ZitatOriginal geschrieben von Weselchak-U
Haha, Absurdistan (ehemals als die ukrainische Sowjetrepublik bekannt ) hat die ukrainische kommunistische Partei einfach verboten.
Das Ganze nennt man hierzulande "die neue proeuropäische Regierung".
Eigene Städte wahllos aus Flugzeugen und Artellerie beschiessen, unbequeme Parteien verbieten, dafür aber ukrainische SS-Verbände als Helden ehren lassen.
So etwas ist heuzutage "proeuropäisch". :eek: :flop:
Hat bei mir 'ne Weile gedauert, allen anderen war das warhscheinlich sowieso bekannt, aber der von Putinstan angegriffene, selbstständige Staat hat keineswegs "die ukrainische kommunistische Partei einfach verboten.". Er hat beim zuständigen Verwaltungsgericht einen Verbotsantrag gestellt, weil die Partei Separierung und Separatisten illegalerweise unterstützen soll. Dieser Vorwurf besteht seit Ausbruch der Gewalt dort. Anders als oben erwähnt gibt es kein Verbot, andererseits war die Klagemeldung zum obigen Zeitpunkt auch schon zwei Wochen alt, was obiger Protagonist aber wohlweislich nicht mitteilt.
Zusätzlich zu allem anderen wundert mich, daß ehemalige und aktive Kommunisten nach wie vor zum ehemals kommunistischen Zentralstaat halten. Der ist nämlich nichtmal vom Anspruch her noch irgendwie kommunistisch, sondern die Machtstruktur ist autokratisch und die Wirtschaftsstruktur turbokapitalistisch. Mit Kommunismus hat das nur zu tun, daß der Vorgängerstaat vom Anspruch her mal kommunistisch war.
Rennen die Kommunisten anderer Länder ihrer Illusion nach oder waren sie schon immer eigentlich nur Nationalisten der ehemals russischen Sowjetrepublik oder hoffen sie, daß ihr Engagement für Russland dort den Kommunismus wieder auf die Schiene bringen wird?
