Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von Christian


    Und das ist einfach - mit Verlaub - Quatsch. Ist Dir die Süddeutsche nicht konservativ genug, liest Du die FAZ. Ist Dir die nicht konservativ genug, liest Du die Welt. Solche Aussagen lesen sich dagegen, als würden alle etablierten Blätter gesammelt von der Taz abschreiben - dabei gibt es für so ziemlich jede Weltanschauung auch die passende Zeitung.


    Ich nehme jetzt einfach mal an, Du meinst das sarkastisch. Wenn Du die FAZ oder die Welt noch für konservative Zeitungen hältst, dann denkst Du vermutlich auch, die CDU sei noch eine konservative Partei. :p

  • Zitat

    Original geschrieben von ElChefe
    Schon wieder relativierst Du auf widerlichste Art und Weise. Wie viele Anschläge wurden in den letzten Jahren im Namen Allahs und wie viele im Namen Christus verübt? Da hilft es Dir auch nicht die Army of God ins Feld zu führen.

    Dein Ernst? Wirklich ein sehr amüsanter Beitrag. Du unterstellst mir Relativismus (was faktisch falsch ist) und stellst anschließend eine relativierende Frage. Kaum zu glauben, zeigt aber viel. :rolleyes:


    Um etwas zu relativeren, muss man etwas miteinander vergleichen was ich nicht tue und nicht getan habe. Ich habe lediglich Deine unkorrekte Aussage berichtigt. Ganz im Gegenteil dazu argumentierst Du relativierend, wenn Du die Anzahl der Anschläge "im Namen Allahs" und die "im Namen Christus" vergleichend gegenüberstellen willst. Derjenige der relativiert bist Du. :rolleyes:

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  • Schön rausgeklaubt aus dem Wikipediabeitrag über ihn. Daß er sich als Jugendlicher taufen und konfirmieren ließ ist ähnlich aussagekräftig wie die katholische Taufe und lebenslange Kirchenangehörigkeit Hitlers. Aber wen sollte es denn kümmern, daß selbst im selben, obigen Beitrag teils direkt daneben steht:

    Zitat

    Andererseits widersprächen seine Gleichgültigkeit gegenüber essentiellen Glaubensinhalten wie einem persönlichen Bezug zu Jesus Christus, der fehlende Bezug zur Bibel und der Hang zur Gewalttätigkeit einer solchen Einordnung. ... Sein Bezug auf das Christentum ist dabei widersprüchlich: Einerseits bezeichnet er sich als „hundertprozentigen Christen“, andererseits habe er „nicht zwangsläufig“ eine persönliche Bindung zu Gott und Jesus Christus. Das Christentum versteht er als „kulturelle, soziale […] und moralische Plattform.“

    Hat oder hatte er etwa eine nennenswerte Anhängerschaft in der Kirche? Haben Kirchenführer für ihn gesprochen oder ihn verteidigt? Ist sein Sprechen und Handeln durch irgendwas in Jesus gedeckt? Selbst, wenn's so wäre. Er war auf jeden Fall ein absoluter Einzeltäter und wäre auch als tatsächlicher Christ ein ebensolcher Einzelfall. Und auch der inzwischen glücklicherweise beigelegte Nordirlandkonfligt und der praktisch ausschließlich in den amerikanischen Südstaaten verbreitete Klu-Klux-Klan sind doch nicht mit dem Islamismus vergleichbar. Keiner von denen trägt sein Übel in die Welt und selbst über Jahrzehnte sind bezüglich Opferzahl, Internationalität, Unbedingtheit, Aktivenzahl, Zuspruch und Fundierung überhaupt nicht vergleichbar. Klar, es gibt ja auch rechtsextreme, faschistische Juden in Israel - entsprechende Christen, Hindus, Atheisten, viele weitere und zu meiner Überraschung sogar extreme und gewaltbereite Buddhisten. Aber Dimension und Tragik im Islam sind einfach unvergleichbar.


    Auch wenn man mit Kirche, Glauben und Gott längst nichts mehr am Hut hat, so hat ein Bezug auf Jesus, seine Wirken und seine Wirkung und die Niederschriften über ihn wohl niemanden zu einem schlechten Menschen oder gewalttätig gemacht. Manch anderem Religionsgründer mag man aber nicht einen solchen moralischen Freifahrtschein ausstellen. Wenn dann noch die weltweite Ausdehnung und ihr Alleinvertretungsrecht hinzukommen, dann wünscht man sich doch, daß diese Religionen niemals erfunden worden wären. Interessant wäre daran nur, wie sich denn die andersreligiösen Gesellschaften entwickelt hätten, da damit ja auch die zwischenzeitliche Hochphase mitsamt Aufbewahrung und Weitergabe alten Wissens und anderer kultureller, wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Leistungen der ausgefallenen Religion nicht stattgefunden hätten. Leider ist sie derzeit in Teilen verkommen zu einer menschen- und menschheitsfeindlichen Ideologie, die sich genauso bedauerlicherweise auch noch auf zumindest revisionsbedürftige Teile ihrer Religion stützen kann. Verschwinden wird sie nicht, braucht sie auch nicht, aber ihre gutgläubige Mehrheit dürfte ihrer gewaltbereiten Minderheit ruhig mehr zeigen, daß eben sie die Mehrheit ist.

    Je suis Charlie

  • Diskutieren ist schwierig, wenn es dem Gegenüber an vielem mangelt...


    Nun denn, eine Relativierung ist erst mal nichts anderes als eine Abschwächung. Dazu benötigt man nicht zwingend einen Vergleich. Davon abgesehen, warst Du es, der die Army of God oder sogar Breivik (der mit religiösem Terrorismus nun mal überhaupt nichts zu tun hat) angeführt hatte um meine Behauptung, dass es im Gegenzug zur Islamisierung keine Christianisierung oder Judäisisierung gäbe entweder zu wiederlegen oder zu, na? Richtig: relativieren.

  • Zitat

    Original geschrieben von rabbe
    ...wobei man dann gegen die Menschenrechtserklärung verstoßen würde. Deutschland ist erklärtermaßen ein Rechtsstaat. ...


    Wenn ich mir das so durchlese "Jeder Mensch hat Anspruch auf Staatsangehörigkeit. Niemand darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch ihm das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln." ist da die Rede von willkürlich entziehen. Ein richtig formuliertes Gesetz müsste da doch die Möglichkeit bieten, bei entsprechender Beweißlage, solche Deppen wieder auszudeutschen.


    Die Formulierung im GG hingegen ist merkwürdig, da passt was nicht zusammen. Da waren wohl wieder ein paar hochkompetente Ministerialjuristen und Politiker tätig.

  • Zitat

    Original geschrieben von rajenske
    Genauso wie deine Situation ist es für nahezu allen Moslems in Deutschland. Selbst die 1 % Anhänger islamistischer Gruppierungen (über die ich mir Sorgen mache), auch die haben nicht zwangsläufig eine "Höllenmaschine". Vielleicht haben sie eine Garage ...


    Da gibt es schon noch den einen oder anderen Unterschied. Zum einen kann man die terroristischen Verbrechen, bei denen sich die Täter in den letzten Jahrzehnten auf die christliche Religion beriefen, allein vom Umfang her nicht im geringsten mit den islamistischen Mordtaten vergleichen. Zum anderen gibt es schlichtweg auch theologische Unterschiede. Für den Christen ist die Tötung eines Menschen - egal unter welchen Umständen sie geschieht - stets eine Sünde. Um (religiöse) Gewalt aus dem neuen Testament zu rechtfertigen, muß man es schon massiv vergewaltigen, während die klassische islamische Theologie den Religionskrieg nicht nur gutheißt, sondern zum Normalzustand erklärt. Der Eroberer Mohammed und das Opferlamm Jesus sind eben schon ziemlich unterschiedliche Leitbilder.

  • Ich habe keine terroristischen Verbrechen "verglichen" - wie kommst du darauf?. Ich habe mich rein nur auf deinen eigenen Beitrag bezogen:


    Zitat


    Original geschrieben von rajenske
    Genauso wie deine Situation ist es für nahezu allen Moslems in Deutschland. Selbst die 1 % Anhänger islamistischer Gruppierungen (über die ich mir Sorgen mache), auch die haben nicht zwangsläufig eine "Höllenmaschine". Vielleicht haben sie eine Garage ...


    Nun klar?

    Mit Grüßen ...

  • Zitat

    Original geschrieben von Pitter
    Wenn ich mir das so durchlese "Jeder Mensch hat Anspruch auf Staatsangehörigkeit. Niemand darf seine Staatsangehörigkeit willkürlich entzogen noch ihm das Recht versagt werden, seine Staatsangehörigkeit zu wechseln." ist da die Rede von willkürlich entziehen. Ein richtig formuliertes Gesetz müsste da doch die Möglichkeit bieten, bei entsprechender Beweißlage, solche Deppen wieder auszudeutschen.
    Die Formulierung im GG hingegen ist merkwürdig, da passt was nicht zusammen. Da waren wohl wieder ein paar hochkompetente Ministerialjuristen und Politiker tätig.


    Wie willst du einen Deutschen (z.Bsp. mit Migrationshintergrund in zweiter, dritter Generation) "ausdeutschen"? Am Ende wäre dieser u.U. bzw. meistens staatenlos, einen Umstand, welchen gerade die UN entgegen wirken will. http://www.unhcr.de/mandat/staatenlose.html

  • Zitat

    Original geschrieben von ElChefe
    Nun denn, eine Relativierung ist erst mal nichts anderes als eine Abschwächung. Dazu benötigt man nicht zwingend einen Vergleich.

    Das ist nicht korrekt, was ja schon der Wortbestandteil "relativ" impliziert. Der Duden definiert "Relativierung" so: "zu etwas anderem in Beziehung setzen und dadurch in seinem Wert o. Ä. einschränken"

    Zitat

    Original geschrieben von ElChefe
    Davon abgesehen, warst Du es, der die Army of God oder sogar Breivik (der mit religiösem Terrorismus nun mal überhaupt nichts zu tun hat) angeführt hatte um meine Behauptung, dass es im Gegenzug zur Islamisierung keine Christianisierung oder Judäisisierung gäbe entweder zu wiederlegen oder zu, na? Richtig: relativieren.

    Quatsch, das richtige Verb hier ist "korrigieren". Siehe Definition von "relativieren" oben.

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  • Es ist allerdings weitaus wahrscheinlicher, daß sie eine solche in der Garage haben und zwar sowohl aus statistischen als auch aus theologischen Gründen.


    Nun klar?

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