Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Tja, nun ist es soweit: Asylbewerber in Dresden wurde erstochen


    Sowohl der Grund für diese schreckliche Tat als auch der Täter (bzw. aus welchem Umfeld dieser kommt) sind zur Zeit noch nicht bekannt. Trotzdem dürften natürlich bei vielen Menschen die ersten "gedanklichen Assoziationen" in eine gewisse Richtung gehen.


    Lässt Du uns ein wenig "mitassoziieren"?


    So ganz kann ich den Zusammenhang zum islamistischen Terror nämlich nicht herstellen. Ich kann nicht einmal die Religionsangehörigkeit des Opfers im Artikel erkennen (aber vielleicht sehe ich vor lauter Wald ja nur die Bäume nicht).


    Die Wahrscheinlichkeit, ob das Opfer Christ oder Moslem war, sehe ich daher bei 50:50. Für eine Tat mit religiösem Hintergrund eine sehr vage Annahme.

  • Zitat

    Original geschrieben von john-vogel
    Ich denke, dass sich Simons Statement und die Aussagen dieses Artikels gut ergänzen

    :confused:
    Haben wir wirklich das selbe gelesen?

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    So ganz kann ich den Zusammenhang zum islamistischen Terror nämlich nicht herstellen. Ich kann nicht einmal die Religionsangehörigkeit des Opfers im Artikel erkennen (aber vielleicht sehe ich vor lauter Wald ja nur die Bäume nicht).

    Der Bezug meines Beitrags war weniger Richtung "Islamistischer Terror" sondern eher in Richtung der hiesigen Diskussion über Pegida (welche ja auch einen nicht kleinen Teil dieses Threads ausmacht).

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Lässt Du uns ein wenig "mitassoziieren"?

    Klar, meine erste Assoziation war jemand, der eine "dezentrale Unterbringung von Asylbewerbern" fordert und dem rechten Spektrum zuzuordnen ist. Am Ende kann es natürlich jemand ganz anderes sein, aber das ist doch der erste Gedanke und ich denke da bin ich nicht allein. Ich traue es keinen normalen Pegida-Besucher zu (die Diskussion wer zu diesen Demonstrationen kommt hatten wir ja gerade hier) - allerdings fühlen sich radikale Personen vermutlich durch diese "Abendspaziergänge" in Ihrer Ansicht plötzlich durch eine breite Masse bestätigt. Nach meiner Ansicht einer der gefährlichsten Aspekte dieser Bewegung.


    "Die erste Demonstration des Münchner Pegida-Ablegers Bagida war [...] auch ein Szenetreffen der bayerischen Neonazis. Nach Einschätzung des Antifaschistischen Dokumentationsarchivs Aida, das die rechte Szene in München und Bayern seit Jahren aufmerksam verfolgt, marschierten etwa 100 Demonstranten mit, die dem verbotenen Freien Netz Süd zuzurechnen sind, dazu Mitglieder der NPD und andere Rechtsextremisten." (Bagida als Szenetreff für Neonazis)


    "An der Spitze der Nazis [...] André E., einer der Angeklagten im NSU-Prozess. Offensichtlich war er aus dem Gerichtssaal direkt zum Treff am Bahnhof geeilt, um seine Gesinnungsgenossen zu begrüßen." (NSU-Prozess: Angeklagter André E. marschiert bei Bagida-Demo mit)

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  • Zitat

    Original geschrieben von beesdo77
    :confused: Haben wir wirklich das selbe gelesen?

    Simon vs. SZ/Studie:


    "gutbürgerlicher Verfassungsfeind" vs. "entstammt der Mittelschicht" + "Unzufriedenheit mit dem pol. System"


    "rechte Spiesser" vs. "Grundlegende Ressentiments gegenüber Zuwanderern und Asylbewerbern."


    "diskursunfähigen Pressekritiker" vs. "Kritik an Medien und Öffentlichkeit"


    "offene Nazis und Ausländerfeinde" vs. "4% Parteivebundenheit mit der NPD"


    "ein mehrfach straffälliger Redner" (ist ja allgemein bekannt)

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  • Wenn schon die gemäßigte Presse Pegida in die äußere rechte Ecke schiebt, ist es doch kein Wunder, wenn Neonazis und andere Rechtsextreme auf diesen Zug aufspringen und das "Label" Pegida für sich nutzen - stimmen die Ziele angeblich doch überein.


    Wenn Pegida eine "Lügenpresse" kritisiert, stellt sie sich damit zusätzlich selbst eine Falle in diese Richtung. In der Sache sehe ich Pegida allerdings im Recht, weil sich die Presse beharrlich weigert, sich differenziert mit den Anliegen von Pegida auseinanderzusetzen und es stattdessen vorzieht, Pegida mit populistischen Parolen zu diffamieren. Auch liebt es die Presse, einige Pegida-Dumpfbacken bloßzustellen, um sie dann als Repräsentanten der gesamten Bewegung zu präsentieren - auch das geht nicht!


    Wenn sich schon Menschen wie ich (die den Forderungen selbst rein gar nichts abgewinnen können) insoweit auf die Seite von Pegida stellen (müssen), läuft in der Medienlandschaft etwas gehörig falsch.

  • Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Auch liebt es die Presse, einige Pegida-Dumpfbacken bloßzustellen, um sie dann als Repräsentanten der gesamten Bewegung zu präsentieren - auch das geht nicht!

    Klar ist das unfair, wenn man so alle Leute dort in einen Topf wirft. Auf der anderen Seite ist es es ja nunmal so, dass dort eben auch Szene-bekannte Nazis mitlaufen, auch wenn es wohl nur eine Minderheit ist (in München ca. 100 von 1.500 Demonstranten). Selbst wenn man die Positionen von Pegida unterstützt, bin ich schon der Meinung, dass man allein aus diesem Grund die Demonstrationen meiden sollte. Zumindest würde das mein Verständnis von Anstand gebieten. Am Montag habe ich mir den "Abendspaziergang" des offiziell von Pegida unterstützten München-Ablegers Bagida von außen aus angesehen und ich fand das schon sehr gruselig, was ich da sehen musste.

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