Hallo,
wollte kürzlich eine Deckenlampe anbringen an einer Stelle bei der bislang nur so eine typische runde Verblendungskappe drauf gesessen hat. Es ist ein normales 3 adriges Kabel (braun, blau, grün/gelb).
Also Lampe montiert alles verkabelt, aber kein Licht. Ich habe jetzt nur einen "Lügenstift" (Phasenprüfer) zur Verfügung gehabt um zu schauen was das Problem sein könnte, kann daher als nicht sagen wie hoch die anliegende Spannung wirklich ist. An der Lampenfassung kam auch irgendwas an, trotzdem blieb die mehrstrahlige Lampe dunkel. (Test mit einer einstrahligen Lampe kam zum gleichen Ergebnis und auch die Leuchtmittel funktionieren in anderen Lampen.)
Auf dem Schutzleiter liegt schon mal keine Spannung an, allerdings zeigt mir der Phasenprüfer sowohl bei braun wie auch blau das dort Spannung drauf sei. Darüber hinaus bekomme ich selbst wenn der Schalter eigentlich auf "Aus" steht noch ein ganz schwaches glühen im Phasenprüfer (Kriechstrom?).
Irgendwie ist das wohl offenbar der Wurm drin. Ich selbst habe von so etwas relativ herzlich wenig Ahnung (und werde auch einen Teufel tun da selbst dran rumzufummeln). Sicherung raus, Lampe anschrauben, Sicherung wieder rein - das ist dann schon das höchste der Gefühle.
Bevor ich mir jetzt aber einfach so einen Elektriker bestelle wollte ich mal die Experten hier befragen, in wie weit so ein "Fehler" typisch ist bzw. ob es eine Möglichkeit gibt gefahrlos die Fehlerquelle ggf. schon etwas weiter einzugrenzen?
- Spannungsmesser besorgen um mal zu schauen was da tatsächlich ankommt?
- Schalterabdeckung mal abnehmen um reinzuschauen? (Kann der Laie da überhaupt erkennen ob ggf. was falsch verdrahtet ist?)
- ?

