Landtagswahl Thüringen 2014

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    ... (das praktizierte DDR-Unrecht ist mir aus meiner damaligen Tätigkeit durchaus bekannt), ...


    http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5286898#post5286898
    "Ich habe das, was sich DDR nannte, erst kurz nach der Wiedervereinigung intensiv kennenlernen dürfen. All das, was wir hier im Westen über "kommunistisch verstrahlte" Bürger der DDR lernen durften, erwies sich als Dummfug. Ich habe im Wesentlichen ziemlich bodenständige und realistische Menschen angetroffen, die mit beiden Beinen mitten im Leben standen. Einen guten Teil dieser Kontakte pflege ich bis heute. ..."


    Was denn jetzt, welche detailfreie Legende sollen wir nun nehmen?

    LG: V30
    Samsung: Galaxy Tab S2 LTE, A5 (2017);
    Sony: Xperia X Compact;

  • Zeit mit stundenlangem Googeln zu verballern, anstatt hier in der Hoffnung auf ein kundiges Mitglied kurz zu fragen, mag der Grund für den sachlichen Gehalt Deiner Postings sein.


    Und selbst wenn hier niemand die Antwort aus dem Ärmel schütteln kann, werde ich keineswegs Stunden aufbringen, um nach einer Information zu googeln, die mich zwar interessiert, ohne deren Kenntnis ich aber keinesfalls dumm sterben werde. :p



    Edit zu Deinem zweiten Beitrag:
    Du bist also der Auffassung, dass die Wähler der PDS in Nachwendezeiten kommunistisch verstrahlte Zeitgenossen ohne Realitätsbezug sind/waren, oder worauf willst Du hinaus?


    Wie schon geschrieben, habe ich das so nicht empfunden. Wenn sie dennoch PDS/SED gewählt haben, kann das auch einfach daran liegen, dass es ihnen zu DDR-Zeiten besser ging und sie zu den sog. Verlierern der Wende gehörten - also denen, die die ihnen versprochenen "blühenden Landschaften" auch nach intensiver Suche nicht haben finden können.


    So schossen die Arbeitslosenzahlen in manchen Randbezirken recht zügig auf über 20%. Wer vor diesem Hintergrund die Nachfolgepartei der SED wählt, muss wahrlich kein kommunistischer Spinner sein. Wer sich am Arbeitstag in gut gelaunter Runde die Vorteile eines Aufhebungsvertrags so richtig hat schmackhaft machen lassen und erst nach Feierabend merkt, dass er richtig über den Tisch gezogen wurde, könnte verständlicherweise alten Zeiten nachweinen.


  • Zu Teil 1. Laß bloß keine Fakten deinen Aussagen in die Quere kommen.


    Zu Teil 2: Was für einer Auffassung ich bin, das habe gar nicht gesagt, wie Dir sehr wohl bewußt ist, aber ein Gegenangriff soll hier Wohl die beste Verteidigung sein, wenn man Dich auf Inkonsistenzen in Deinen hier verbreiteten Legenden aufmerksam macht?

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  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    ...denen, die die ihnen versprochenen "blühenden Landschaften" auch nach intensiver Suche nicht haben finden können.


    Die haben dann wohl zu wenig gegoogelt ...


    scnr :D

    vielen dank für alle hilfreichen antworten


    Der teuro ist tot, es lebe die neue alte DM. Wetten auf 10-jahres-sicht werden angenommen (gibt's da eigentlich internet-wettanbieter für?).

  • Ich wünsche mir mal einen NPD-Ministerpräsidenten und bin dann auf Frankys Lobgesang gespannt. 70 years later und so...


    Welch einseitige Blindheit hier. :D

  • Ich will weder die linke und erst recht nicht die NPD in Regierungsverantwortung sehen, auch wenn sich es bei beiden um zugelassene und nicht verbotene Parteien handelt.Mir fehlt bei denen eine glaubwürdige demokratische Grundgesinnung. Daran ändert auch nichts das nicht alle Wähler der Linken überzeugte Kommunisten sind, sondern eher eine Minderheit Auch nicht alle Wähler der NPD sind überzeugte Nazis. Auch das man die Linke in Regierungsverantwortung entzaubern müsse überzeugt nicht Warum dann nicht auch die NPD entzaubern? Da ja habe ich noch nichts gehört das man die Entzaubern will.


    Ps. Biernann hat ja heute in Bundestag eine sehr zutreffende Einschätzung über dei SED-Erben-Partei abgegeben.

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Die NPD entzaubert sich glücklicherweise in Teilen noch selbst, da brauchen die fast keine Hilfe von Außen. Hat sich keiner gewundert, weshalb es die NPD in Sachsen nicht erneut in den Landtag geschafft hat? Das lag weniger am Wahlerfolg der AfD, die haben nur die Früchte geerntet. Die zahlreichen Skandale und Skandälchen der letzten Jahre (Verfahren wg. Kinderpornos, Untreue, Beleidigung, Volksverhetzung; Hitler-Treue-Aussagen vor der Kamera; Waffen und Thor-Stainar-Klamotten im Landtag uswusf.) haben den sächsichen Bürgern gezeigt wozu die NPD zu "gebrauchen" ist. Die Quittung haben sie nun bekommen ...



    Gruß Kai

  • Ist ja auch zu begrüßen wenn die NPD bei Wahlen eine Quittung bekommt. Die haben nichts anderes verdient.Die Frage ist nur ob die nicht mal wieder einen Wahlerfolg erzielen können?

    Oberfranken ist meine Heimatliebe, die mir am Herzen liegt Bernhard

  • Zitat

    Original geschrieben von Mozart40
    Die NPD entzaubert sich glücklicherweise in Teilen noch selbst, da brauchen die fast keine Hilfe von Außen. Hat sich keiner gewundert, weshalb es die NPD in Sachsen nicht erneut in den Landtag geschafft hat? ...


    Das ist es, was ich in Sachen NPD immer vertreten habe.


    Anstatt sie zu verbieten und ihre Mitglieder wie Sympathisanten in der Untergrund zu treiben, soll man ihnen ruhig Gelegenheit geben, sich in Parlamenten zu disqualifizieren. Es ist dermaßen erschreckend, was Abgeordnete in öffentlichen Auftritten von sich geben, so dass auch der letzte Protestwähler erkennen muss, dass dieser Laden als Protestpartei vollkommen ungeeignet ist. So werden schon einmal denkfähige Sympathisanten wieder auf den Weg der Erkenntnis gebracht. Die tatsächlichen Wahlverläufe belegen diese Theorie in vielen Fällen.


    Andererseits:
    Ist eine Partei nicht verfassungswidrig, gehört es gerade zum Charakter einer Demokratie, dass jeder Wahlberechtigte auf Grundlage seines Gewissen und nach seinen Vorlieben wählen darf. Es darf nicht sein, dass sich ein Teil der Bürger für bessere Demokraten hält als andere, verbunden mit dem Recht, letzteren die Teilnahme an demokratischen Prozessen (die in unserer Form der Demokratie nun einmal in Parlamenten stattfinden) zu versagen. Was wäre das für ein Demokratieverständnis?

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Ist eine Partei nicht verfassungswidrig, gehört es gerade zum Charakter einer Demokratie, dass jeder Wahlberechtigte auf Grundlage seines Gewissen und nach seinen Vorlieben wählen darf. Es darf nicht sein, dass sich ein Teil der Bürger für bessere Demokraten hält als andere, verbunden mit dem Recht, letzteren die Teilnahme an demokratischen Prozessen (die in unserer Form der Demokratie nun einmal in Parlamenten stattfinden) zu versagen. Was wäre das für ein Demokratieverständnis?

    Das Zitat ziehe ich beim nächsten entsprechenden Wahlergebnis wieder hervor. :D :top:

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