• Zitat

    Original geschrieben von volleyballer
      Senfdazugeber: Link angeklickt und auch mal gelesen? :rolleyes:

    "Winkelauflösungsvermögen begrenzt (etwa 10°)" - da mit kannst Du vielleicht eine in großer Höhe anfliegende Bomberarmada orten, aber beim heutigen dichten Luftverkehr hättest Du da vor lauter Echos nur noch einen grünen Bildschirm.

  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Von Verschwörugstheorien halte ich im Allgemeinen nichts, auch nicht bei MH370. Es gibt für das Verschwinden des Flugzeugs eine plausible Erklärung. Fraglich ist nur, ob man sie aufklären kann.

    Ich glaube auch nicht an eine Verschwoerung. Bei einer Entfuehrung waeren entweder Forderungen gestellt worden, oder das Flugzeug waere fuer einen Anschlag verwendet worden, oder im besten Fall waeren die Passagiere einfach irgendwo freigelassen worden.


    Entfuehrung nach Diego Garcia ist sicher auch Unsinn, weil die US Army hat sicher genug eigene Flugzeuge das sie keine zivilen Flugzeuge entfuehren muesse. Schmuggel kann ich auch nicht glauben weil da gaebe es weniger riskante Moeglichkeiten ohne das man soviele Menschen haette toeten muessen.


    Kann eigentlich nur sowas wie ein Technischer Ausfall oder Feuer gewesen sein.


    Aber das garkeine Kommunikation mehr moeglich war kann doch fast nicht sein. Denke die Kommunikationssysteme sind sicher mehrfach vorhanden das man zumindest anfangs beim ersten Rauch noch funken koennte. Und auch wenn sie beschaeftigt waren, haette es doch auf jeden Fall noch fuer einen kurzen Funkspruch gereicht.


    Und wenn es wirklich gebrannt haetten, so stark das alle Systeme ausfallen, dann haette das Flugzeug doch nicht mehr Stunden mit Autopilot weiterfliegen koennen, sondern haette wohl keine einzige Stunde mehr durchgehalten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Entfuehrung nach Diego Garcia ist sicher auch Unsinn, weil die US Army hat sicher genug eigene Flugzeuge das sie keine zivilen Flugzeuge entfuehren muesse. Schmuggel kann ich auch nicht glauben weil da gaebe es weniger riskante Moeglichkeiten ohne das man soviele Menschen haette toeten muessen.

    Das ist jetzt nicht ernsthaft Deine Erklärung für das mögliche Motiv hinter dieser Theorie!? Das einzige Motiv für eine Entführung nach Diego Garcia wäre an Fracht oder bestimmte Passagiere zu gelangen. Aber die Aufdeckungsgefahr wäre da viel zu groß und wenn das rauskäme, stünden wir vor einem dritten Weltkrieg.


    Plausibler finde ich die Theorien wonach die Maschine gehacked worden sein könnte und jemand die Steuerung übernommen hat. Wobei der Verweis auf einen derartigen Hack durch einer App namens "PlaneSploit" Quatsch ist, denn die vermisste Maschine hatte kein WLAN und damit keinen Angriffspunkt aus der Kabine. Aber es gibt ja noch andere Wege Schadcode einzufügen.


    Am wahrscheinlichsten halte ich aber immer noch, daß der Kapitän durchgeknallt ist oder aber es doch einen technischen Defekt gab und die Piloten beim Versuch die Maschine zurück nach Malaysia zu fliegen dann das Bewußtsein verloren hat.


    Zitat

    Aber das garkeine Kommunikation mehr moeglich war kann doch fast nicht sein. Denke die Kommunikationssysteme sind sicher mehrfach vorhanden das man zumindest anfangs beim ersten Rauch noch funken koennte. Und auch wenn sie beschaeftigt waren, haette es doch auf jeden Fall noch fuer einen kurzen Funkspruch gereicht.

    Daß die Kommunikationssystem ausgefallen sind, könnte auch daran liegen, daß man im Zuge der Brandbekämpfung diverse Stromkreise trennt. Dafür gibt es eigenes Prozeduren und ein Panel im Cockpit. Für ein Mayday hätte es aber dennoch reichen sollen/müssen.


    Zitat

    Und wenn es wirklich gebrannt haetten, so stark das alle Systeme ausfallen, dann haette das Flugzeug doch nicht mehr Stunden mit Autopilot weiterfliegen koennen, sondern haette wohl keine einzige Stunde mehr durchgehalten.

    Was ist wenn der Brand erfolgreich bekämpft werden konnte aber Rauchgase Besatzung und Passagiere außer Gefecht gesetzt haben?

  • Zitat

    Original geschrieben von Senfdazugeber
    Plausibler finde ich die Theorien wonach die Maschine gehacked worden sein könnte und jemand die Steuerung übernommen hat. Wobei der Verweis auf einen derartigen Hack durch einer App namens "PlaneSploit" Quatsch ist, denn die vermisste Maschine hatte kein WLAN und damit keinen Angriffspunkt aus der Kabine. Aber es gibt ja noch andere Wege Schadcode einzufügen.


    "Einfach so" geht das nicht. Bei den relativ kleinen Stückzahlen und den extremen Sicherheitsanforderungen an Luftfahrttechnik ist die Entwicklung neuer Flugzeuge und neuer Systeme horrend teuer. Man greift deswegen in großem Umfang auf bereits erprobte Produkte zurück und entwickelt nur partiell neue Strukturen. Das gilt auch für die Computertechnik. Die hat ungefähr den technischen Entwicklungsstand eines Commodore 64, ist aber dafür millionenfach benutzt und optimiert worden - und somit beinahe narrensicher.


    Dazu kommt, dass moderne Flugzeuge - mal ganz einfach dargestellt - meist von "Computer A" gesteuert werden, während "Computer B" parallel mitläuft. "Computer C" überwacht A und vergleicht bei Diskrepanzen mit B. Wahlweise kommt es dann zum "Mehrheitsentscheid" oder der Pilot muss eingreifen weil die Computer mit Hinweis auf ein Problem aussteigen. Die Rollenverteilung zwischen A, B und C wechselt nach Zufallsprinzip auf allen Flügen. Fällt ein Rechner aus, springt der nächste ein und und hätte immer noch Redundanz durch den Dritten.
    Die Softwares von A, B und C werden immer von unabhängig voneinander arbeitenden Entwicklern geschrieben, die untereinander keinerlei Kontakt haben dürfen. Dass 2 oder 3 Softwares an genau derselben Stelle einen Fehler haben ist absolut unwahrscheinlich, wobei man die Programme sowieso auf Herz und Nieren prüft bevor sie eingesetzt werden.


    Um diese speziellen Programme zu verstehen muss man ein Fachidiot sein. Zeitgenössische Computerkenntnisse, mit denen ein Hacker agieren und Viren auf gängigen Betriebssystemen verbreiten kann, langen hier nicht. Da kann man auch nix über WLAN oder mittels USB-Stick einspielen und selbst dann müsste man mehrere Programme manipulieren. Kein Stoff für einen durchgeknallten Hacker, mit einer schnell programmierten App ist da nichts zu machen.


    Zitat

    Original geschrieben von Senfdazugeber
    Am wahrscheinlichsten halte ich aber immer noch, daß der Kapitän durchgeknallt ist oder aber es doch einen technischen Defekt gab und die Piloten beim Versuch die Maschine zurück nach Malaysia zu fliegen dann das Bewußtsein verloren hat.


    Daß die Kommunikationssystem ausgefallen sind, könnte auch daran liegen, daß man im Zuge der Brandbekämpfung diverse Stromkreise trennt. Dafür gibt es eigenes Prozeduren und ein Panel im Cockpit. Für ein Mayday hätte es aber dennoch reichen sollen/müssen.


    Was ist wenn der Brand erfolgreich bekämpft werden konnte aber Rauchgase Besatzung und Passagiere außer Gefecht gesetzt haben?


    Irgendwas in der Art Dekompression, Schwelbrand, Rauch im Cockpit, aerotoxisches Syndrom, halte ich auch für die Zielrichtung. Es muss relativ plötzlich aufgetreten sein, blöderweise/zufälligerweise ausgerechnet beim Übergang vom malaysischen zum vietnamesischen Luftraum. Gemäß dem Grundsatz "Aviate - navigate - communicate" haben die Piloten die Priorität darauf gesetzt, zuerst das gefährliche und zeitkritische Problem zu beheben. Im Cockpit entsteht Stress, die zeitliche und situative Kapazität, die neue Funkfrequenz einzustellen, ist nicht da weil man fieberhaft das Problem lösen will, sich um die Rückkehr/Navigation nach Malaysia bemüht, das Gefummel mit der Funkfrequenz kippt hinten über. Schnell verlieren die Piloten die Kontrolle - nicht schlagartig komplett, sie können noch letzte Eingaben z. B. bzgl. des Headings machen, sind dann aber nicht mehr weiter in der Lage, das Flugzeug zu steuern. Also fliegt es gemäß der zuletzt eingedrehten Werte immer weiter - bis der Treibstoff zu Ende geht.


    Die zunächst unplausiblen Manöver wie der massive Steigflug oder die Flugrichtung über die Straße von Malakka bzw. Richtung Andamanensee, bevor man nach Süden abdrehte, sind IMHO entweder fehlerhafte Beobachtungen (das Informationschaos war ja teilweise erheblich und Vieles war dann nachher doch anders, siehe die angebliche Abschaltung des ACARS) oder es sind Steuereingaben von Piloten, die fernab vom Vollbesitz ihrer geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit waren und zwar noch schafften, irgendwas einzustellen, was dann aber schon nicht mehr reichte um das Flugzeug zu retten oder überhaupt nur sinnvoll und plausibel zu sein.
    Es gibt auch ernstzunehmende Vermutungen, nach denen es sich bei den Radarsichtungen über der Malakka-Straße und der Andamanensee um Fehlinterpretationen handeln könnte, d. h. das sind nur Artefakte gewesen. Tatsächlich könnte MH370 nach der Umkehr Richtung Malaysia doch recht bald schon Richtung Süden abgedreht sein. Sollte das zutreffen gab es weder den ansonsten unerklärlichen Steigflug noch die sinnlose Routenführung nach Nordwesten.


    Interessant sind die Schilderungen über eine Germanwings-Maschine im Anflug auf Köln, da erlitten die Piloten ein massives aerotoxisches Syndrom. Mit Ach und Krach haben sie es im letzten Moment ohne Crash bis zur Landung geschafft. Dieselbe Situation draußen auf dem Ozean zwischen Malaysia und Vietnam - und es wäre schon eine mögliche Erklärung für den Verlust von MH370.
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    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Aber das garkeine Kommunikation mehr moeglich war kann doch fast nicht sein. Denke die Kommunikationssysteme sind sicher mehrfach vorhanden das man zumindest anfangs beim ersten Rauch noch funken koennte. Und auch wenn sie beschaeftigt waren, haette es doch auf jeden Fall noch fuer einen kurzen Funkspruch gereicht.


    Wenn jede Sekunde über leben oder den Tod entscheidet kann auch ein Funkspruch, egal wie kurz er ist vergeudete Zeit sein. Es ist ja nicht so das man dort oben kurz mal Hilfe bekommt wenn man ein Problem durchfunkt. Entweder es klappt, man bekommt das Problem in Griff und hat alle Zeit der Welt oder es klappt nicht. Dafür hat man genügend Systeme an Bord die bei einem Absturz automatisch greifen. Wobei zweiteres den Leuten in Angesicht des eigenen Todes verständlicherweise ziemlich egal sein dürfte.


    Was ich damit sagen will ist das man in solch einem Moment seine ganze Energie in Taten steckt das Unheil abzuwenden. Und wenn es schnell gehen muß ist alles was nicht unmittelbar mit der Beseitigung des Problems zu tun hat zweitrangig.


    Und dazu gehört auch ein Mayday ;)

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von Senfdazugeber
    Hast Du Dir mal Gedanken gemacht wie Radar funktioniert? Mit irgendwelchen abgelenkten Wellen kann man leider überhaupt nichts anfangen, sondern nur mit direkten Reflektionen, die wieder geradlinig zur Radarantenne zurückwandern.


    Muss ich nicht. Ich habe diese Station nicht entwickelt und auch nicht gebaut, ich mußte sie nur ein paar Monate als einfacher Soldat bedienen und weiß daher, das diese Radaranlage, welche vor rund 50 Jahren gebaut wurde, Einzelziele in einer Entfernung von etwa 1000Km orten konnte. Im übrigen gibt es verschiedene Arten um Flugobjekte zu orten, ohne das eine direkte Reflektion von nöten ist. Beispiel ist die Triangulation mit mehreren Funkmessstationen. Oft verwendet, um Störmanöver des ECR-Tornados auszugleichen.

    Zitat

    "Winkelauflösungsvermögen begrenzt (etwa 10°)" - da mit kannst Du vielleicht eine in großer Höhe anfliegende Bomberarmada orten,...


    Winkelauflösung 10° bedeutet nicht, das ein Ziel diese 10° groß sein muß um geortet zu werden, sondern das ein Standardziel (IL28) in dieser Entfernung in 10000m Höhe eine Zieldarstellung von etwa 10° erzeugt. Sind mehrere Ziele innerhalb dieser 10° vorhanden, können diese nicht einzeln aufgelöst werden, aber durch die Helligkeitunterschiede der Zieldarstellung ist dies erkennbar.
    Die Entfernungsauflösung ist übrigens mit 1km für ein Frühwarnsystem recht gut.

    Zitat

    ... ,aber beim heutigen dichten Luftverkehr hättest Du da vor lauter Echos nur noch einen grünen Bildschirm.


    Einen gelborangenen Bildschirm hätte ich da, keinen grünen. Für die heutigen Zwecke hier in Europa natürlich Unbrauchbar, aber ich wollte nur aufzeigen, das man schon vor Jahrzehnten über große Entfernungen Ziele aufklären konnte und die technische Entwicklung bis heute (incl. Ortung durch Satelliten) dies wohl enorm verbessert haben sollte.

  • Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    Wenn jede Sekunde über leben oder den Tod entscheidet kann auch ein Funkspruch, egal wie kurz er ist vergeudete Zeit sein. Es ist ja nicht so das man dort oben kurz mal Hilfe bekommt wenn man ein Problem durchfunkt. Entweder es klappt, man bekommt das Problem in Griff und hat alle Zeit der Welt oder es klappt nicht. Dafür hat man genügend Systeme an Bord die bei einem Absturz automatisch greifen. Wobei zweiteres den Leuten in Angesicht des eigenen Todes verständlicherweise ziemlich egal sein dürfte.


    Was ich damit sagen will ist das man in solch einem Moment seine ganze Energie in Taten steckt das Unheil abzuwenden. Und wenn es schnell gehen muß ist alles was nicht unmittelbar mit der Beseitigung des Problems zu tun hat zweitrangig.


    Und dazu gehört auch ein Mayday ;)


    Das sehe ich wieder ganz anders! Der erste wichtige Schritt ist erstmal ein Notruf abzusetzen! Damit die Helfer schnell vor Ort sind, vielleicht hätten noch einige überlebt, wenn die Piloten noch ein Notruf abgesetzt hätten! Aber ich glaube auch das der ältere Pilot durchgebrannt ist! :flop:

    Im Einsatz:
    Telekom: Congstar Prepaid
    Vodafone: 1&1
    E-Plus: blau.de
    o2: Loop mit Flatrate und Easy Money

  • Zitat

    Original geschrieben von Keule
    Das sehe ich wieder ganz anders! Der erste wichtige Schritt ist erstmal ein Notruf abzusetzen! Damit die Helfer schnell vor Ort sind, vielleicht hätten noch einige überlebt, wenn die Piloten noch ein Notruf abgesetzt hätten! Aber ich glaube auch das der ältere Pilot durchgebrannt ist! :flop:


    das wichtigste ist erstmal ein unglück zu verhindern und erst wenn sich das nicht abwenden lässt, denkt man darüber nach, wie man die folgen des unglücks möglichst gering hält.


    ich frage mich aber ganz stark, wieso die flugzeuge im jahre 2014 nicht gefunden werden. und sei es noch so weit in der pampa. das wirft ein ganz schlechtes licht auf alle beteiligten. airline, flugzeughersteller und auch das militär in der region.
    kann mir keiner erzählen, dass es technisch unmöglich ist.




  • Nach der genauen Betrachtung dieses bekannten Bildes bin ich der Auffassung, das sich das Flugzeug wohl noch im "Golf von Thailand" befindet.
    Ich bin der Auffassung, das die auf dem Bild gezeigte möglichen Flugverlauf recht ungewöhnlich sind, weil diese jeweils einen Kreisbogen mit dem Satellit Inmarsat-3 F1 als Mittelpunkt darstellen. Flugzeuge, ob von Hand oder per Autopilot gesteuert, fliegen in der Regel geradeaus und bei einen Kurswechsel mache sie doch ein recht engen Bogen von vll. 10-100km um dann wieder geradeaus zufliegen. Es besteht natürlich die Möglichkeit, das ein Flugmanöver eingeleitet und nicht beendet wurde, dass das Flugzeug in eine große Kreisbahn lenkte, aber ausgerechnet mit dem orteten Satelliten als Mittelpunkt. Doch recht unwarscheinlich. Ich vermute mal die Maschine ist abgestürzt (gelandet??) und die Triebwerke sendeten weiterhin ihren PING jede Stunde und der Satellit empfing dieses Signal und konnte den Abstand Flugzeug-Satellit ermitteln, nicht jedoch den Winkel. Man ging dann wohl davon aus, dass die Triebwerke noch arbeiten, da sie ja noch diesen PING jede Stunde senden und wenn die Triebwerke noch arbeiten, muß das Flugzeug noch fliegen. Also wird von PING zu PING eine Strecke von ca. 800km zurückgelegt und da der Satellit wohl immer die gleiche Entfernung gemessen hat, ergibt sich eben zwanksläufig eine (nein, zwei) Kreisbahn(en) mit dem Satellit als Mittelpunkt.
    Sollte das Flugzeug jedoch im Golf von Thailand abgestürzt/gelandet?? sein und die Triebwerke, aus welchen Gründen auch immer, weiterhin ihren PING senden, würde der Satellit auch immer den selben Abstand Flugzeug-Satellit messen.
    Also keine Verschwörung, keine Entführung, sondern ein "normaler" Absturz an der Stelle des letzten zivilen Radarkontaktes. Aber warum hat man da noch nichts gefunden?

  • Zitat

    Original geschrieben von stanglwirt
    das wichtigste ist erstmal ein unglück zu verhindern und erst wenn sich das nicht abwenden lässt, denkt man darüber nach, wie man die folgen des unglücks möglichst gering hält.


    ich frage mich aber ganz stark, wieso die flugzeuge im jahre 2014 nicht gefunden werden. und sei es noch so weit in der pampa. das wirft ein ganz schlechtes licht auf alle beteiligten. airline, flugzeughersteller und auch das militär in der region.
    kann mir keiner erzählen, dass es technisch unmöglich ist.


    Die Satellitenbilder müssen gesichtet werden und das dauert ein bisschen. Wir reden hier ja nicht über Flächen von der Größe eines Fußballfelds, sondern riesengroßen Arealen. Ich weiß grad nicht wie das aktuell abgesteckte Suchgebiet dimensioniert ist, aber es war mal die Rede von der Größe Bayerns und Ba-Wü's zusammen. Kannst du dir vorstellen, wie lange man sich da durch Bilder klickt?


    Obendrein ist die Auflösung nicht die allerbeste, da sehen meterlange Objekte immer noch aus wie eine Handvoll grobrastiger Pixel - und es gilt zu unterscheiden zwischen Wellenkämmen und möglichen Objekten im Wasser.


    Man las, dass die Strömung in dem Bereich dort Objekte pro Tag gut 50 km weit fortträgt. Wenn das Satellitenbild ausgewertet ist und mögliche Fundstellen an die malaysischen Behörden gemeldet wurden, die es an die Australier geben und diese wiederum beauftragen die Suchtrupps, dann sind 2-3 Tage um und die im Meer schwimmenden Teile, wenn es denn nicht nur Wellenkämme waren, sind schon wieder 100-150 km weit weg. Bis ein Schiff bei den riesigen Entfernungen an der jeweiligen Stelle eintrifft, sind weitere Tage um und die Objekte sind 300 km weiter.


    Man muss am Ende mehr zufällig auf Trümmer treffen, aber wenn man sich vor Augen führt wie riesig das Suchgebiet ist, dass man in meterhohen Wellen immer nur einen kleinen Bereich des Meeres rundum übersehen kann, viele Teile untergegangen sein dürften und die anderen nach 3 Wochen um tausende Kilometer abgedriftet sein dürften... da wundert es dann nicht, dass man trotz intensiver Suche lange nichts findet.


    Nach dem Absturz von Swissair 111 vor Halifax war das größte Körperteil, das man fand, eine Kniescheibe. So makaber das ist, aber die Insassen hat es damals sozusagen in ihre Zellen zerlegt... Es gab damals zwar größere Flugzeugteile, aber es gibt eine Vorstellung davon, welche Kräfte wirken.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

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