Warst du schonmal Mieter einer Wohnung in einer Studentenstadt oder Köln, München, HH, Düsseldorf, etc.? Wenn ich ausziehe spreche ich das mit dem Vermieter ab, habe innerhalb von 2 Tagen 20 Interessenten, die mit jeden Mondpreis für meine Ikeaküche zahlen, nur damit ich deren Daten an den Vermieter weiterleite. So habe ich einen Käufer, muss mich nicht um Kündigunsfristen kümmern und der Vermieter hat keinen Stress, selber aktiv zu suchen. Wenn jemand die Küche nicht haben will, wird er einfach aussortiert. So läuft das da. Aber wie schon gesagt, kann das in anderen Gegenden natürlich anders sein.
Einbauküche von Vormieter übernehmen ...
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Student? Das ist lange vorbei. Ich weiß aber, was ich als Vermieter will. Und da habe ich meine eigenen Wege (Makler, Verwalter), die mir genug Interessenten bringen. Wenn diese geeignet(er) sind, interessiert es mich nicht, ob der Vormieter eine Abmachung trifft, um die Daten weiterzuleiten.
Alleine dieser Vorgang, dass man Leute zwingt, (überteuerte) Preise für etwas zu zahlen, nur damit die Daten an einen Vermieter weitergeleitet werden, finde ich gelinde gesagt merkwürdig.
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Natürlich ist das "merkwürdig" und es ist schön, dass du als Vermieter das selber in die Hand nimmst. In Ballungszentren mit Wohnungsmangel läuft es aber schlicht anders.
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Zitat
Original geschrieben von Timba69
Warum soll ich einen Kaufvertrag oder Vorvertrag mit einem Mieter machen, der gar nichts mit der Entscheidung des Vermieters zu tun hat? Kein Vermieter hört auf den Rat des "Vormieters", es sei denn, er erkennt einen Nutzen (Bürge, Eltern, Verwandschaft, höhere Miete, etc.). Eine Küche oder Abstand gehören nicht dazu.Er urteilt rein nach Fakten. Das ist bei mir so, und bei allen anderen, die ich als Vermieter kenne. Und das sind einige. Mich interessiert bei einem neuen Mieter, ob er die Miete zahlt, nicht, ob er die Küche von x/y übernimmt.
Gut,du verstehst die Ausgangslage nicht und auch nicht das Begehren des jetzigen Mieters und Vermieters.
Deshalb ist die Diskussion hinfällig,weil du wieder deine eigenen völlig unlogischen Gedankengänge immer und immer wieder wiederholst.
Die Realität sieht aber anders aus,sonst würde nie ein Mieter z.B. die Küche verkaufen können,sondern müsste sie dem Nachmieter quasi schenken oder eben rausreißen und einen Containerdiensr beauftragen.

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Zitat
Original geschrieben von Timba69
Alleine dieser Vorgang, dass man Leute zwingt, (überteuerte) Preise für etwas zu zahlen, nur damit die Daten an einen Vermieter weitergeleitet werden, finde ich gelinde gesagt merkwürdig.
Du findest es merkwürdig,aber es ist bekanntlich nichts neues und wird eben praktiziert.
Das finde ich merkwürdig:
ZitatOriginal geschrieben von Timba69
Wenn du selber Vermieter bist, sieht die Sache anders aus. Aber dann wirst du ein Problem haben, die Wohnung zu vermieten, es sei denn, es ist eine Top-Wohnung in Top-Lage.
Was vermietest du?
Schrottimmobilien?
Oder im "Nirgendwo"?
In den meisten Gegenden herrscht ein (akuter) Wohnungsmangel. -
Zitat
Original geschrieben von Timba69 Ich weiß aber, was ich als Vermieter will. Und da habe ich meine eigenen Wege (Makler, Verwalter), die mir genug Interessenten bringen.
Also wenn bei mir ne Wohnung frei wird, und der bisherige Mieter präsentiert mir einen TOP- geeigneten Nachmieter, dann freue ich mich, weil ich selber keinen Aufwand mit der Nachmietersuche habe.
In den Mietverträgen muss aber der Mieter beim Auszug u.a. die Küche mitnehmen, sofern nichts anderes vereinbart wird. Ich habe keine Lust, irgendwann selber auf ner Schrott- Küche sitzenzubleiben, wenn sich kein Nachmieter findet, der sie weiternutzt.
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Zitat
Du findest es merkwürdig, aber es ist bekanntlich nichts neues und wird eben praktiziert.
Nun, so einfach ist das aber nicht. Schlimm, dass es so ist und dass du das akzeptierst. Ich würde den Vormieter fragen, ob er den neuen Mieter nicht mit zuviel "Druck" dazu bringen will, einen Kaufvertrag zu unterzeichnen. Nochmal: Ein Kaufvertrag für eine Küche hat nichts mit dem Mietvertrag zu tun.
Der Mieter könnte einfach über das zuständige Bauamt oder über andere Mieter den Vermieter/Besitzer/Verwalter erfragen. Er braucht dich als Vormieter gar nicht.
Ich glaube, hier wissen manche nicht, wie einfach das ist, die gewünschten Informationen zu bekommen. Als Mieter kann man relativ clever sein und auch ohne Küche/Abstand an gute Wohnung bekommen. Macht der Vormieter zu viel Druck, gibt es eine entsprechende Ansage des neuen Mieters..
ZitatWas vermietest du?
Ist doch egal. Was vermietest du denn?
ZitatSchrottimmobilien?
Oder im "Nirgendwo"?Nein, nein.
ZitatIn den meisten Gegenden herrscht ein (akuter) Wohnungsmangel.
Falsch. In den meisten Gegenden herrscht Mangel an BEZAHLBAREM Wohnraum. Das ist ein kleiner, aber sehr feiner Unterschied.
Und deshalb wird man seine Küche auch nicht für einen überteuerten Preis los.
Zitatsondern müsste sie dem Nachmieter quasi schenken oder eben rausreißen und einen Containerdiensr beauftragen.

Eben. Darauf würd ich es als Nachmieter ankommen lassen und genau deshalb sind 25%-35% Restwert fair. Die Alternative ist 0%. Ich muss nichts übernehmen, um eine Wohnung mieten zu können, die im Eigentum eines fremden Dritten steht.
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Immer wieder interessant, wie eine Frage ausarten kann.

In meinen Augen ist es relativ simple Mieter und Nachmieter müssen sich im Preis für die Küche einig werden, sofern die Küche dem Nachmieter überhaupt gefällt. Einigen sie sich nicht muss der Vormieter die Küche ausbauen.
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Also wenn ich eine Wohnung in Top Lage zu vermieten habe dann lasse ich mir doch nicht einen Nachmieter präsentieren sondern bin auf das Geschäft aus was mir mein Makler da beim Neuen Mieter raus holt. Und dann ist mir doch eine Küche egal.
Entschuldigt, aber heute geht es nur noch ums Geld. Und wenn die Nachfrage hoch ist dann lasse ich mir garantiert nicht das Geschäft versauen für meine Immobilien selbst einen neuen Mieter zu finden.
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