Einbauküche von Vormieter übernehmen ...

  • Ja bitte einmal konkret ausführen, wie man über öffentliche Quellen an die Daten des Vermieters kommt.


    Ich kenne die Praxis mit den überteuerten Küchen nämlich auch.


    Was noch nicht erwähnt wurde. Der Vermieter hat bei Übernahme der Küche den Vorteil, dass nicht jeder neue Löcher in die Wand bohrt für seine Hängeschränke.

  • Also über öffentliche Quellen kommt man natürlich nicht so einfach an die Daten des Vermieters und über das Bauamt schon gar nicht.


    Das einzige, was es gibt, ist die sog. Grundbucheinsicht beim Grundbuchamt, im Rahmen welcher man theoretisch den Namen des Eigentümers (nicht notwendigerweise gleich Vermieter) bekommt. Allerdings geht das nur bei einem "berechtigten Interesse" (§ 12 GBO). Reine Neugier eines potentiellen Mieters reicht da leider nicht aus.

  • Wenn es in Deutschland einen Irrsinn der Eingeborenen gibt, dann ist es der Umgang mit Einbauküchen in Mietwohnungen. In europäischen Nachbarländern ist eine ordentliche, komplette Einbauküche ein selbstverständlicher, fester Bestandteil einer Mietwohnung den der Vermieter einrichtet, so wie hierzulande lediglich die Badezimmerausstattung. Da muss nichts extra übernommen oder mitgenommen werden und der ganze Unfug. In der Schweiz sind sogar Waschmaschine und Trockner ("Tumbler") ein selbstverständlicher Bestandteil einer Mietwohnung. Sowas muß man gar nicht erst herumtransportieren, wenn man mal umzieht.


    Als mal ein neuseeländischer Kollege hier mal ungläubig fragte, warum die deutschen Ihre Küchen herumschleppen, bekam er irgendwelche vagen Begründungen mit Hygiene u.ä. zu hören. Daraufhin fragte er zurück: "Und warum nehmt Ihr dann Eure Kloschüsseln nicht mit?".


    Nunja - weitermachen!

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Ok also doch nur viel heiße Luft hier.
    Außer Nachbarn fragen keine Möglichkeit.


    Und die Einschätzung dass es viele Vermieter gibt, die bei der Neuvermietung jeden Cent Potential herrauschlagen wollen kann ich auch nicht bestätigen.
    Ich kenn eher den Typ "Hauptsache keine Arbeit und Hauptsache keinen Monat Leerstand", jedenfalls bei den privaten.
    Warum sonst läuft jetzt alles über Makler. Die sind doch nur auf ihre Provision scharf. Ob der neue Mieter seriös ist oder 10Euro mehr zahlt ist denen doch egal.


    Edit: wie ist das denn in anderen Ländern geregelt, wenn eine mitvermietete Küche oder Waschmaschine einen defekt hat? Und was macht man mit einem stromfressenden billigtrockner wenn man vor hat dort länger zu wohnen?

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Also wenn ich eine Wohnung in Top Lage zu vermieten habe dann lasse ich mir doch nicht einen Nachmieter präsentieren sondern bin auf das Geschäft aus was mir mein Makler da beim Neuen Mieter raus holt.


    Der Makler kostet aber Geld, was letztendlich (egal wie abgerechnet) der Mieter mit bezahlt. Die Wohnung kostet dann mehr als eine ungemakelte Wohnung. Gute Mieter, die es sich leisten können, auszuwählen, sind dann weg: Die nehmen z.B. eine Wohnung zum selben Preis, aber ohne Maklergebühren.


    Zitat

    Original geschrieben von Braindead Und wenn die Nachfrage hoch ist dann lasse ich mir garantiert nicht das Geschäft versauen für meine Immobilien selbst einen neuen Mieter zu finden.


    Es geht ja darum, dass der Vormieter Dir einen TOP- Nachmieter präsentiert.
    Sofern Du den präsentierten Nachmieter nicht haben willst, kannst Du Dir immer noch den Makler- Kostenblock aufhalsen.


    Anders ausgedrückt:
    Wenn der Vormieter die Aufgabe des Maklers kostenlos für den Vermieter übernimmt, dann ist das doch für den Vermieter o.k.


    Wenn ein Makler beauftragt werden muß, dann geht viel Geld weg vom Haus. Wenn sich das vermeiden läßt, dann umso besser.



  • Nein,da bist du der (Propaganda-)Politik,insbesondere der CDU und neuerdings auch der FDP,auf dem Leim gegangen:


    a)In jeder Großstadt fehlen Wohnungen.Z.T. ist die Sachlage verheerend.


    b)Es gibt noch einige,wenige Wohnungen in (privatisierten) Staatsbesitz (ich meine keine Dienstwohnungen oder Sozialbauten!).
    Wenn du die Mieten dieser Wohnungen mit vergleichbaren von privat vergleichst sind diese mindestens 30% günstiger,z.T. auch 40-60%.


    Ergebnis:
    Es gibt überhaupt keine bezahlbaren Wohnungen; die Bundesregierung hat dafür in den letzten 5 Jahren hierfür gesorgt.;)
    Jeder Mieter mit einem neuen (!) Mietvertrag wird richtig zur Kasse gebeten.


  • Wie schon in einem anderen Thread mal gesagt meine Familie wohnt in Hamburg.
    Alle haben vernünftige Wohnungen zu guten Preisen und meine Schwester ist erst vor 4 Monaten umgezogen und zahlt trotzdem keine Wuchermiete. Dei Wohnungssuceh hat 3 Wochen gedauert bei sie etwas hatte was gefiel.
    Natürlich wohnt sie nicht in einem der "Hipster" Viertel. :D

  • Zitat

    Original geschrieben von murmelchen


    Alle haben vernünftige Wohnungen zu guten Preisen und meine Schwester ist erst vor 4 Monaten umgezogen und zahlt trotzdem keine Wuchermiete. Dei Wohnungssuceh hat 3 Wochen gedauert bei sie etwas hatte was gefiel.
    Natürlich wohnt sie nicht in einem der "Hipster" Viertel. :D


    Fragt sich nur,ob es mit der Miethöhe vor allem in HH nicht weiter auffallen ist,weil alle fast am Anschlag sind oder sie wirklich Glück hatte. ;)


    Vielleicht kommt in nächster Zeit noch eine energetische Bausanierung hinzu....

  • Als TE danke ich allen, die konkret auf die konkrete frage geantwortet haben,


    und


    bitte um BTT.

    vielen dank für alle hilfreichen antworten


    Der teuro ist tot, es lebe die neue alte DM. Wetten auf 10-jahres-sicht werden angenommen (gibt's da eigentlich internet-wettanbieter für?).

  • Zitat

    Original geschrieben von malinfo
    Als TE danke ich allen, die konkret auf die konkrete frage geantwortet haben,

    Wie ist deine Entscheidung geworden?

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