Vertrag von T-Mobile abgelehnt - Erfahrungen

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    Original geschrieben von LarBo
    Übrigens sollten mehrere Konten und mehrere Kreditkarten meines Erachtns nach die Bonität erhöhen, nur mal nebenbei gesagt. Denn Bank erfragen ebenfalls die Bonität und mehrere Konten und Kreditkarten sind wohl tendenziell zumindest eher bei wohlhabenden Menschen anzutreffen.


    Sorry aber das ist genau nicht so. Wurde letztens wo mal die Schufa in der Presse war erläutert.
    Mehrere Girokonten deuten auf wenig Konstanz, mehrere Kreditkarten summieren sich auf eine bereits hoch vergebene Bonität, so dass Neuabschlüsse kritischer gesehen werden. Der entsprechende Score bei der Schufa geht dann nach unten (allerdings sollte er nur wirklich bei excessiv Nutzung von Banken extrem runtergehen. )

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    iPhone: Telekom BusinessFlex L 7 GB + 5 GB Treuebonus

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    Original geschrieben von telcafe
    Soweit ich weiß, findet bei einem Nutzerwechsel auch eine Prüfung statt.
    Vielleicht ist Deine Bewertung dann aber bei den Auskunftsunternehmen besser.


    Laut doppelter Versicherung von der Telekom war die Bewertung der Auskunfteien bei mir nicht der Grund der Ablehnung, sondern "interne Vorgaben/Richtlinien". Ansonsten würde ich ja dort eine Abfrage machen, aber der Herr der Bonitätshotline hat mir wohlwollend vermittelt, dass ich mir diese Mühe sparen könne, weil dort nichts Negatives vorlag.


    Und ja, beim Benutzerwechsel findet auch eine Prüfung statt. Dann werde ich aber auf das seit einem Jahr bestehdende Vertragsverhältnis verweisen, welches von meinem Konto bedient wird. Sollte die Telkom mich dann noch immer ablehnen und nicht mit den Gründen rausrücken, würde ich denen dann auch mitteilen, dass meine Eltern nach über vier Jahrzehnten sämtliche Verträge mit ihnen kündigen werden.


    Nicht als Drohung oder um sie umzustimmen, sondern weil dann einfach das Vertrauensverhältnis nicht mehr besteht. Ich hoffe ja immer noch, dass es sich um eine Einschätzung meiner Person handelt, die aus welchen Gründen auch immer in dem Moment vom System ausgespuckt wurde und welche bei erneuter Prüfung anders aussieht.


    Eventuell liegt es tatsächlich an meinen beiden kurzen Intermezzos mit dem Unternehmen. Jedes Mal eine neue Adresse und keine langen Vertragslaufzeiten. Jetzt gab es die Aktion mit dem kostenlosen Tablet und vergünstigtem Smartphone, da wollte die mich vielleicht einfach nicht.

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    Original geschrieben von LarBo
    Die Frage ist nur: Weshalb erhofft sich die Telekom von dem Konto eine geringere Quote an vermutlich befürchteten Lastschriftrückgaben, wenn der Name des Vertragspartners ein anderer ist? Mein Vater steht da jetzt nur als Alibi drin, ausschließlich nutzen werde ich den Vertrag. So deutlich habe ich das auch mit dem Herrn abgeklärt.


    Es geht nicht darum das die Wahrscheinlichkeit einer Rücklastschift bei anderem Vertragsinhaber geringer ist sondern das im Falle einer Nichtzahlung der Vertragsinhaber dafür gradesteht und dann zahlen müsste. Und da ist für die Telekom die Wahrscheinlichkeit das dein Vater dann auch zahlt eben wohl höher als bei dir...

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    Original geschrieben von FraDi
    Es geht nicht darum das die Wahrscheinlichkeit einer Rücklastschift bei anderem Vertragsinhaber geringer ist sondern das im Falle einer Nichtzahlung der Vertragsinhaber dafür gradesteht und dann zahlen müsste. Und da ist für die Telekom die Wahrscheinlichkeit das dein Vater dann auch zahlt eben wohl höher als bei dir...


    Die 100-Punkte-Frage ist aber weiterhin, warum sie dieser Annahme ist, da erstens laut ihrer eigenen Auskunft, wie es auch aufgrund von finanziell geregelten Verhältnissen in Vergangenheit und Gegenwart nicht anders zu erwarten war, keine negativen Vermerke bei Wirtschaftsauskunfteien über mich vorliegen und zweitens ich die beiden Verträge, die ich jemals mit diesem Konzern abgeschlossen hatte, stets ohne Beanstandung bedient habe.

  • Bei mir war es genauso: hab mich für den kostenlosen LTE Test-Tarif angemeldet und bin abgelehnt worden, laut Schreiben hänge dies ausdrücklich nicht mit meiner Bonität zu zusammen.
    Bin Beamter auf Lebenszeit, habe ein Girokonto, eine Kreditkarte, hatte noch nie Schulden oder mein Konto überzogen. Kaufe in wenigen Wochen ein Haus und habe dafür zusammen mit meiner Freundin (ebenfalls Beamtin auf Lebenszeit) einen Kredit abgeschlossen.
    Habe insgesamt 3 Kartenverträge, sollte die Ablehnung daran liegen könnte ich das nicht nachvollziehen.

  • Zitat

    Original geschrieben von LarBo
    Die 100-Punkte-Frage ist aber weiterhin, warum sie dieser Annahme ist, da erstens laut ihrer eigenen Auskunft, wie es auch aufgrund von finanziell geregelten Verhältnissen in Vergangenheit und Gegenwart nicht anders zu erwarten war, keine negativen Vermerke bei Wirtschaftsauskunfteien über mich vorliegen und zweitens ich die beiden Verträge, die ich jemals mit diesem Konzern abgeschlossen hatte, stets ohne Beanstandung bedient habe.


    Die Frage nach dem "Warum?" wird dir keiner Beantworten können. Ich kenne zwar nicht das Verfahren bei der Telekom, aber dafür bei ähnlichen Unternehmen. Solange man nicht die Algorithmen und einfließenden Parameter kennt, die beim jeweiligen Scoring verwendet werden, kann dir auch keiner den Grund nennen. Dafür ist ein solches Verfahren zu komplex und intransparent nach außen. Auch der Mitarbeiter an der Hotline wird (höchstwahrscheinlich) keine genauen Details kennen, sondern ist nur besonders geschult es dir Vernünftig beizubringen und dir eine Alternative zu verkaufen.
    Natürlich wird es bei solchen Verfahren (die fast immer auf Wahrscheinlichkeiten beruhen) auch Fälle geben, wo ein Kunde zu unrecht abgelehnt wird, aber eine Einzelfallprüfung wäre viel zu teuer und aufwendig für einen Umsatz irgendwo zwischen 500-1500€ auf zwei Jahre.


    Ich würde mir an deiner Stelle trotzdem mal eine Selbstauskunft bei den großen Anbietern einholen und schauen, ob alles korrekt ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von LarBo
    Die 100-Punkte-Frage ist aber weiterhin, warum sie dieser Annahme ist, da erstens laut ihrer eigenen Auskunft, wie es auch aufgrund von finanziell geregelten Verhältnissen in Vergangenheit und Gegenwart nicht anders zu erwarten war, keine negativen Vermerke bei Wirtschaftsauskunfteien über mich vorliegen und zweitens ich die beiden Verträge, die ich jemals mit diesem Konzern abgeschlossen hatte, stets ohne Beanstandung bedient habe.

    Wenn bereits feststeht, daß von den Auskunfteien nichts eventuell auch noch falsches, negatives kommt, dann bleibt als einzig sinnvolle Antwort eigentlich nur die berühmtberüchtigte Vertragsfreiheit. Wie man selbst keinen Zwang zu einem bestimmten Anbieter unterliegt, so unterliegt auch kein Anbieter einem Zwang zu einem bestimmten Kunden.

    Je suis Charlie

  • Ich würde auch zur Selbstauskunft raten. Zwar behauptet die Telekom, dass Bewertungen von Auskunfteien nicht zur Ablehnung führten, das kann aber auch alles gelogen sein und nur so erzählt werden, um eine eindeutige Schuldzuweisung zu vermeiden. So beruft man sich halt auf irgendwelche interne Kriterien.

    SIMs: AldiTalk; Ausland: airBalticcard, Europasim (alias vodafone.it für Daten)
    hardware: Xiaomi Mi Note, Xiaomi Mi3, Nokia 101

  • Ist echt alles komisch... ich habe im Mobilfunkbereich
    3 E-Plus Verträge (1 Voice + 2 Data)
    2 Mobilcom Debitel (wegen kostenfreien AppleTV - Grundgebühr bereits auf das Kundenkonto überwiesen)
    2 Vodafone (auch Schubladenverträge von Sparhandy - Grundgebühr bereits auf das Kundenkonto überwiesen)
    2 Talkline Verträge (auch Schubladenverträge wegen Sparhandy - Grundgebühr bereits auf das Kundenkonto überwiesen)
    1 Telekom Data M Tarif
    und.... auch die Kostenfreie Telekomkarte mit dem Comfort Free habe ich vor paar Wochen abgeschlossen ohne Probleme!


    Deshalb finde ich das lustig, wenn manche meinen, nicht zu viele Verträge abschliessen zu können.


    Wenn ich bedenke, dass ich noch 2 sky und 1 unitymedia vertrag habe... und übrigens... ein Top Score Wert

    MfG ·······S·y·n·T·o·m··
    [BITTE KEINE WERBUNG EINWERFEN!]

  • Wollte nur noch mal kundtun, was jetzt daraus geworden ist:


    Ich habe noch einmal hingeschrieben, denen mein begründetes Unverständnis mitgeteilt und bereits angekündigt, dass ich den Vertrag nun gerne entweder nach einem Jahr oder spätestens kurz vor Ende der Laufzeit auf mich umschreiben möchte und siehe da, nun sind sie bereit den Vertrag bereits nach einer Sperrfrist von drei Monaten auf mich zu übertragen.


    Auch wenn die ganze Situation für mich erst einmal unangenehm war, finde ich, dass dies eine sehr entgegenkommende und kundenfreundliche Lösung seitens der Telekom ist. Vor allem dass sie bereit waren von ihrer ursprünglichen Meinung abzurücken rechne ich ihnen hoch an. Hätte ich zumindest nicht erwartet und habe es ja auch nicht gefordert. Also hat sich alles doch noch für mich zufriedenstellend aufgelöst.


    Gruß
    LarBo

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