Ukraine / Krimkrise

  • Um mal hier den Druck aus dem Kessel zu nehmen, ihr schaukelt euch gerade hoch.....?!:


    Eine zweite große Organisation (die auch hier schon genannt wurde, im Zusammenhang mit der Glaubwürdigkeit eben dieser!) sagt: Keine Invasion, keine Einmarsch, aber Auffälligkeiten.


    http://www.n-tv.de/politik/OSZ…rsch-article13514641.html

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Die hier ja zahlreich vertretenen Völkerrechtler werden wissen, dass es unterschiedliche Kategorien gibt: Incursion/Einfall - Intervention - Invasion. Das vorliegende Material zeigt wohl mindestens einen Einfall, und die einzige Partei, die das bestreitet, ist Russland.

  • Zitat aus dem Artikel:


    "Kiew meldet eine Invasion russischer Truppen in der Ukraine, der Westen reagiert sofort. Ob es den Vormarsch wirklich gibt, ist unklar. Auch die OSZE hat keine Beweise. Sie bestätigt jedoch, dass etliche Russen freiwillig mit den Separatisten kämpfen. "


    Diese Darstellung der OSZE liegt offen auf der Hand, passt aber nicht ins Bild der pro-ukrainischen Propaganda.


    Manchmal frage ich mich, ob die politisch Verantwortlichen ihr zum Teil wirklich dümmliches Geschwätz wenigstens selbst glauben. Vorstellen kann ich mir das jedenfalls nicht ... denn auf jegliche Differenziereung - wie sie etwa Robert vornimmt - wird zugunsten pauschaler Unterstellungen verzichtet.

  • Während Du hier irgendwelche vollkommen an den Haaren herbeigezogene und nicht realistische Szenarien niederschreibst, wie die Ukraine mit Krediten über irgendwelche dubiosen Wege an Waffen kommen könnte, liefert Russland bereits seit geraumer Zeit direkt Waffen und Truppen in das Krisengebiet. Dein Ziel ist klar, Du möchtest damit die Ukraine und den Westen als den Bösen darstellen. Doch das klappt so leider nicht.


    Vor allem machst Du das wider besseren Wissen. Denn natürlich ist Dir klar, dass das Geld allein für Aufbauhilfen genutzt werden kann. Außerdem existieren diese Kredite noch gar nicht. Zudem gibt es auch in der Haushaltsplanung der Ukraine in der aktuellen Situation sicherlich keinen Posten "Wiederaufbauhilfe" der dadurch frei werden würde, sodass man die Waffen mit eigenem Geld bezahlen könnte. Ganz zu schweigen, dass es quasi keinen Lieferanten geben würde (wie Du ja auch selber schreibst). Insofern ist Dir natürlich klar, dass mit diesem Geld keine Waffen gekauft werden. Doch man kann es ja mal trotzdem schreiben.

    iPhone 15 Pro im o2 Netz

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Das genaue Gegenteil ist richtig.


    Ein (vermeintlich) schwacher Gegner ist wohl kaum in der Lage, mit einem sich überlegen Fühlenden einen Waffenstillstand auszuhandeln. Weicht das Überlegenheitsgefühl, weicht damit in aller Regel auch die Arroganz der Macht, Angebote auf eine Waffenruhe voreilig auszuschlagen. Das sollte eigentlich einleuchten.

    Das ist mir zu viel Küchenpsychologie, aber passt natürlich ins Bild: So lässt sich auch ein militärisches Eingreifen in einen souveränen Staat als Akt der Friedensliebe und des Wunsches, die Waffen zum Schweigen zu bringen, interpretieren. Das ist entweder ein Fall kognitiver Dissonanz oder von ärgerlichem Manipulatismus.


    Zitat

    Das Regime in Kiew ist die einzige Partei, die einen Waffenstillstand konsequent ablehnt. Ich frage mich allen Ernstes, wie man das bestreiten kann.

    Nun ist die Regierung in Kiew, die demokratisch legitimiert ist, also schon ein 'Regime' - auch so kann man Sprachpolitik betreiben und manipulieren.


    Hatte die Ukraine nicht einen Waffenstillstand schon vor einigen Wochen ausgerufen, der dann von den Rebellen gebrochen wurde?

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Vor allem machst Du das wider besseren Wissen. Denn natürlich ist Dir klar, dass das Geld allein für Aufbauhilfen genutzt werden kann. Außerdem existieren diese Kredite noch gar nicht. Zudem gibt es auch in der Haushaltsplanung der Ukraine in der aktuellen Situation sicherlich keinen Posten "Wiederaufbauhilfe" der dadurch frei werden würde, sodass man die Waffen mit eigenem Geld bezahlen könnte. Ganz zu schweigen, dass es quasi keinen Lieferanten geben würde (wie Du ja auch selber schreibst). Insofern ist Dir natürlich klar, dass mit diesem Geld keine Waffen gekauft werden. Doch man kann es ja mal trotzdem schreiben.


    So wurde hier schon des öfteren verfahren und argumentiert.


    Beispielsweise wurde behauptet, Steinmeier habe den Beitritt der Ukraine gefordert, obwohl er genau das Gegenteil getan hat, und das als Grundlage für eine dunkle Verschwörungstheorie genommen. Als dann der 'Irrtum' deutlich wurde, wurde kurz entschuldigend die Hand gehoben, die Sache zur Petitesse erklärt und gesagt, dass Steinmeier trotzdem den Beitritt der Ukraine betreibt. Und es gibt noch zwei, drei andere Beispiele für so eine unlautere Argumentation, die einen wirklich verärgern kann, weil sie offenkundig wider besseren Wissens und damit manipulativ erfolgt.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    "Kiew meldet eine Invasion russischer Truppen in der Ukraine, der Westen reagiert sofort. Ob es den Vormarsch wirklich gibt, ist unklar. Auch die OSZE hat keine Beweise. Sie bestätigt jedoch, dass etliche Russen freiwillig mit den Separatisten kämpfen. "


    Diese Darstellung der OSZE liegt offen auf der Hand, passt aber nicht ins Bild der pro-ukrainischen Propaganda.

    Du bist schon ziemlich naiv, oder? Du glaubst doch nicht ernsthaft, die hochbewaffneten "Freiwilligen" (ohne Kennzeichnung) in der Ukraine wären dort tatsächlich freiwillig? Natürlich gibt es keine Beweise - Russland wäre ja auch schön blöd, diese zu liefern.

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  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    ... Dein Ziel ist klar, Du möchtest damit die Ukraine ... als den Bösen darstellen. Doch das klappt so leider nicht.
    ...


    Da muss nichts "klappen" ... diese Aussage entspricht meiner inneren Überzeugung, die ich in einem freien Land glücklicherweise auch so äußern darf ... hoffe ich jedenfalls.

  • Natürlich darfst Du das machen - nur dürfen wir genauso den Unsinn, den Du schreibst, als solchen bezeichnen. Auch das dürfte von der Meinungsfreiheit gedeckt sein.

  • Selbstverständlich!


    Allerdings zeigen die Äußerungen dieser Gruppe, die eindeutig beleidigende Absichten verfolgen , dass ihr eher an der Diffamierung von Diskussionsteilnehmern gelegen ist als an sachlich fundierten Aussagen. Hier verläuft im Übrigen die Grenze der Meinungsfreiheit, die ich zuweilen sogar als überschritten ansehe. Aber gut ... ich will ja nicht kleinlich sein und ich bin durchaus anzuerkennen bereit, dass überschießende Emotionen das (üblicherweise funktionsfähige) Denkvermögen deutlich beeinflussen können.


    Selbstverständlich sind solche Diffamierungesversuche prinzipiell ernst zu nehmen. Schließlich hatte eine der erfolgreichsten deutschen Publikationen der Vergangenheit (aus dem Verlagshaus Streicher) mit dieser Vorgehensweise durchschlagenden Erfolg. Allerdings sehe ich das Geplauder eines Telefonforums nicht als Ort an, von dem eine Gefährdung ausgehen dürfte. Dann soll dem halt so sein ...

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