Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Na ja, Printus. Neutral wäre es ja nun wohl wirklich ebenfalls nicht, wenn statt von 'vermeintlicher Überfremdung' nur von 'Überfremdung' gesprochen worden wäre. Hier ein Adjektiv hinzuzufügen, das deutlich macht, dass man über Annahmen anderer und nicht über die eigenen Befindlichkeiten berichtet, ist eigentlich sogar absolut angezeigt.


    Die Presseberichterstattung über Pegida war im Ganzen m.E. okay. Über die Größenordnung der Dresdner Proteste wurde relativ ausführlich diskutiert, und es gab mehrere längere Berichte darüber. Dass Pegida selbst nicht sehr viel zu Wort kam, lag nicht zuletzt an den Promotoren der Bewegung selbst, die jedes Gespräch mit der bösen 'Lügenpresse' verweigerten und eben mit Rufen wie 'Lügenpresse' beantworteten. Ein paar Tage später kamen dann die ersten Drohbriefe aus den Reihen dieser Bewegung unter anderem bei der FAZ an. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn selbst ein in der Wolle gefärbter Konservativer wie Berthold Kohler so über Pegida kommentiert, wie es eben angebracht ist:


    http://www.faz.net/pegida-prot…ich-einfach-13352769.html
    http://www.faz.net/aktuell/pol…arlie-hebdo-13358326.html


    Ohne Worte:


    'So hieß es in einer Zuschrift an diese Zeitung: „Ich freue mich schon drauf, wenn in den Nachrichten zu sehen ist, wie ein wütender Mob ihre Redaktion in Brand steckt und sie gelyncht werden. So etwas kennen wir ja bereits aus der Geschichte (die sich meistens wiederholt).“ '

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  • Zitat

    Original geschrieben von Printus
    Tatsächlich geht es vielen Demonstranten aber um mangelnde Integration, soziale Probleme, Kriminalität (exorbitant höherer Ausländeranteil als Ausländer in der Gesamtbevölkerung - und das nicht nur bei Straftaten wie illegalem Aufenthalt, die naturgemäß nur Ausländer begehen können, sondern auch und besondern bei Raub- und Gewaltdelikten) sowie Spielregeln bzw. Gesetzen wie ein Zuwanderungsgesetz.


    Wenn einige dieser Veranstaltungen von Leuten organisiert werden, die von rechtsextremen, verfassungsfeindlichen Organisationen in der Vergangenheit kommen, darf man noch mehr Intentionen bei diesen vermuten.

    Mit Grüßen ...

  • Zitat

    Original geschrieben von what s up
    Ohne Worte:
    'So hieß es in einer Zuschrift an diese Zeitung: „Ich freue mich schon drauf, wenn in den Nachrichten zu sehen ist, wie ein wütender Mob ihre Redaktion in Brand steckt und sie gelyncht werden. So etwas kennen wir ja bereits aus der Geschichte (die sich meistens wiederholt).“ '


    Ich war weder auf einer Pegida-Demo noch auf einer der sonstigen xxgida-Demos und habe auch deren Stellungnahmen und Papiere nicht gelesen. In so weit weiß ich praktisch nichts über die Menschen, die sich an diesen Demos beteiligt haben.


    Aber Ihr Beitrag ist trotzdem interessant:
    Wollen Sie jetzt allen ernstes anhand einer Handvoll Beispiele die (Achtung: sehr böses Wort) PAUSCHALVERURTEILUNG der Teilnehmer vornehmen und dabei auch gleich noch den Diskurs über die Inhalte begraben? Das verstehe ich nicht. Wieso wird im Zusammenhang mit Moslems absolute Differenzierung gefordert, aber den Pegida-Demonstranten steht das nicht zu?

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  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Das verstehe ich nicht. Wieso wird im Zusammenhang mit Moslems absolute Differenzierung gefordert, aber den Pegida-Demonstranten steht das nicht zu?

    Weil es einen Unterschied macht, ob man in einem Land in einer komplett heterogenen Gruppe einfach nur lebt oder ob man an einer Demonstration teilnimmt, die von einer ganz bestimmten Gruppe und von ganz bestimmten Personen organisiert wird und diese ganz bestimmte Behauptungen aufstellen. Wenn man dieser Haltung ablehnend gegenüber steht, braucht man auch nicht mehr zu differenzieren.


    Bei Typen, die an einer Salafisten-Kundgebung teilnehmen, würde ich persönlich genauso wenig differenzieren, auch wenn es da sicher auch Abstufungen gibt, wie beschränkt im Kopf der einzelne Teilnehmer jetzt ganz konkret ist.

  • Zitat

    Original geschrieben von Felsen2000
    Aber Ihr Beitrag ist trotzdem interessant:
    Wollen Sie jetzt allen ernstes anhand einer Handvoll Beispiele die (Achtung: sehr böses Wort) PAUSCHALVERURTEILUNG der Teilnehmer vornehmen und dabei auch gleich noch den Diskurs über die Inhalte begraben? Das verstehe ich nicht. Wieso wird im Zusammenhang mit Moslems absolute Differenzierung gefordert, aber den Pegida-Demonstranten steht das nicht zu?


    Wo habe ich pauschalisiert? Es ist das Zitat eines Einzelnen.


    Dennoch zeigt es welches Dunstfeld sich dort bewegt, wenn man bedenkt, dass die FAZ an *einem* Tag hunderte Mails dieser und ähnlicher Art bekommt.

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  • Zitat

    Original geschrieben von what s up
    ...Wo doch Sachsen einen so hohen Anteil an Moslems hat. Gewaltige 0,1%....


    Interessant finde ich, wie Zahlen in Diskussionen - auch in Presse, Funk und Fernsehen - verwendet werden. Das gilt für viele Themen. Offenbar rechnet niemand (insbesondere Politiker nicht) damit, dass irgend jemand irgend eine Zahl hinterfragt.


    Nach deiner Aussage währen das etwas mehr als 4000 Muslime in ganz Sachsen. Damit kann Leipzig nicht in Sachsen liegen, schliesslich leben, laut Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig, in der Stadt 9-10000 Muslime.


    Ergänzung: Nicht das ich falsch verstanden werde, das sind natürlich immer noch relativ wenige.

  • Die 0,1 % stimmen wohl in der Tat nicht. Aber wie du schon sagst, ob es jetzt in Wahrheit 0,5 % oder 1 % sind, es bleiben verdammt wenige, dafür dass dort in der Ecke die größte Angst in Deutschland vor einer Islamisierung des gesamten Abendlandes herrscht. ;)

  • Ich dachte das hätte sich auf den vorherigen Seiten geklärt, warum es im Osten so ist? :rolleyes:

    Mit freundlichen Grüßen aus Frankfurt

  • Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Interessant finde ich, wie Zahlen in Diskussionen - auch in Presse, Funk und Fernsehen - verwendet werden. Das gilt für viele Themen. Offenbar rechnet niemand (insbesondere Politiker nicht) damit, dass irgend jemand irgend eine Zahl hinterfragt.


    Nach deiner Aussage währen das etwas mehr als 4000 Muslime in ganz Sachsen. Damit kann Leipzig nicht in Sachsen liegen, schliesslich leben, laut Referat für Migration und Integration der Stadt Leipzig, in der Stadt 9-10000 Muslime.


    Ergänzung: Nicht das ich falsch verstanden werde, das sind natürlich immer noch relativ wenige.


    http://www.spiegel.de/politik/…aktencheck-a-1008098.html


    "Nur ungefähr 0,1 Prozent der in Sachsen lebenden Menschen sind Muslime, sagte Innenminister Markus Ulbig 2010 - insgesamt also etwa 4000 Menschen."


    Der Innenminister wird es wohl wissen. (Mir geht gerade der Begriff des "Lügenministers" durch den Kopf)

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  • Zitat

    Original geschrieben von Robert Beloe
    Na ja, Printus. Neutral wäre es ja nun wohl wirklich ebenfalls nicht, wenn statt von 'vermeintlicher Überfremdung' nur von 'Überfremdung' gesprochen worden wäre. Hier ein Adjektiv hinzuzufügen, das deutlich macht, dass man über Annahmen anderer und nicht über die eigenen Befindlichkeiten berichtet, ist eigentlich sogar absolut angezeigt.


    Dass man sich Ansichten nicht zueigen macht sondern nur darüber berichtet gehört eigentlich zum kleinen Einmaleins im Journalismus. Gerade in diesem Fall dient das "vermeintlich" aber nicht dazu die Aussage als Meinung Dritter zu kennzeichnen, sondern die Formulierung suggeriert hier unterschwellig, dass ein paar Verwirrte nur eine abstruse, aber falsche Wahrnemung haben.


    Üblicherweise kennzeichnet man derartige Passagen dadurch, dass man sie als Zitate oder im Konjunktiv wiedergibt. Hier wurden Adjektive benutzt, die immer eine Wertung (im weitesten Sinne) mit sich bringen.
    "Vermeintlich" bedeutet im Übrigen, dass jemand es nur so wahrnimmt, obwohl es tatsächlich gar nicht so ist.


    Insofern ist diese Ausdrucksweise deutlich negativ wertend.

    Ich dachte immer es sei technisch unmöglich mit jemandem Sex zu haben, der Dörte heißt...

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