige Renditeforderung auf das Eigenkapital (vor Steuern) wird höher, da einfach noch mehr Liquidität notwendig ist.


    Insbesondere bei stark schwankenden Ergebnissen nützt mir in Jahren mit Verlust die Abschreibung nichts, da es leider keinen Verlustrücktrag mehr gibt, sondern die Firmen ein Jahr länger auf die mögliche Steuerentlastung durch Nutzung der Verlustvorträge warten müssen. Hier spielen dann schon Zins- und Barwertentscheidungen eine wichtige Rolle.

  • Mich stört einfach diese Diskussion im luftleeren Raum, das hat dann ab einem gewissen Punkt nicht mehr Substanz als stupides Grünen-Bashing. Wenn dann noch Steuer-Basics nicht verstanden und Phrasen andauernd wiederholt werden ("Steuern belasten den Mittelstand"), kann man eben 1+1 zusammenzählen.


    Über die Sache kann doch gerne diskutiert werden, aber doch dann anhand konkreter Zahlen. Bisher hat hier keiner darlegen können, dass die Steuerpläne der Grünen tatsächlich mehr als 10% der Bürger belasten und auch nicht, dass sie ein Problem für den Mittelstand darstellen, das zu Arbeitsplatzverlust und einer Schwächung der Wirtschaftsleistung führen soll.

  • Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    .. stupides Grünen-Bashing..Bisher hat hier keiner darlegen können, dass die Steuerpläne der Grünen tatsächlich mehr als 10% der Bürger belasten


    10% der "Bürger"?


    Es arbeiten schon mal generell nur 41 Mio., also rund 50%.
    http://de.statista.com/statist…t-wohnort-in-deutschland/


    Meinst Du die unten in der bekannten Grafik zahlen signifikant Steuern?
    http://www.faz.net/aktuell/wir…er-deutschen-1637673.html


    Das ist ja gerade das Mißverständnis, die sogenannten Reichen der Mittelschicht zahlen jetzt schon einen großen Anteil und ziehen den Karren.


    Der Held 2012:
    http://www.handelsblatt.com/po…agische-held/7554578.html


    http://www.welt.de/debatte/kol…brauchen-Artenschutz.html


    Und zum Grünen-Bashing:
    Wer eine Frau wie Claudia Roth ernsthaft an den Schaltstellen einer Partei duldet, den kann man nicht ernsthaft wählen.
    Das ist meine persönliche ernsthafte Meinung, bei aller Parteienvielfalt und Toleranz gegenüber anderen Menschen.
    Derart weg von der Wirklichkeit und lebend im Gutmenschentum, da habe ich wirklich Angst, wenn die Grünen an die Schaltstellen der Macht kommen.


    Auch und gerade für den Geringverdiener, denn lange werden die dann nicht mehr von den dann eingeführten Wohltaten partizipieren.

    Beste Grüße
    W.

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