Bundestagswahl 2013

  • Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    in vorstehendem Posting habe ich große Probleme, die Zitierschwäche der richtigen Person zuzuordnen - wem geht es ähnlich?


    sorry, hatte zum ersten Mal versucht zwei Zitate in einem Post zu kommentieren. Habs gleich gemerkt, dass das nicht so passt. Mit dem editieren hat es leider auch nicht geklappt. Wenn Du willst kann ich es für Dich nochmals in zwei Posts aufsplitten.

    Das Bessere ist der Feind des Guten

  • danke, macht gar nichts, dass die Diskussion auf dieser symbolischen Ebene angelangt ist...


    Jetzt haben wir den Salat. Die Stimme ist abgegeben, der Beuchkessel kreißte und gebar ... eine Minderheitenregierung laut Vorschlag von Egon Bahr, und eine GK nach Vorschlag aller übrigen ^^


    Wer aber hilft mit, dass in D über Politik nicht nur vor und nach der Wahl debattiert wird, sondern diese nebst Demokratie nach Vorbild der Schweiz jahrein jahraus ganzjährig gelebt wird?


    Bitte um Handzeichen, wer für eine Konkordanzdemokratie nach Schweizer Vorbild mit immerwährenden Bundesräten , vergleichsweise "unbedeutender" Bundeskanzlei und allerley Volksabstimmungen ist!


    Der Bundeskanzler, die Bundeskanzlerin (= Corina Casanova) ist in der Schweiz wohl sowas ähnliches wie der Parlamentszeremonienmeister oder Erster Saaldiener des Staates oder eine Art Schreibsekretariat, das ist ungeheuer belustigend und befreiend, da drüber nach zu sinnieren! :D


    EDIT: Zum Aufgabenbereich der Schweizer Bundeskanzlerin gehört offenbar die Aufgabe als Webmaster(in):


    Zitat

    betreut u. a. den Internet-Auftritt der Schweizerischen Eidgenossenschaft

    (Wikipedia)


    Na, das wär doch mal ein Vorbild für unseren Staat .. erfrischend sachnahe Sacharbeit :p

  • kathan
    Da Du auf Fragen nicht eingehst und auf alles was nicht in dein vorgestanztes Weltbild passt mit Polemik antwortest, erübrigt sich da jede weitere Diskussion zu deinen Ausführungen.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von kathan
    Dies hat Frau Göring genau gesagt:
    "sind wir ein Land, was für Migrantinnen und Migranten offen ist. Was Leute anzieht, die wir übrigens dringend brauchen. Nicht nur die Fachkräfte, sondern weil wir, weil wir auch Menschen hier brauchen äh, die in unseren Sozialsystem zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können."


    Ich bin sehr dafür, Fakten zu prüfen. Und ein nur sinngemäßer Satz ist eben nicht das, was wirklich gesagt wurde. Gut, ich nehme mal an, Ihr Zitat oben ist die Originalaussage. Was genau soll mir das sagen?


    1. "was für Migrantinnen und Migranten offen ist"
    -> solche Pauschalaussagen erinnern doch sehr an "Offene Grenzen" und "Niemand ist Ausländer". Wir sind zunächst mal offen für ASYLSUCHENDE - das ist was ganz anderes. "Migranten" im Sinne von freiwilliger, ohne äußere Not induzierter Wechsel des Lebensmittelpunkts nach Deutschland ist ja genau das, was zur Zeit diskutiert wird. Es gibt die Migration innerhalb der EU. Es gibt die Migration gemäß Greencard.
    Und noch viel besser wäre eine Migration nach kanadischem Vorbild: ein gerechtes, modernes Einwanderungsrecht auf der Basis von Leistung und Integrationsfähigkeit. So dass integrationsunwillige Einwanderer, die bevorzugt die Sozialleistungen abgreifen wollen, weil es ihnen zu anstrengend ist, zu Hause eine eigene moderne Gesellschaft und Zukunft abzubauen, von vorn herein die Spielregeln kennen.


    2. "die wir übrigens dringend brauchen"
    Da sagt die Statistik etwas anderes: nämlich das man sehr stark nach der Herkunft der Migranten unterscheiden muss. Die eine Gruppe ist (im Schnitt) eine Bereicherung, die andere (im Schnitt) eine Belastung. Es gibt Migrantengruppen, bei denen die (im Schnitt) die Integrationsleistung unterirdisch ist, die eine höher Krminilaitätsrate haben und eine höhere Arbeitslosen- und Sozialhilfequote. Die brauchen wir nicht. Die brauchen vielleicht uns. Weil es zugegeben einfacher ist, bei uns Autos zu knacken oder Sozialhilfe abzugreifen, als auf einem kargen Acker mit einem Holzpflug sein kümmerliches Brot zu erarbeiten.


    3. "weil wir auch Menschen hier brauchen äh, die in unseren Sozialsystem zu Hause sind und sich auch zu Hause fühlen können."


    Dieser Satz ist nun das ganz große Rätzel. Nicht nur, weil Frau Göring möglicherweise merkte, dass sie dabei war, dünnes Eis zu betreten. Das "äh" deutet an, dass sie im letzten Moment versuchte die Wort zu entschärfen, die ihr auf der Zunge lagen. Aber auch sonst ist dieser Satz unklar. Die argumentative Verbindung von "Sozialsystem" und "zu Hause fühlen" ist derart krank, dass man eigentlich von Journalisten erwarten könnte, da mal nachzubohren. Aber nee, ist ja eine linke Politikerin. Der lässt man das durchgehen. Da regt man sich lieber über "Autobahn" auf.

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  • Der Satz ist mir ebenfalls ein kleines Rätsel. Aber im Moment sind mir die Grünen ohnehin ein Rätsel, und ich vermute, den Grünen in BW sind die übrigen Grünen ebenfalls ein Rätsel.


    Völlig unbegreiflich, dass sich der Realo-Flügel so unterbuttern lässt.

  • Die Grünen haben ja durchaus auch einige gute Leute, wie Winfried Kretschman, Boris Palmer und noch einige andere, diese können sich aber wenn es um Führungspositionen geht leider nicht durchsetzen. Nach Triittin folgt nun Hofreiter dieser steht genauso wie Triittin für einen linken Bevormundungs- und Verbots-Kurs.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Mit Hofreiter habe ich kein Problem. Die Doppelspitze ist etabliertes Prinzip bei den Grünen, und dass der größere Fundi-Flügel einen authentischen Vertreter hat, finde ich richtig. Mein Problem ist eher, dass ich nicht glaube, dass Frau Göring-Eckardt noch glaubwürdig die Position der Realos wiedergeben kann. Hier haben die Fundis den Realos jemanden aufs Auge gedrückt, der inzwischen nicht mehr für diesen Flügel steht.

  • Bei Frau Göring-Eckardt habe ich den Eindruck die trägt so gut wie alles mit, Haupsache Sie bekommt wieder einen attraktiven Posten.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

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