Suche: Tips um Haus vor Einbrechern zu schützen

  • Zitat

    Original geschrieben von horstihorsthorst
    Die Täter haben es meist auf etwas Bargeld, Handys, Tablets und vielleicht noch Notebooks abgesehen und die würde man heutzutage selbst bei den ärmsten Leuten finden.

    Die lassen es aber nicht zuhause liegen, sondern tragen's als Statussymbol ständig in der Gegend rum.


    Versetz' Dich doch mal in einen Einbrecher, der mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel 'erreichen' will: Welches Haus wird er sich wohl aussuchen, wenn er die Wahl zwischen (überspitzt) einer verfallenen Villa und einem frisch gepinselten Designer-Bungalow hat :apaul:


    Die Gangster erkunden vorher das Gelände und suchen sich die erfolgversprechendste Hausvariante aus. In dieser 'Hierarchie' sollte der Nachbar immer >reicher< aussehen. Der Aufwand dafür ist geringer als auffällig moderne Alarmanlagen und super-Schlösser, die Einbrecher regelrecht anlocken aber kein ernstes Hindernis sind.
    Bei mir in der Gegend klingeln die Alarmanlagen der Nachbarn in letzter Zeit immer häufiger (und meist auch folgenlos). Für mich interessiert sich seit meinem Downsizing kein Einbrecher mehr.
    Ich bin übrigens ein gebranntes Kind und hatte vor einigen Jahren vermutlich mit meiner Kamera-Überwachung und teurer Sicherheitstechnik eine Einbrecher-Truppe regelrecht angelockt (wie die herbeigerufene Polizei meinte)

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Versetz' Dich doch mal in einen Einbrecher, der mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel 'erreichen' will: Welches Haus wird er sich wohl aussuchen, wenn er die Wahl zwischen (überspitzt) einer verfallenen Villa und einem frisch gepinselten Designer-Bungalow hat :apaul:


    Laut dem Menschen von der Polizei nicht dasjenige wo es am meisten zu holen gibt, sondern dasjenige in welches der Täter am einfachsten reinkommt.


    Wie gesagt, ich kann nur das wiedergeben was der Kerl gesagt hat und es klang für mich plausibel. Zumal er Leiter einer Gruppe ist, die für alle Einbrüche in (ich glaube es war) Frankfurt zuständig ist. Da er so quasi einen Überblick über jeden Tatort hat wird er schon wissen wovon er redet.


    Und da wird die alte Villa vielleicht doch ein leichteres Objekt sein, als der Designer-Bungalow mit neuesten Schutzbeschlägen und was es sonst nocht so gibt.

  • Re: Suche: Tips um Haus vor Einbrechern zu schützen


    Zitat

    Original geschrieben von SAR
    Welchen Methoden gibt es sonst noch um sich abzusichern ohne Unsummen auszugeben, irgendwelche Tricks oder vielleicht auch optische Hinweise, die dem Einbrecher signalisieren könnten das es sich nicht lohnt ? Immer her mit euren (kreativen) Ideen !

    Wenn Alarmanlagen ignoriert werden dann spielen besonders gesicherte Türen und Fenster vermutlich auch keine Rolle da einfach das Fenster eingeschlagen wird (alternativ gibts wohl Fenster die man nicht so einfach einschlagen kann aber da sind wir dann glaube ich bei den genannten "Unsummen").


    Dementsprechend:
    großer Hund, ggfs. auch nur ein Schild und ne ansprechende Hundehütte oder auch ein Schild "wachsamer Nachbar passt auf" (oder so ähnlich).


    Ich kenn mich mit Hunden und Einbrechern nicht wirklich so aus aber ich denke analog des o.g. Versicherungsvertreters hätten mehr Leute Angst vor Hunden als vor Gänsen und suchen sich lieber ein Haus ohne.

    Dieser Eintrag wurde 624 mal editiert, zum letzten mal um 11:24 Uhr

  • Re: Re: Suche: Tips um Haus vor Einbrechern zu schützen


    Zitat

    Original geschrieben von polli
    ....
    Ich kenn mich mit Hunden und Einbrechern nicht wirklich so aus aber ich denke analog des o.g. Versicherungsvertreters hätten mehr Leute Angst vor Hunden als vor Gänsen und suchen sich lieber ein Haus ohne.


    Hunde sind allerdings meist bestechlich oder selbst leicht einzuschüchtern. Hunde die das nicht sind möchte keiner in seinem Haus haben.


    Der beste Schutz ist immernoch dem Einbrecher das Eindringen so schwer wie möglich zu machen. Wenn es nämlich zu lange dauert geben die meisten auf und suchen sich einen Ort an dem es leichter geht. Und da hilft nur Mechanik.

  • Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Der Tipp meines Vorredners, mit veralteten Handys o.ä. kann auch auf andere Gegenstände im sichtbaren Bereich ausgeweitet werden. Ein altes Auto im Eingangsbereich schreckt Einbrecher mit Sicherheit ab. Die 'Garagenbesetzer' sollten vllt einfach mit den Nutz-Mobilen tauschen ;)
    weitere Anregungen:
    alter Klingelknopf, billige Außenleuchte, billiger Zaun, kleinere Schäden an Zaun oder Mauer nicht reparieren und auf die regelmäßigen Schönheitsreparaturen im sichtbaren Bereich verzichten.


    Würde bei all dem aber aufpassen, dass man nicht zu sehr nach "alte Leute" aussieht, denen Instandhaltung einfach zu mühsam ist. Bei diesem Publikum sind zwar oft weniger lohnende moderne Handys und Computer zu finden, aber dafür eher Bargeld und Schmuck. Die sind wiederum "einfache Ziele", und selbst wenn man in flagranti von den Bewohnern entdeckt wird, hat man als Einbrecher nicht viel Gegenwehr zu befürchten. Wenn's gut läuft und die Leute schon etwas senil sind, kann man die ggf. sogar einfach nur "bequatschen" (dass man sich rechtmässig aufhalte, von der Stromfirma, dem Pflegedienst oder den Kindern geschickt sei).


    Ansonsten ist "Tarnung", denke ich, auch in der Öffentlichkeit ein relativ guter Schutz vor Raub und Diebstahl. Hier beispielsweise meine Hülle fürs iPad mini. Passt in Grösse 0 perfekt, unsichtbar noch einen Klettverschluss angeklebt ist sie leicht verschliessbar, gepolstert, und Strassenräuber dürften zumindest kein Tablet drin vermuten.

  • Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Würde bei all dem aber aufpassen, dass man nicht zu sehr nach "alte Leute" aussieht, denen Instandhaltung einfach zu mühsam ist.

    Mit vorgeschütztem 'Sanierungsstau' meine ich, dass man nicht gleich die neuesten Gabionen mit jährlich neuer Füllung aufstellt - sinnbildlich gesprochen.
    Lieber mal eine gebrochene Stakete im Zaun unrepariert lassen und nicht jedes Jahr neue Farbe oder Putz auf den Gartenzaun oder die Grenzmauer.


    Man kann sich ja mal Anregungen in den Hartz IV - Gegenden holen. Wenn man durch so einen Stadtteil läuft, sieht man, worauf die so Wert legen. Das lässt sich recht einfach kopieren. und natürlich 'Kinderdekoration' (Schlafmond im Fenster o.ä.) nicht vergessen. Dann wird man nicht für 'altersschwach' gehalten ;)
    Von der Straße aus sichtbare Fenster und idealerweise auch die Eingangstür sollten ohnehin schön frei einsehbar sein, damit sich ein potentieller Einbrecher dort stets beobachtet fühlen muss.


    Was die Einbruchs-Hemmnisse angeht, so locken vergitterte Fenster oder hochwertige Schlösser besonders - die Profi-Knacker achten auf so etwas... und ein ernst zu nehmendes Hemmnis ist das leider nicht, wie ich vor Jahren leidlich erfahren musste :mad:
    Ich habe übrigens statt der Fenstergitter jetzt Sprossenfenster :top:


    ...und was das Hunde-Warnschild angeht: In welcher Sprache schreibst Du das :p
    Die Gänse sind allerdings ein wirklich guter Vorschlag, wenn man die Zeit und Liebe dazu aufbringen mag.

  • Bringt nur nichts wenn man nicht in einer Hartz IV Gegend wohnt. Die sind auch nicht doof diese Banden ;)


    Ich glaube von einem nicht so schönen Gartenzaun lassen die sich nicht abschrecken. Ich denke die schauen nur ob man unbeobachtet rein und schnell wieder weg kann (d. h. wenig Sichtschutz ist schon einmal ganz gut. Aber ich hätte auch nicht unbedingt so große Lust auf der Terasse der Präsentierteller für Nachbarn zu sein... ist halt auch mit Nachteilen verbunden).
    Hier haben sie in einer nicht unbedingt noblen Gegend am Tag eine ganze Siedlung heimgesucht, da blieb kaum ein Haus verschont. Ich war echt geschockt als mir das Kunden von mir erzählt hatten.



    Und es ist besser etwas Abseits von Autobahnen und vor allem von Aus und Auffahrten zu wohnen. Häuser in dieser Lage sind ganz besonders betroffen weil es halt den schnellen Fluchtweg gibt. Und es gibt genug Kleinlaster aus den ehemaligen Ostblockländern die hier auf Diebestour gehen und ganz schnell mal eben einen Bruch an der Abfahrt mitnehmen und dann schnell wieder auf der Autobahn weiterziehen.

  • bei dem aufwand, den manche betreiben, um als armer schlucker auszusehen, würde ich noch eher einen burggraben mit zugbrücke ziehen. das hat wenigstens stil :D

  • Bei manch einem Vorschlag hier, weiss man nicht ob man lachen oder weinen soll.
    Da trägt einer sein iPad Mini im Luftpolster-Umschlag umher...! Seriously? :D


    Überlege gerade, welche weiteren Blüten das tragen könnte: Vielleicht vor Verlassen des Hauses den Schmuck der Partnerin in einen Gefrierbeutel packen und in die Tiefkühltruhe legen, Laptop in den Backofen packen, den Fernseher von der Wand nehmen und unter das Bett legen, Mac Mini in einen 15 Jahre alten, sehr ausladenden Desktop-PC verfrachten, Geldscheine und Goldbarren in leeren Pizzakartons auf dem Balkon lagern und und und.
    Mir fiele da echt noch so einiges ein. :D

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  • Das kann nur jemand sagen, der solchen Einbruch noch nicht erlebt hat.
    Früher hätte ich über den Zugbrücken-Gag auch gelacht.... gegenwärtig kann ich nicht mal den nötigen Zynismus dafür aufbringen...
    Es geht auch nicht primär um die geklauten Sachen. Die lassen sich meist leicht ersetzen.


    PS: Sei versichert, Backröhre oder Kühlschrank sind bekannte und scheinbar auch beliebte Verstecke und werden mit Sicherheit durchsucht :eek:

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