Mit meinem Beitrag wollte ich nur klarmachen, dass die Sperrklausel viel zu hoch angesetzt ist mit 5%. Das hat auch nichts mit der FDP oder AfD zu tun, sonder mit der Masse an Wählern dieser zwei Parteien - die wenigen NPD, Tierschutz oder Piratenwähler sind keine kritische Masse. Über vier Millionen Wähler der zwei Parteien FDP und AfD sind zu viel um nicht beachtet zu werden.
Bundestagswahl 2013
- Carsten
- Geschlossen
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Sehr interessent: Rösler und Brüderle haben ihre Facebook- Profile gelöscht.
Vor der Wahl haben sie dort fleißig gepostet oder posten lassen, und gezeigt, dass sie im digitalen Zeitalter angekommen sind.
Jetzt nach der Wahl sehen sie keinen Sinn mehr in dieser Werbefläche, und löschen alles ohne jeden Kommentar.
War alles nur Show!
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Zitat
Aber mal als Tipp: Auch die Wahlstimmen, die mit der fünf Prozenthürde wegfallen, sind Stimmen des Volkes.
Ich hatte selber ganz weit vorne im Thread schon einmal darauf hingewiesen, dass die 5% Hürde nicht mehr zeitgemäß ist. Die Gründe findest du dort auch. Also insofern erzählst du mir olle Kamellen.
Aber zur Sache:
Nun, sie sind ja auch nicht weg. Aber nicht im Parlament vertreten. Und glaube mir, nach den jetzigen Erfahrungen würde weder die FDP, noch die AFD eine Koalition mit der CDU eingehen, dass kannst du wohl glauben, oder? Auch davor hätte die AFD nicht mit der CDU koaliert.
ZitatMeine volle Zustimmung. Wer nicht wählen geht, signalisiert Desinteresse oder Unzufriedenheit mit allen Parteien (ohne selbst vermutlich aktiv was zu ändern). Sich jetzt darauf zu berufen, dass die Nichtwähler 1/3 der gesamten Stimmen (was ja nicht einmal stimmt, gab ja fast 71,5 Prozent Wahlbeteiligung, sprich der Wert ist sogar näher an 1/4 als an 1/3 dran) ausmachen und der Volkeswille somit gegen CDU/CSU spricht ist nicht minder lustig, als wenn hier versucht wird eine klare linke Mehrheit aus dem Wahlergebnis herauszuziehen.
Oha! Und nach diesem Exkurs willst du tatsächlich weiter behaupten, dass es weder eine rechnerische, noch eine poltische Mehrheit von RRG gibt? Obwohl es mittlerweile unzählige andere User hier, sowie sämtliche Print- und Telemedien erkannt haben?
Gut, akzeptiert, deine Sache. Aber erwarte nicht, dass man diese Aussage als Argument ansieht.
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Eine große Koaltion hat nun mal die größte rechnerische Mehrheit und auch die größte Mehrheit bei den Wählern.(siehe sämtliche repräsentativen Umfragen). Alles andere ist ziemlicher Unfug.
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Original geschrieben von rmol
Nein, höchstens zu einer anderen Demokratie. Ich finde die hiesige Mischung aus Mehrheits- und Verhältniswahlrecht sehr gut, ist auch nicht weniger demokratisch als reines Mehrheitswahlrecht (GB, FR) oder reines Verhältniswahlrecht (NL).Das ist aber keine wirkliche Demokratie. Wenn ich mich für eine Parte entscheide dann entscheide ich mich gleichzeitig auch gegen die anderen Parteien. Zu regieren hat in einer Demokratie nur derjenige der auch gewählt wird bzw. werden kann. Und da es keine Koalitionen zu wählen gibt hat das System auch nichts mit Demokratie zu tun. Mein Lieblingsbeispiel sind die Grünen. Die haben IMHO in einer Regierung nichts, aber garnichts verloren.
Wieso nicht? Ganz einfach. Sie haben immer um die 10% (+/- 1-2%). Das heißt das 90% der Wähler diese eben nicht in der Regierung haben wollen. Wenn diese Nichtgewählten am Ende in einer Regierung sind dann ist das eine ähnliche Form der Demokratie wie man sie gerade in China hat.Ich sag es nochmal. Solange keine Koalitionen auf dem Wahlzettel stehen haben diese immer 0,0% aller Stimmen--->.<---
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Zitat
Original geschrieben von Timba69
Nun, sie sind ja auch nicht weg. Aber nicht im Parlament vertreten. Und glaube mir, nach den jetzigen Erfahrungen würde weder die FDP, noch die AFD eine Koalition mit der CDU eingehen, dass kannst du wohl glauben, oder? Auch davor hätte die AFD nicht mit der CDU koaliert.
Ach, auf einmal würde die FDP wenn sie denn vertreten wäre, keine Koalition mit der CDU/CSU eingehen? Komm. Meinst Du das ernst?Und natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass die AfD mit der CDU koalieren wollen würde, wenn sie denn im Parlament vertreten wäre. Aber das sind trotzdem Stimmen, die Du nicht zu RRG zählen kannst.
Zitat
Oha! Und nach diesem Exkurs willst du tatsächlich weiter behaupten, dass es weder eine rechnerische, noch eine poltische Mehrheit von RRG gibt? Obwohl es mittlerweile unzählige andere User hier, sowie sämtliche Print- und Telemedien erkannt haben?Gut, akzeptiert, deine Sache. Aber erwarte nicht, dass man diese Aussage als Argument ansieht.
Timba. Ich hab Dir vor 1-2 Seiten aufgedröselt, dass RRG WENIGER Stimmen bekommen hat, als Union + FDP. DU redest hier immer vom Willen des Volkes, reitest eben auf der 5 Prozent-Hürde rum, aber wenn es drauf ankommt, dann siehst Du nur zu gerne die Zahlen, die dir passen.
Union = 41,5 Prozent der Stimmen
FDP = 4,8 Prozent
AfD = 4,7 ProzentRRG = 42,7 Prozent
Ich habe nie bestritten, dass RRG eine faktisch minimale Merheit im Parlament hätte. Wäre auch schön blöd, wenn ich das tun würde.
Du bist hier aber derjenige, der wiederkehrend von der Mehrheit der Deutschen spricht, die die Union nicht mehr wollen würde. Und dem halte ich nur wiederkehrend entgegen, dass ebenso eine Mehrheit der Deutschen NICHT für RRG gestimmt hat.
Du blubberst immer was von die Union wurde vom Volk abgewählt und deine einzige Argumentationsbasis dafür ist, dass Du die Linken auf Teufel komm raus zusammen mit Rot-Grün als regierungsfähig, -willig, und -tauglich erklärst und einfach behauptest, dass "das Volk" das so will. Das deiner "Logik" nach die Mehrheit des Volkes nicht einmal RRG gewählt hat, blendest Du einfach immer wieder gekonnt aus und wirfst mit irgendwelchen Links und Worthülsen um Dich. Nicht mehr, nicht weniger.
Geh doch mal bitte auf die Straße und erkläre einem SPD oder Grünen-Wähler, dass er mit seiner Stimme ja RRG bewusst gewählt hat und sich durch seine Wahl von Rot oder Grün automatisch dafür ausgesprochen hat, dass es diese Koalition gibt. Da wirste bestimmt deine Freude haben. Nur weil 8 Prozent der Wähler Links gewählt haben, bedeutet es halt nicht, dass die Rot-Grün-Wähler sich ideologisch auf einer kompatiblen Wellenlänge befinden. Aber ich glaube ich erzähle das lieber meiner Wand, die ist aufnahmefähiger und erzählt weniger inhaltsleere Wunschträume.
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Nö. Eben nicht. Rechnerisch ja. Aber keine politische. Nochmal: SPD, Links und Grünen-Wähler (insbesondere die SPD-und-Grünen-Wähler) wollten keine Frau Merkel als Bundeskanzlerin. Sondern Herrn Steinbrück, denn der war Spitzenkandidat. Wenn die CDU keine Mehrheit hinbekommt, dann ist das Pech, so ist Demokratie nun mal.
Das Gerede von der GK ist nunmehr überholt, dass solltet ihr langsam gemerkt haben. Der Wählerwille ist nunmal ein anderer. Wer CDU/Merkel wollte, hätte diese auch gewählt als Position. Das nun die FDP fehlt ist Pech.
Wenn eine Mehrheit für bestimmte Parteien in einer Koalition in einer Demokratie da ist, und diese zusätzlich zur Regierung reicht, dann hat man als demokratische (SPD/Grüne/Linke) Partei dafür zu sorgen, dass Gegensätze überwunden und Kompromisse gefunden werden. Und zwar innerhalb der Parteien, die dem politischen Inhalt am nächsten stehen.
Da die CDU keine Inhalte hat, sondern nur Merkel, ist RRG quasi eine demokratische Pflichübung.
Dann klappt das zusätzlich sogar mit dem Kanzler Steinbrück.
ZitatAch, auf einmal würde die FDP wenn sie denn vertreten wäre, keine Koalition mit der CDU/CSU eingehen? Komm. Meinst Du das ernst?
Ja, denn sie haben einen Wissensvorsprung. Jetzt. Nämlich denn, dass sie INhlate bringen müssen, liberale Politik. Und das können sie mir Merkel zusammen nicht. Aus Sicht der FDP wäre Opposition der Haken, der sie aus der 5%-Sosse führt.
Ist doch klar. Die FDP hat den aus ihrer Sicht Schuldigen längst ausgemacht, die CDU.
Glaubst DU ernsthaft, die würden nach dieser Wahl mit dem Ergebnis koalieren? Das kannst du nicht ernstmeinen.
ZitatUnd natürlich kann man nicht davon ausgehen, dass die AfD mit der CDU koalieren wollen würde, wenn sie denn im Parlament vertreten wäre. Aber das sind trotzdem Stimmen, die Du nicht zu RRG zählen kannst.
Dir ist schon klr, wie der Eurokurs der CDU und der Eurokurs der AFD aussieht, mit dem sie beinahe in das Parlament eingezogen ist? Die AFD ist der genaue Gegenentwurf der CDU.
Da ist eine Koalition zu 100% ausgeschlossen. Beschäftigst du dich abseits des Threads auch mit Politik? Die Frage ist wirklich ernstgemeint.
ZitatFDP = 4,8 Prozent
AfD = 4,7 ProzentNicht im Parlament, bzw. selbst wenn keine Regierungspartei. Also uninteressant. Verschiebt nur das Gefüge ein wenig. Dann wäre eine Regeirungsbidlkung noch schwerer, mit der AFD an Board.
ZitatIch habe nie bestritten, dass RRG eine faktisch minimale Merheit im Parlament hätte. Wäre auch schön blöd, wenn ich das tun würde.
Ach nicht? Las sich weiter vorne anders, aber gut.
ZitatIch habe nie bestritten, dass RRG eine faktisch minimale Merheit im Parlament hätte. Wäre auch schön blöd, wenn ich das tun würde.
Doch, haben sie. SIe haben nicht für Merkel und nicht für die Kanzlerin gestimmt. Sondern im Falle SPD+Grüne für Steinbrück, im Falle Linke für eine linke Politik, ohne Merkel.
und willst immer noch behaupoten, die Mehrheit der Leute hat Merkel und keine linke Politik, kein RRG gewählt?
Dann fällst du auf die CDU herein, die kein Interesse (natürlich!) an RRG haben.
ZitatDu blubberst immer was von die Union wurde vom Volk abgewählt und deine einzige Argumentationsbasis dafür ist, dass Du die Linken auf Teufel komm raus zusammen mit Rot-Grün als regierungsfähig, -willig, und -tauglich erklärst und einfach behauptest, dass "das Volk" das so will.
Nö, ich untermauere mit Fakten. Du unterstellst scheinbar, das demokratisch gewählte Parteien nicht regierungsfähig sind, wenn sich nicht dem CDU-Lager angehören bzw. keine Koalition bilden dürfen.
ZitatDas deiner "Logik" nach die Mehrheit des Volkes nicht einmal RRG gewählt hat, blendest Du einfach immer wieder gekonnt aus und wirfst mit
Doch, siehe oben. Mehr muss man dazu nicht sagen.
Zitatirgendwelchen Links und Worthülsen um Dich. Nicht mehr, nicht weniger.
ich atrgumentiere. Im Gegensatz zu dir im Moment. Auch du wirst mittlerweile persönlich in deinen Postings. Das ist ein Zeichen von Abwesenheit von Argumenten.
Wer sagt dir eigentlich, dass ich kein CDU-oder FDP-Wähler bin, der enttäuscht ist, aber zunächst auch erst einmal Demokrat, der akzeptieren kann und muss, dass RRG eine Mehrheit hat.....?
ZitatGeh doch mal bitte auf die Straße und erkläre einem SPD oder Grünen-Wähler, dass er mit seiner Stimme ja RRG bewusst gewählt hat und sich durch seine Wahl von Rot oder Grün automatisch dafür ausgesprochen hat, dass es diese Koalition gibt. Da wirste bestimmt deine Freude haben. Nur weil 8 Prozent der Wähler Links gewählt haben, bedeutet es halt nicht, dass die Rot-Grün-Wähler sich ideologisch auf einer kompatiblen Wellenlänge befinden. Aber ich glaube ich erzähle das lieber meiner Wand, die ist aufnahmefähiger und erzählt weniger inhaltsleere Wunschträume.
Gegenentwurf:
Geh du auf die Straße und sage den CDU Anhängern und der Wirtschaft, dass sie eine GK gewählt haben (oder Schwarz-Grün), wo Steuern erhöht, der Mindestlohn eingeführt und der Umweltschutz stärker wie sonst geachtet werden.
Da hast du deine Freude.
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Zitat
Original geschrieben von Timba69
Nö. Eben nicht. Rechnerisch ja. Aber keine politische.
RRG hat - im Parlament - auch nur eine rechnerische, aber keine politische Mehrheit. Wowereit, Sellering, Weil, Kahrs, Nahles, Stegner, Kraft, etliche Abgeordnete aus der zweiten Reihe haben erklärt, dass eine Koalition/Zusammenarbeit mit den Linken nicht geht - und zwar aus einer ganzen Reihe an Gründen. Mehrere führende SPD-Funktionäre haben vor und nach der Wahl sogar gesagt, eine Zusammenarbeit mit den Linken sei unverantwortlich, oder haben darauf hingewiesen, dass innerhalb der Linken selbst Leute sind, die vor einer Zusammenarbeit mit ihnen warnen angesichts so mancher loser Kanonen dort.Aber sie werden sicher ihre Meinung ändern, nachdem sie Dich vorher um Deine Meinung und Erlaubnis gefragt haben.
Und dann noch etwas: Schau bitte mal die Bedeutung des Wortes 'scheinbar' nach.
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Warum wählen Menschen Die Grünen, wenn sie Steinbrück als Bundeskanzler wollen? Sollten sie dann nicht SPD wählen? Oder aber sie Vertrauen darauf, dass genug andere SPD wählen werden. Das erinnert mich dann ein bisschen an Spieltheorie...
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