Ukraine / Krimkrise

  • Wenn Hans einen Waffenstillstand beschlossen hat, ist Hänschen gut beraten, sich daran zu halten - zumindest, wenn er weiterhin Wert auf Hans' Beistand legt.


    Allerdings weiß man nicht wirklich, wie "Hans" die Sache sieht ... er ist ja gelegentlich für eine Überraschung gut ... und für mich ist es heute schon zu spät, mich in die Lage eines Anderen zu versetzen oder das auch nur zu versuchen.


    Morgen ist der Geist wieder ausgeruht.

  • rmol:


    Wo siehst du da eine Verschwörungstheorie meinerseits? Google doch einfach mal das Wort.


    Ich stelle hier keine Behauptungen oder Theorieren auf, wie manch anderer, unterlege sie mit sinnlosen und inhaltslosen Links auf verschiedene (Web-)Seiten, die nichts beweisen (oder sogar genau das Gegenteil sagen!) und versuche, andere Leute davon zu "überzeugen", dass sie a) entweder die falsche Meinung haben, b) gar keine Meinung zu haben haben oder c) Verschwörungstheorien entwickeln.


    Ich hingegen habe in deinem angesprochenen Posting sogar aufgefordert mitzumachen und nachzudenken. Ich lasse mich gerne von der ein oder anderen Seite überzeugen. Nur so wird das nur leider nichts. (Nach-)Denken ist ja hier wohl noch erlaubt sein....

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

  • Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    ... und versuche, andere Leute davon zu "überzeugen", dass sie a) entweder die falsche Meinung haben, b) gar keine Meinung zu haben haben oder c) Verschwörungstheorien entwickeln.


    Ich hingegen habe in deinem angesprochenen Posting sogar aufgefordert mitzumachen und nachzudenken. Ich lasse mich gerne von der ein oder anderen Seite überzeugen. Nur so wird das nur leider nichts. (Nach-)Denken ist ja hier wohl noch erlaubt sein....


    Wer hier laut denkt oder eine vom (hiesigen) Mainstream abweichende Meinung kundtut, wird aber gleich zum "Putin-Aktivisten" gestempelt.


    Auch ich will hier nicht unbedingt irgendwen überzeugen ... oder gar überreden. Das machen aber die mit Scheuklappen ausgestatteten Putin-Gegner, die hier anderen Diskussionsteilnehmern unverständlicherweise genau das unterstellen, was sie selbst in einer Art Dauerfeuer vorführen.

  • Ungern fühle ich mich genötigt die Beiträge der letzten 22 Stunden - abgesehen vom goldrichtigen Hinweis auf die erneute Teilung der Kulturschaffenden in Mitläufer/Anheizer/Profiteure und Aufrechte - im Niveau zu steigern: ?=)(/&%$§"!


    Man kann den hiesigen Putinprotagonisten nur wünschen, daß sich ihre Vorhersagen, Träume und Ziele nicht verwirklichen werden. Andernfalls würde sich erst nach Ablauf der zweiten sowjetofaschistischen Phase (nationalistisch, autokratisch, rechtsextrem, totalitär) ihr Irrtum und das darauf begründete Elend und ihre Mitschuld allgemein anerkannt herausstellen. Auch Hitler hat nicht gleich als offener Kriegsanfänger und Massenmörder gewirkt.

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Auch Hitler hat nicht gleich als offener Kriegsanfänger und Massenmörder gewirkt.


    Und deswegen agieren Obama, Merkel & Co viel subtiler.
    Immerhin scheinen sie etwas aus der Geschichte gelernt zu haben. Bleibt zu hoffen das diese nicht so weit kommen wie Adolf. Die Meinungsbildung läuft ja auf Hochturen. Und wie du und einige Andere immer wieder bestätigst, scheint sie ja auch zu funktionieren. ;)

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Ja, klar, keine gesicherten Erkenntnisse, nämlich keinen gerichtsfesten Beweise, keine Geständnis, im Zielobjekt verständlicherweise keine Zeugenaussagen und aus Abschussraum oder Kommandoebene naheliegenderweise auch nicht, na und? Aber warum sollte man auch die kurze Zeit bis zum ersten Zwischenbericht nicht noch nutzen, um die diplomatische Unwissenheit nicht schnell nochmal zur Schau zu stellen?


    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wer hier laut denkt oder eine vom (hiesigen) Mainstream abweichende Meinung kundtut, wird aber gleich zum "Putin-Aktivisten" gestempelt.


    Auch ich will hier nicht unbedingt irgendwen überzeugen ... oder gar überreden. Das machen aber die mit Scheuklappen ausgestatteten Putin-Gegner, die hier anderen Diskussionsteilnehmern unverständlicherweise genau das unterstellen, was sie selbst in einer Art Dauerfeuer vorführen.

    Allein deine Beiträge machen ein Viertel des gesamten Strangs aus, die durchschnittliche Länge mal ganz außen vor lassend. Aber es sind natürlich die anderen, die diskursives Dauerfeuer ausüben. Und gerade du steigerst hier die Putinsche Rhetorik der Umkehrungspseudologik in selbst ihm unbekannte Höhen. Deine humanitären Häutchen hast du ja inzwischen längst mehrfach abgestreift.


    Wie wär's, wenn wir auf dem humanitären Altar einfach mal im Sinne deines Pragmatismus Putin selbst opfern und abwarten, ob dann nicht nur Grabesstille eintritt, sondern auch allgemeine Ruhe und Ordnung, sowie vor allem wieder Frieden? Und bevor du fragst - von mir aus darf's stattdessen umgekehrt den vermeintlichen Initiator der vermeintlichen Gegenseite treffen für dieses Experiment. You name it - seien die Chancen auf Erkenntnisgewinn auch noch so gering. Persönlich würde ich im Sinne von Erfolgsaussichen und Pragamatismus aber erstmal den obersten Sowjet auswählen.

    Je suis Charlie

  • Achtung, Achtung!


    Mitteilung an alle Kolaborateure, Helden der Desinformation!


    Hier ist der imperiale Schlachtplan, von eurem Generalstabschef Gerassimow letztes Jahr persönlich ausgedacht und veröffentlicht, von der ruhmreichen russischen Armee im letzten Herbst im Baltikum ausgiebig geübt, und von verwegenen Einsatzkräften seit Dezember letzten Jahres in die Tat umgesetzt:


    http://www.faz.net/aktuell/pol…dArticle=true#pageIndex_2


    "... Besonders wichtig ist eine Rede des russischen Generalstabschefs Walerij Gerassimow Ende Januar 2013. ...
    ...


    „Die Regeln des Krieges haben sich verändert“, sagte er. Politische Ziele seien nicht mehr allein mit konventioneller Feuerkraft zu erreichen, sondern durch den „breit gestreuten Einsatz von Desinformationen, von politischen, ökonomischen, humanitären und anderen nichtmilitärischen Maßnahmen, die in Verbindung mit dem Protestpotential der Bevölkerung zum Einsatz kommen“. Kurz gesagt, plädiert Gerassimow dafür, dass die imperiale Macht Russland sich Methoden von Guerrillakämpfern aneignet. Der russische Begriff dafür ist „nichtlineare Kriegsführung“, die Nato spricht von hybrider, also gemischter Kriegsführung.


    Militärische Maßnahmen seien zwar erforderlich, sagte der Generalstabschef weiter, aber sie müssten einen „verdeckten Charakter“ haben: Dazu gehörten Angriffe auf Informationssysteme und der Einsatz von Spezialtruppen. „Friedenserhaltung und Krisenbewältigung – kommt erst zu einem späten Zeitpunkt in Betracht, vor allem, um in einem Konflikt endgültig zu gewinnen“, so Gerassimow. Entscheidend dafür seien „Geschwindigkeit, schnelle Bewegungen, der kluge Einsatz von Fallschirmjägern und das Einkreisen feindlicher Kräfte“, wie es die russischen Truppen schon in Afghanistan praktiziert hätten.


    ...
    Der Armeegeneral wies darauf hin, dass 2009 mit Gesetzesänderungen der Einsatz von Truppen außerhalb der russischen Grenzen erleichtert worden sei. Sie ermöglichen nämlich militärische Operationen zum „Schutz von Russen im Ausland“. Moskau rechtfertigte damit im Nachhinein seine Intervention im georgischen Bürgerkrieg. Gerassimow verlangte nun zusätzlich, dass die „Verfahren zum Überschreiten von Staatsgrenzen vereinfacht werden“.


    ...


    Unabhängige Fachleute und Nato-Auswerter sind sich darüber einig, dass diese Invasion nur mit professioneller Planung und Vorbereitung möglich war. Ihr Blick fällt vor allem auf ein gigantisches Manöver im September vergangenen Jahres. Es hieß Zapad (Westen) 2013 und fand in der Exklave Kaliningrad, dem einstigen Königsberg, sowie an der russischen Westgrenze zum Baltikum und in Weißrussland statt. Nach offizieller Darstellung wurde die gemeinsame Verteidigung russischer und weißrussischer Einheiten gegen einen Angriff „illegaler bewaffneter Gruppen“ auf Weißrussland geübt. Beide Staaten meldeten 12.900 Soldaten für die Übung an, sie blieb damit knapp unterhalb der Schwelle, von der an westliche Beobachter hätten zugelassen werden müssen. Die Nato beschwerte sich früh darüber, dass das Ausmaß der Übung viel größer gewesen sei – in Wirklichkeit wohl eher 70.000 Soldaten.


    Eroberung des gesamten Baltikums war das Ziel


    Stephen Blank, langjähriger Professor am US Army War College und einer der besten Kenner des russischen Militärs, schrieb kurz nach der Übung in einer Analyse, dass die „illegalen bewaffneten Gruppen“ gemäß dem Manöverplan aus Litauen stammten. Ihre Aufgabe habe darin bestanden, „in Weißrussland Operationen gegen den Staat durchzuführen und dabei ihren unterdrückten ethnischen Landsleuten zu Hilfe zu eilen“. In Wahrheit gibt es keine litauische Minderheit in Weißrussland. „Jene russischen Einheiten, die gemäß dem Manöverdrehbuch die Angreifer spielten, haben einen Einsatz geübt, wie wir ihn später auf der Krim und heute im Osten der Ukraine erleben“, sagt Blank heute. Und das ist keine Theorie. Denn es handelte sich sogar um dieselben Bataillone.


    ....
    Chronologie der Krim-Invasion


    Es ist nicht klar, wann Putin entschieden hat, die neue Form der Kriegsführung auf der Krim anzuwenden. Nach amerikanischen Berichten wurde das Weiße Haus erstmals im Dezember 2013 vor einer Invasion der ukrainischen Halbinsel gewarnt. Die Nachrichtendienste hatten beobachtet, wie Spezialkräfte über Monate hinweg in kleinen Gruppen dorthin verlegt worden waren. Sie fanden Unterschlupf in den Einrichtungen der russischen Schwarzmeerflotte, die in Sewastopol und Umgebung stationiert war. Im selben Monat äußerte sich Putin erstmals besorgt über das Schicksal seiner „Landsleute“ auf der Krim. Ein Abgeordneter des Regionalparlaments rief die russischen Streitkräfte zu Hilfe. Im Februar sollte Janukowitsch nach ukrainischen Berichten ein Dokument unterzeichnen, mit dem er Russland formal um militärische Hilfe bat – was der ukrainische Präsident jedoch ablehnte.
    ..."


    Edit: bevor einer behauptet, der Text von Gerassimow existiert nicht, hier ist er auf Seite 2 rechts:
    http://vpk-news.ru/sites/default/files/pdf/VPK_08_476.pdf

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • @ drueckerdruecker:


    Scheinbar hast du überlesen, dass eben doch was vorliegt. Leider kann das aus Gründen der Geheimhaltung nur im entsprechenden Raum eingesehen werden. Aha!

    Suche: aktuell nichts


    30 positiv in der "neuen" Vertrauensliste, ??x mal positiv in der "Alten"..:-)


    Insider: Die Plaaaaaattttttttforrrrrrrrmmmmmmmmmm brennt nicht mehr, sie ist abgesoffen.....!

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