Der Bischof von Limburg

  • Zitat

    Original geschrieben von bochumer-22
    Sehe das als klare Niederlage der Springer Presse.
    Über Wochen wird (mal wieder) eine Person niedergemacht und am Ende springt juristisch kaum oder nichts heraus. Dafür kann derjenige sich nirgentwo mehr blicken lassen.
    Widerlich.
    Die Leute, die so einen Denunzianten-Konzern durch Produktkauf aktiv am Leben halten, gehören meiner Meinung nach...[das Satzende überlasse ich der Höflichkeit halber der Fantasie]


    Wir hätten ihn schon losbekommen, wenn nicht der Abhörskandal mit Merkels Handy dazuwischengekommen wäre. Der hat leider ungerechtfertig viel Nachrichtenzeit eingenommen.

  • Stimmt ... gemessen an der öffentlichen Empörung hätte der NSA-Affäre allenfalls eine Kurznachricht zugestanden. Stattdessen verdrängt sie den Skandal um den Limurger Bischof fast komplett aus den Medien. :rolleyes:

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Glücklicherweise bildet der Spiegel (noch) eine Ausnahme. Allerdings halte ich dieses Magazin durch den werbefinanzierten "Kost-nix-Journalismus", der von der bloßen Zahl der "Klicks" lebt, auf Dauer für gefährdet, weil Qualitätsjournalismus (auch im Internet) einfach Geld kostet, das bisher im Wesentlichen über die Printmedien finanziert wurde. Letztere haben es aber schwerer und schwerer ...

    Das ist leider die Zukunft des Journalismus.
    Durch gebündelte Inhalte ließen sich noch außergewöhnliche Themen von "oberflächlichen" Artikeln querfinanzieren. Das fällt online weitestgehend weg.
    Ich sehe ehr die Gefahr bei "Bezahlung nach Klicks", das diese naturgemäß möglichst hoch sein müssen. Entsprechend wird hauptsächlich erotischer, humoristischer und kurioser Inhalt die meiste Aufmerksamkeit erhalten. Die eigentlichen Themen gehen dadurch unter.


    Gerade beim Spiegel ist mir im Laufe des letzten Jahres aufgefallen, das sich immer mehr Schund-Artikel à la Bild dazwischen mischen. Beispielsweise Nachrichten über Promisternchen, die nun wirklich nichts mit Qualitätsjournalismus zu tun haben.


    Man sehe sich auch mal die letzten Postings auf Facebook an. Eine Meldung über süße Pandababys und andere "lustige" Youtube Videos geben sich die Hand. :flop:


    Sorry, war OT.

    Dieser Account ist nicht mehr aktiv.

  • In meinen Augen ist das gerade nicht OT, weil eben diese Verhältnisse ausschlaggebend dafür sein dürften, wie Medien mit Menschen wie TvE umgehen. Aus ureigenstem (monetären) Interesse prägen die Medien ein (möglicchst negatives) Bild der Betroffenen, welches die Öffentlichkeit zu Diskussionen wie dieser hier veranlasst.


    Und die verlaufen (leider) nicht immer so unaufgeregt wie hier im TT. Kochen Emotionen hoch, schaltet der Verstand nicht selten ab ...

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Stimmt ... gemessen an der öffentlichen Empörung hätte der NSA-Affäre allenfalls eine Kurznachricht zugestanden. Stattdessen verdrängt sie den Skandal um den Limurger Bischof fast komplett aus den Medien. :rolleyes:

    Ja war in der Tat doofes Timing. Ich hätte lieber erst gesehen wenn der Kinderfreund abgetreten wäre und dann die NSA-Sau durch das Dorf etrieben worden wäre.

  • Zitat

    Angeblich wird in dem aus drei Geistlichen und zwei Wirtschaftsprüfern bestehenden Gremium noch um abschließende Formulierungen gerungen.


    Sicherlich äußerst treffend, diese Formulierung … :D:rolleyes:

  • handyman1981
    Lostgelöst davon obs bei der Kirche nicht in diesem Jahrhundert ans Licht kommt oder nicht,
    Unterstellen wir einfach mal er wäre in allen Punkten nicht schuldig, es würde keine Sau interessieren, da es nicht Medienwirksam ausgeschlachtet werden kann und mittlerweile die nächste Sau durchs Dorf getrieben werden muss.
    So traurig es ist, aber es wäre wie immer, die Warheit interessiert hinterher niemanden mehr, solange nicht wieder Kapital draus geschlagen werden kann.

  • cyberman:


    Dann dürfen wir uns auf weitere 30 Mio. Protzbauten von Bischöfen freuen,weil sie eben nicht verschwenderisch und im Einklang mit der Kirchenpolitik sind.;)


    Wenn er wirklich unschuldig wäre,müsste man sich auch nicht um die Formulierungen im Abschlussbericht streiten. ;)
    Abgesehen davon,wenn man sich die einzelnen Baukosten betrachtet,dürfte jedem klar sein,dass die völlige Entlastung von Tebartz eine Farce ist.


    P.S:
    Der Fehler in deinem Post ist,dass der Bischof zum Thema Indienflug den Spiegel verklagt hat - und eben nicht umgekehrt.
    Erst dadurch wurden die Medien insgesamt auf ihn aufmerksam.;)


    Wer einmal lügt,dem glaubt man......

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