In Österreich ist heute die LTE Spektrum-Auktion zu Ende gegangen, mehr als 3 Jahre (!!!) nach der in Deutschland. Doch die Österreicher sind nicht nur extrem spät dran, sie zahlen auch vergleichsweise sehr viel für die Lizenzen. Während in Deutschland die erwarteten Einnahmen verfehlt wurden, sind sie in AT um das mehr als dreifache übertroffen worden: statt 600 Millionen wurden über 2 Milliarden Euro für den Staat erzielt.
Der Anbieter A1 zahlt mit 1 Milliarde am meisten, bekommt aber auch extrem viel (und wertvolles) Spektrum. T-Mobile hat eine solide Grundlage, den Anbieter Hutchison 3 hat es eiskalt erwischt:

Ich frage mich ernsthaft, was die bei Hutchison gemacht haben. Wollen die mit 2x5 MHz GSM900 und 2x20 MHz LTE1800 den beiden anderen in Sachen Netzqualität Konkurrenz machen? Das ist ja ein schlechter Witz...
A1 kann dagegen selbst auf dem platten Land über LTE800 bis zu 150 MBit/s anbieten (Kat. 4) und ist auch sonst bestens für die Zukunft versorgt.
Quelle und ausführlichere Infos für alle Interessierten: maxwireless.de. Bildquelle: A1 Austria.