Islamistischer Terror in Europa

  • Hi


    ein Kopftuchverbot geht mir zu weit in Richtung Einschränkung der persönlichen Freiheit. Ebenso rückschrittlich wäre ein Verbot von Piercings und Tätowierungen.


    Der Staat sollte keine Religion bevorzugen, und das tut er, wenn er Kreuze an Lehrern und in den Klassenräumen zuläßt, aber gleichzeitig Kopftücher verbietet. Zumal die Abgrenzung, ob man das Kopftuch aus modischen oder religiösen Gründen trägt, für Außenstehende ohnehin schwer ist.


    Gäbe es ein Verbot, so kann ja die Trägerin behaupten, es als Modeaccessoire zu tragen.


    Wir dürfen nicht vergessen, daß in Klassenzimmern auch Schülerinnnen mit Kopftuch sitzen. Das ist in vielen Gegenden Deutschlands ein völlig normaler Anblick.


    Wenn man keine Frauen mit Kopftuch ertragen kann, dann darf man diese Menschen nicht millionenfach ins Land lassen.


    Und es ist kein Widerspruch: ich bin zwar auch gegen unkontrollierte Zuwanderung, aber diejenigen, die hier sind, können sich kleiden, wie sie möchten. Quasi eine rechts-liberale Einstellung.


    Religion wird ohnehin überbewertet; ich hoffe, der Zauber stirbt irgendwann komplett aus. So um das Jahr 2500 ist es hoffentlich soweit.


    Absurd finde ich im Übrigen auch die von Rundfunkgebühren finanzierte Übertragung von (nur christlichen!) Gottesdiensten. Religion ist Privatvergnügen, und sollte nicht von offizieller Seite bevorzugt, gefördert oder behindert werden.


    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3

  • Wir können das Szenario mal umdrehen. Einem christlichen Lehrer, der im Ausland tätig ist, wird dort untersagt, mit Jesuskreuzkette zu unterrichten. Menschenrechtsorganisationen und Kirchenverbände würden aufschreien, wenn man wegen seiner Religionszugehörigkeit diskriminiert wird und diese nicht ausüben darf.


    Und in Deutschland, was sich bei jeder Gelegenheit religionsfreiheitlich und weltoffen gibt, sollen Kopftücher verboten werden?! Das ist quasi ein Berufsverbot für Musliminnen, die ihren Glauben ernst nehmen.



    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Ich finde es echt armselig wie Deutschland aus falsch verstandener Toleranz die jahrhunderte geltenden hiesigen Werte über Bord wirft.


    Deutschland war und ist ein christlich geprägtes Land, da gehört das Kreuz nunmal als Indentifikationssymbol dazu.


    Das Christentum ist nicht das Maß der Dinge, sondern nur eine von vielen rückständigen Religionen. Anstatt krampfhaft daran festzuhalten, sollte man sich langsam davon verabschieden.


    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Es ist doch krank einerseits zu verlangen das christliche Symbole aus öffentlichen Einrichtungen entfernt werden sollen aber im Gegenzug Kindern die sich noch in der Entwicklung befinden Ihnen eine verschleierte Frau als normal vorzusetzen wo es doch als muslimisches Identifikationssymbol der konservativen mulismischen Frauen gilt.


    Ich denke, die Kinder werden keine bleibenden Schäden davontragen, denn sie haben mit Sicherheit in der Öffentlichkeit bereits kopftuchtragende Frauen gesehen.


    Zitat

    Original geschrieben von IGGY
    Wir sind eine offene Gesellschaft, und somit sollten man auch offen seinen Schülern entgegen treten! Also kann man auch erwarten wer einen Bildungsauftrag hat, sich neutral verhält und so kleidet wie es auch die Mehrheitsbevölkerung tut.


    Ob Du das auch noch sagst, wenn in 30 Jahren Muslime in der Mehrheit sind? Müssen dann alle Christinnen ein Kopftuch tragen? Oder müssen bereits jetzt die wenigen verbliebenen christlichen Lehrerinnen an so manchen Berliner Schulen ein Kopftuch tragen, weil die Mehrheit an der Schule bereits Kopftuch trägt?




    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3

  • Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Das ist quasi ein Berufsverbot für Musliminnen, die ihren Glauben ernst nehmen.

    Genau das ist falsch. Eine Frau ist im Islam nicht weniger gläubig weil sie kein Kopftuch trägt.

    Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Wir dürfen nicht vergessen, daß in Klassenzimmern auch Schülerinnnen mit Kopftuch sitzen. Das ist in vielen Gegenden Deutschlands ein völlig normaler Anblick.

    Viele dieser Schülerinnen tragen das aber aus Familiären zwängen.


    Zwei unserer Arbeitskollegen sagen ganz offen das ihre Frauen das Kopftuch tragen müssen weil sie (die Männer) das so wollen.

  • Zitat

    Genau das ist falsch. Eine Frau ist im Islam nicht weniger gläubig weil sie kein Kopftuch trägt.


    Sehe ich genauso, weil der Glaube spielt sich im Kopf ab und nicht auf dem Kopf, dort(auf dem Kopf) kann man es nur direkt einem breiterem Publikum ohne Kommunikation präsentieren.




    Zitat

    Viele dieser Schülerinnen tragen das aber aus Familiären zwängen. Zwei unserer Arbeitskollegen sagen ganz offen das ihre Frauen das Kopftuch tragen müssen weil sie (die Männer) das so wollen.


    War bei unserem ehemaligen Nachbarn ähnlich, der hat eine junge hübsche studierte Türkin(Cousine) von dort geheiratet und als Sie hier ankam, trat sie auch geschminkt und westlich gekleidet auf die ersten Wochen.


    Da Ihr Gatte aber eher dem konservativen fast schon fundamentalistischen Lager zuzuordnen ist, dauerte es ein paar Wochen und dann war die neue Kleiderordnung Kopftuch und Mantel Tagesordnung und fester Bestandteil.


    Beim Smalltalk mit dem Bruder, hieß es das er Sie dazu gezwungen hat und das er sie zurück in die Türkei schickt und sich scheiden lässt und die Familie in der Türkei die Schande zu tragen hätte usw.


    Also hat Sie sich gefügt, aber man sieht dennoch den stillen Protest, Sie schminkt sich dennoch und die Mäntel ect. sind so modern geschnitten und desingt das es fast schoon wieder gut aussieht!

  • Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Genau das ist falsch. Eine Frau ist im Islam nicht weniger gläubig weil sie kein Kopftuch trägt.
    ...


    Das ist aus meiner Sicht der springende Punkt!


    Alles was gegen die Gleichberechtigung der Geschlechter (also gegen die unteilbaren Menschenrechte) verstößt, darf von der Religionsfreiheit nicht gedeckt werden.


    Dazu gehört aus meiner Sicht sowohl der Zugang der Frauen zum Priesteramt, als auch das Frauen vorbehaltene Gebot, aus religiösen Gründen ein Kopftuch zu tragen.


    Menschenrechte gehen vor! Insoweit hat die Religionsfreiheit zurückzutreten.


    Die Folge für Kopftücher:
    Entweder tragen es Muslime beiderlei Geschlechts aus religiösen Gründen oder sie lassen es.


    Alles andere ist nach unserer Rechtsordnung nicht zu rechtfertigen.

  • Zitat

    Original geschrieben von murmelchen
    Genau das ist falsch. Eine Frau ist im Islam nicht weniger gläubig weil sie kein Kopftuch trägt.


    Das kann doch ein Außenstehender gar nicht beurteilen! Nur die Frau selbst; und es kommt nur auf ihre individuelle Sichtweise an. Wenn sie denkt, nur dann ihrem Gott zu gefallen und eine gute Muslimin/Ehefrau zu sein, wenn sie ein Kopftuch trägt, dann sollte man das respektieren.


    Rational ist das natürlich nicht begründbar, aber schließlich handelt es sich um Religion.


    Es ist also völlig egal, aus welchen Gründen eine Frau ein Kopftuch tragen möchte - es sollte ihr erlaubt sein.


    Gruß


    HHFD

    Gesendet von meinem Motofone F3

  • Zitat

    Es ist also völlig egal, aus welchen Gründen eine Frau ein Kopftuch tragen möchte - es sollte ihr erlaubt sein.


    Ist es auch, zuhause oder privat kann sie sich sogar noch ein weiteres umbinden, aber in öffentlichen Instutionen hat es nix zu suchen vor allem wen man das Lehramt begleiten möchte.

  • Weil es nicht zu unseren Werten und der Kultur passt?


    Es wird den Kindern doch ein völlig falsches Bild vermittelt dadurch, dass spiegelt nicht die Freiheit und Demokratie wieder wie wir sie kennen

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