LED-Birne leuchtet obwohl Schalter aus

  • Ich habe letztens gehört/gelesen, dass man bei Lampen, welche nicht ab Werk mit LEDs ausgestattet sind, immer eine "normale" Lampe dazwischen lassen soll und nicht komplett auf LED umsteigt. Der Reststrom reicht meistens immer aus, dass die LEDs weiterleuchten. Bei einer Lampe mit 5 Fassungen wäre es also so Korrekt: LED / LED / Normal / LED / LED (wo die Normale Lampe sitzt, ist egal).

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  • Zitat

    Original geschrieben von Nokia6233
    Ich habe letztens gehört/gelesen, dass man bei Lampen, welche nicht ab Werk mit LEDs ausgestattet sind, immer eine "normale" Lampe dazwischen lassen soll und nicht komplett auf LED umsteigt.


    Geht es dabei nur um das "Weiterleuchten", oder hat das noch andere Gründe?
    Das Leuchten stört mich nicht und dieser Reststrom würde doch auch mit einer "normalen" Birne dazwischen fließen, nur eben nicht sichtbar, oder?

  • Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Geht es dabei nur um das "Weiterleuchten", oder hat das noch andere Gründe?
    Das Leuchten stört mich nicht und dieser Reststrom würde doch auch mit einer "normalen" Birne dazwischen fließen, nur eben nicht sichtbar, oder?


    Ich denke der Widerstand der normalen Birne dürfte grösser sein, daher fliesst in einem Fall der Strom, im anderen nicht. Ist aber nur eine Vermutung. Antwort von jemand sachkundigem würde mich auch interessieren.

  • Ist mit Sicherheit eine Einstrahlung von Hochfrequenz in die Netzleitung, hervorgerufen durch nahe Fernseh- oder Rundfunksender oder durch Powerline-Produkte (Netzwerk über die Steckdose). Zu beheben ist dies durch ein HF-Filter bzw. einsetzen eines spannungsfesten Kondensators. Der Effekt tritt auch bei Glühlampen, Halogenlampen etc. auf, ist aber wegen der höheren benötigten Leistung nicht warnehmbar. Ein höherer Stromverbrauch ist damit aber nicht verbunden.

  • Zitat

    Original geschrieben von digi1
    Ich denke der Widerstand der normalen Birne dürfte grösser sein, daher fliesst in einem Fall der Strom, im anderen nicht. Ist aber nur eine Vermutung. Antwort von jemand sachkundigem würde mich auch interessieren.


    Da eine "normale" Birne ja nicht nur 5 Watt sondern deutlich mehr hat muss ihr Widerstand im Umkehrschluss deutlich geringer sein als der von den LED´s.

    Wenn Null besonders groß ist, ist es fast so groß wie ein bisschen Eins.

  • @beesdo und Deifie: richtig.


    Aber dass der Stromverbrauch dadurch nicht erhöht wird, glaube ich nicht so. Es ist zwar so, dass man nicht direkt zuordnen kann, wer den Strom "bezahlt", aber wenn ich irgendwo eine Antenne aufstelle, die auf die entsprechende Frequenz gestimmt ist, dann "sauge" ich damit die Wellen aus dem Äther. Ich schwäche dadurch auch das Feld um die Leiter herum, die als Sender fungieren.


    Spielt natürlich auf der Stromrechnung überhaupt keine Rolle, aber für manche ist das ja eine Religion.

  • fahrsfahrwerkaus
    Da Rundfunk- und Fernsehsender mit konstanter Leistung senden, wird die Reichweite der betroffenen Sender vermindert. In den Anfangsjahren des Rundfunks (1920/1930 Jahre) wurde in Berliner Kleingärten mit Hilfe von Langdraht-Antennen die Sendeenergie zur Beleuchtung der Strebergärten genutzt. Da dies überhand nahm und die Reichweite der Sender stark minderte wurde im "Dritten Reich" dieses vorgehen verboten. (Ich glaube das Gesetz gilt immer noch). Was die Stromkosten anbelangt, sind keine Mehrkosten für den LED-Lampen Nutzer zu erwarten.


    Nokia6233
    Dies ist bei Halogenlampen mit elektronischen Trafo nötig, um einen gewissen Leistungsverbrauch zu erzeugen, sonst schaltet der Trafo einfach aus. Die LED's verbrauchen einfach zuwenig Strom um die Funktion des elektronischen Trafos zu gewährleisten.


    Boy2006 und fadf
    Der hohe Ton bei Röhrenfernseher entsteht durch den Zeilentransformator, welcher die hohe Ablenkspannung (20-30kV) erzeugt. Der Ton hat eine Frequenz von etwa 15kHZ (625Zeilen bei 50Halbbilder=625*50/2=15625).
    Da der Hörbereich eines Menschen grob von 20Hz-20kHz geht, ist diese 15,625kHz Zeilenfrequenz, vorallem von jüngeren Menschen zu hören.
    Würde man LED-Lampen direkt mit den 50Hz Wechselstrom betreiben (mit entsprechendem Vorwiderstand), so würde ein 50Hz flackern sichtbar. Bei Glühlampen ist dies nicht der Fall, da der Glühfaden zu träge ist. Um dieses flackern zu vermeiden und um die richtige Spannung zu erzeugen, wird die LED-Lampe mit eine Art Schaltnetzteil betrieben, welches im oberen Hörbereich(>10kHz) arbeitet. Bei schlechter Verarbeitung dringt diese nach außen und ist zu hören. Für mich ist dies ein Mangel und ich würde diese Lampe reklamieren.

  • Ergänzung: Viele Hochleistungs-LED werden auch getaktet betrieben, weil man sie dann mit höherem Strom betreiben kann. Trotz der kurzen Dunkelpausen ist die aufintegrierte Lichtmenge höher, als wenn man die LED dauernd aber auf niedrigerem Niveau leuchten lässt. Das hat was mit dem Verhalten des Halbleiters zu tun. Kurze Pausen tun ihm gut :)

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