Elektroautos Akkutechnik Argumente und Diskussionen

  • Zitat

    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    der Akkutechnik nur aus seinem Handy oder Handstaubsauger kennt, wo nach 200 Ladezyklen am 1-Euro-Krokofarm-12V-Ziggizünder-Lader der Akku am Sack ist.

    :D :p :D

    "You can't connect the dots looking forward, you can only connect them looking backwards. So you have to trust that the dots will somehow connect in your future. You have to trust in something — your god, destiny, life, karma, whatever." Steve Jobs

  • Das mit dem Akku hatte ich schon fast vermutet ... dass der den monetären Rahmen sprengt.


    Wie sieht es eigentlich mit der Entsorgung der Akkus aus? Ist ein Recyceln möglich, ohne dass nicht wiederverwertbare hochgiftige Rückstände zu entsorgen sind? Sollten E-Autos irgendwann zum Massenprodukt werden, müssen solche Fragen natürlich geklärt sein.


    Auch die Aussage, dass LiIon-Akkus unabhängig von ihrer Nutzung nur eine Lebensdauer vor etwa zwei Jahren haben, schreckt mich noch.


    Sobald die Kohle-Dreckschleudern vom Netz gehen und die Akku-Frage geklärt ist, wäre ein E-Mobil für unsere Zwecke (fast nur Kurzstrecke und das auch noch selten) das ideale Fortbewegungsmittel.


  • Ach ja? Natürlich entsteht Wasser, was soll denn sonst aus dem Wasserstoff entstehen?


    Das liegt wohl eher an der niedrigeren Abgastemperatur des Diesels, dass der Auspuff länger hält.

    Dr. strg. c. Guttenberg

  • Erste Frage waere wohl woher man ueberhaupt soviel Lithium bekommt um grosse Stueckzahlen von Elektroautos bauen zu koennen.


    Dann noch das Problem mit der Reichweite. Wenn man nur 80% der Fahrten mit einem Elektroauto fahren kann, und sich fuer die restlichen 20% immer ein normales Benzin- oder Dieselauto mieten muss, wird es fuer Privatpersonen unrentabel.


    Besser waere es wohl auf Autobahnen, Budesstrassen und wichtigen Stadtstrassen den Strom direkt induktiv einzukoppeln.


    Innerstaedtisch oder Landstrassen koennte man dann entweder mit einem kleineren Akku oder einen Verbrennungsmotor fahren.

  • Zitat

    Original geschrieben von Lipfit2000
    Ach ja? Natürlich entsteht Wasser, was soll denn sonst aus dem Wasserstoff entstehen?


    Das liegt wohl eher an der niedrigeren Abgastemperatur des Diesels, dass der Auspuff länger hält.

    Ich bin kein Chemiker, hatte diese Erklärung so mal gehört, dass beim Benziner sich das Wasser zusammen mit anderen aggressiven Stoffen im Auspuff sammelt und diesen dann zum Rosten bringt.
    Aber du hast Recht, auch beim Diesel entsteht Wasser.


    Ich hab jetzt mal weiter gesucht, um al eine vernünftige Erklärung für dieses Phänomen zu finden. Gefunden habe ich folgende Erklärungen:
    - Diesel arbeitet mit höherem Luftüberschuss, so dass das Wasser eher "rausgeblasen" wird
    - Diesel sei "fetter", weshalb der Auspuff "konserviert" werde


    Ich denke mal, dass das eine Mischung aus allen Faktoren ist. Die höhere Abgastempertur beim Benziner heizt eine Reaktion ja auch nochmal an.


    Dass der Auspuff bei einem Dieselfahrzeug länger hält, ist eine Tatsache. Warum das letztlich so ist, scheint nicht endgültig geklärt. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von TCP/IP
    Hallo,


    hier gibt es einen sehr aussagekräftigen
    Film zu der Thematik Elektroauto.


    Und so schaut Lobbyarbeit in der Vollendung aus!

    Ich hab mir den Film nicht vollständig angesehen, aber letztlich ist das doch auch wieder nur eine gut gemachte Verschwörungstheorie – ideal für alle, die sich ihre vorgefasste Meinung bestätigen lassen wollen. In den USA wird die Meinungsfreiheit sehr hoch gehalten, so dass man dort ungestraft die absurdesten Dinge öffentlich behaupten darf.
    Der Film ist bereits 8 Jahre alt und hat daher nicht viel mit der heutigen Situation zu tun. Er fokussiert sich zudem auf ein Modell von GM.
    Was ist denn mit all den anderen erfolglosen Versuchen der anderen Hersteller weltwelt, ein Elektroauto an den Mann zu bringen? Steckt da auch überall die böse, böse Mineralölindustrie dahinter (die übrigens in den meisten Ländern auch sehr gut an der Stromerzeugung verdient)?

  • Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Völlig richtig. Bei Verbrennungsmotoren hast du auch wesentlich mehr bewegte Teile.


    und wesentlich mehr Sensoren und Regelungen.


    Ein Steuergerät für einen Elektromotor ist ein strinknormaler elektronischer Drehzahlregler wie er in fast jedem Elektrogerät schon seit 30 Jahren steckt. Noch einen CAN-Bus dazu und gut - in der Industrie wird das schon seit Jahren eingesetzt, z.B. bei Gabelstapplern.


    Um einen Verbrenner mit den heute geforderten Abgaswerten und der heutigen zuverlässigkeit ( in den 80er war es Zufall dass der bei -20 Gran angelaufen ist, heute schaft das jeder Motor ... ) braucht man eine sehr komplexe Regelelektronik.


    So in etwa sieht das aus:
    http://www.obd-2.de/schema-motorelektronik.html


    und das ist noch eine einfache Variante, ich sehe keine Ventilverstellung und keine Regelung des Turoboladers. Mehr wie eine einfache Spannungsregelung. Der heute Verbrenner ist nicht mehr der von früher.

  • Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Tut nichts zur Sache, zumal ich das Attribut "sportlich" nirgends erwaehnt habe.

    Es tut einiges zur Sache. Da ein "hochgezüchteter" Wagen erfahrungsgemäß anfälliger ist – vor allem bei Herstellern, denen die Expertise in diesem Bereich fehlt. Wenn du keinen "sportlichen" Wagen haben wolltest, dann hättest du besser keinen RS nehmen sollen.

  • Zitat

    Original geschrieben von hottek
    Ein Steuergerät für einen Elektromotor ist ein strinknormaler elektronischer Drehzahlregler wie er in fast jedem Elektrogerät schon seit 30 Jahren steckt. Noch einen CAN-Bus dazu und gut - in der Industrie wird das schon seit Jahren eingesetzt, z.B. bei Gabelstapplern.

    Das ist richtig. Nur hat ein Stapler einen völlig anderen Einsatzbereich als ein Auto. Hier kommt es nicht auf hohe Leistung, Effizient, Rekuperation, usw. an. Der Stapler hat zudem eine klassische Blei-Batterie. Die Dinger sind langlebig und robust, dafür aber sehr schwer. Doch genau das braucht der Stapler als Gegengewicht.
    Dafür brauchst du keine ausgeklügelte Laderegelung, keine Akku-Heizung, keine besondere Steuerung. Der Elektrostapler muss nicht bei -30°C genauso funktionieren wie bei +40°C. Sein Einsatzbereich reicht von der temperierten Lagerhalle bis zur Verladerampe und zurück.


    Der Elektrostapler ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wo Elektroantriebe absolut sinnvoll sind.

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