Islamistischer Terror in Europa

  • Zitat

    Original geschrieben von jockelomat
    Naja, er soll ja in Deutschland studiert haben. ...

    Genau, an der FU Berlin (nicht TU-Berlin und schon garnicht Humbolt-Uni). Das sagt schon alles. :)
    Mithin studiert, von einem Abschluss ist nirgend was zu finden!

  • Lassen wir die Frage des Abschlusses mal außen vor.


    Ich habe kurz gegoogelt:


    Christoph Sydow scheint ein "Islamwissenschaftler" zu sein, der gern öffentlich provoziert und polarisiert. Zu diesem Zweck streut er als "Wissenschaftler" Thesen zu umstrittenen Themen, die er allerdings nicht als Thesen, sondern als gesicherte Erkenntnis verkauft - selbst wenn die herrschende Meinung nicht mit seinen Äußerungen übereinstimmt.


    Hier nur ein Beispiel aus Dutzenden von Treffern, die ihn dafür kritisieren. Weitere vier Millionen Treffer zu seinem Namen kann jeder selbst ergoogeln. :)


    Menschen wie Christoph Sydow halte ich für regelrecht gefährlich. Unter dem Deckmantel seriöser wissenschaftlicher Ausführungen werden Thesen unters Volk gestreut, die eine sehr umstrittene Problematik vollkommen einseitig als gegeben darstellen. Das halte ich für unlauter, denn verständlicherweise vertraut die Leserschaft zunächst einmal auf die Richtigkeit von Darstellungen, die aus der Feder von Wissenschaftlern (so auch ich). Dieser Personenkreis trägt in meinen Augen eine besondere Verantwortung für die Leser. Wenn ich hier Kappes schreibe und das als meine persönliche Meinung kennzeichne, ist das was grundlegend Anderes. :p



    Am Rande:
    Selbst ich hätte den Aussagen im Artikel eines Wissenschaftlers gegebenenfalls erliegen können, wenn ich mich nicht zufällig vor Jahren näher mit dieser Problematik beschäftigt hätte. Damals ging es um die beabsichtigte (und später auch durchgeführte) Sprengung einer der weltgrößten Buddha-Statuen in Afghanistan durch die seinerzeit noch regierenden Taliban. Trotz weltweiter Proteste zerstörten die Taliban dieses historische Bauwerk unter Bezugnahme auf besagtes Abbildungsverbot.


    Dass selbst die Bibel zur Begründung von Abbildungsverboten herhalten musste, war mir (als Christ) allerdings schon vorher bekannt. Dass im Islam als einer der drei(?) abrahimitischen Religionen (neben Juden- und Christentum) ein Äquivalent existiert, überrascht daher keineswegs.

  • Zitat

    Original geschrieben von pithein
    Michelle Obama ohne Kopftuch bei einem offizellen Empfang in Saudi Arabien.
    Welche Strafe hätte eine Einheimische erwarten dürfen.


    Quelle: http://www.washingtonpost.com/…n-saudi-arabia/?tid=sm_fb


    Wenn es den Westen doch so sehr stört, welche Strafe eine Einheimische anstelle von Michelle Obama erwarten hätte dürfen, ist es doch ein leichtes solch ein Land zu isolieren und die Kontakte zu unterbrechen.


    Anscheinend hat der Westen aber Interessen, die höher als die eigenen Werte sind, und hofiert regelrecht dieses Land und seinen Despoten.


    Schon in Afghanistan verfolgte der Westen angeblich das hehre Ziel die Frauenrechte zu verteidigen, nun stören sich scheinbar einige schon an den Kleidungsvorschriften in einem fremden, weit entfernten Land.


    Fehlt nur noch, dass sich die Nächsten beschweren, weil ihnen als "Ungläubige" der Zutritt zu den "heiligen" Städten Mekka und Medina verwehrt wird. Es geht schließlich um Gleichberechtigung.


    Wenn denn alle Probleme im nahen Osten gelöst sind, dann sind die Eskimos dran, die immer noch unzeitgemäß in Tierfellen herumlaufen.


    Wir werden die Welt schon so hinbekommen, wie wir sie uns vorstellen.

  • Zitat

    Original geschrieben von jochenb
    ... ein Land zu isolieren und die Kontakte zu unterbrechen.
    Anscheinend hat der Westen aber Interessen, die höher als die eigenen Werte sind, und hofiert regelrecht dieses Land und seinen Despoten. ...


    Nicht nur dieses Land.
    Geld regiert die Welt.

  • Widerlich ...


    Ich frage mich nur, wie lange "Good old Europe" noch bereit ist, die US-amerikanische Doppelmoral durch aktive Mitwirkung zu unterstützen. Wie Volksabstimmungen etwa in Großbritannien zur Causa Assad/Syrien zeigen, sind die Bürger kulturell gewachsener Gesellschaften nicht wirklich geneigt, den US-amerikanischen Habitus länger zu protegieren.


    Bei den Regierungen dieser europäischen Staaten scheint diese Erkenntnis entweder noch nicht angekommen zu sein oder sie wird schlichtweg ignoriert. Mich würde es nicht wundern, wenn sich nach EU-kritischen Parteien auch solche etablieren könnten, die den Kuschelkurs Europas zu den USA an den Pranger stellen. Insbesondere in Ländern wie Deutschland, wo seit einigen Jahren vor Ort geborene Muslime regelmäßig die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten (sofern die Eltern legal aufhältig sind), gedeiht momentan ein fruchtbarer Boden dafür. Noch sind diese Zigtausende von Neubürgern nicht wahlberechtigt. Werden sie demnächst volljährig, dürften sie einen nicht unerheblichen Einfluss in Deutschland gewinnen können. Die politische Landschaft könnte sich im Hinblick auf die ungleiche Verteilung in Sachen Nachwuchsplanung nachhaltig ändern.


    Wie ich schon vor zwanzig Jahren als Folge des demografischen Wandels (wenig Nachwuchs) ein "Beschäftigungswunder" voraussagte (eine politische Leistung ist der Rückgang der Arbeitslosigkeit aus meiner Sicht nicht), sehe ich eine Entwicklung, die Europa als Folge von "Multikulti" von den USA abdriften lässt. Es dürfte kein Geheimnis sein, dass die (deutschen) Nachkommen muslimischer Zuwanderer die Kooperation mit den USA noch kritischer sehen werden als der jetzige Stamm der Bevölkerung.


    Wir müssen uns auf den Islam zubewegen, wenn wir stabile Verhältnisse wünschen. Dazu gehört m.E. auch, nicht blind aus Prinzip auf jedes Recht (etwa zur Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen) zu pochen. Gegenseitige Toleranz und Rücksichtnahme könnten auch zu dem Ergebnis führen, Veröffentlichungen zu unterlassen, die zwar rechtlich zulässig sind, von anderen aber als zutiefst verletzend empfunden werden.


    Denn eines sollten wir berücksichtigen:
    Auch wer das Recht auf seiner Seite hat, ist nicht gezwungen, dieses auch durchzusetzen. Für mich persönlich wäre ein gewisses Maß an Rücksichtnahme gegenüber muslimischen Gläubigen durchaus angezeigt.


    Und eine solche Rücksichtnahme sehe ich noch als das wirksamste Mittel gegen "islamistischen" Terror. Zeigen wir Toleranz gegenüber rechtstreuen Gläubigen, können wir sie vielleicht sogar als Mitkämpfer gegen den Terror gewinnen. Momentan scheint (noch) ein gewisses Maß an Sympathie zu islamistischem Terror zu existieren, der man ihre Grundlage entziehen sollte.

  • Frank
    Beim Geld hören selbst Freundschaften auf die ein Leben lang hielten.
    Daneben ist so etwas wie Moral nur eine Kleinigkeit. Das man dem kleinen Bürger was anderes erzählt dient nur dem Zweck das der kleine Bürger nicht auch anfängt sein Geld durch Gewalt zu besorgen.


    Außerdem braucht man den kleinen Bürger so wie der Bauer das Vieh. Einer muss ja den Karren auch ziehen ;)


    Die Politik lebt uns vor das man durch Lügen und Gewalt eher ans Ziel kommt. Der einzige Grund wieso ich nichts illegales mache ist der Nutzen in Vergleich zum evtl. Knastaufenthalt. Und der ist das nicht wert.
    Mit Moral hat das bei mir schon lange nichts mehr zu tun. ;)


    Edit: mein Browser mag mich heute nicht
    Was die zukünftigen Wähler betrifft hast du natürlich Recht. Die Grünen wären m.M.n. ohne einen Özdemir z.B. schlechter dran als jetzt. So etwas muss sich die Politik zu Nutzen machen so lange es noch Zeit ist. Wenn die so weiter machen und die Mehrheit der Menschen weiter ignorieren kann das darin enden das die sich radikalisieren. Einfach nur weil sie kein anderes Mittel sehen um ihre Interessen durchzusetzen. Auf die nächsten Wahlen warten wird nicht ewig klappen. Ganz besonders dann nicht wenn eine neue Regierung keinen Unterschied bringt.

    .:Gate 13:.
    Vor die Wahl gestellt zwischen Unordnung und Unrecht, entscheidet sich der Deutsche für das Unrecht.
    Johann Wolfgang von Goethe

  • Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    ... Wenn die so weiter machen und die Mehrheit der Menschen weiter ignorieren kann das darin enden das die sich radikalisieren. ...


    Exakt diese Gefahr realisiert sich momentan in Form von PEGIDA.


    Der Bürger kocht und weil er von der Politik nicht einmal ernst genommen wird, schäumt es über in Form von PEGIDA und anderen rechten/ausländerfeindlichen Gruppierungen. :(



    Die Ausländerproblematik ist nämlich eine, die viele Bürger täglich und vor der eigenen Haustür erleben. Die Verantwortung für die durch Aufnahme von Flüchtlingen entstehenden Probleme wälzt der Bund auf völlig überforderte Kommunen ab und stellt die eigenen Ohren auf Durchzug.


    Anders wäre die "Schwarze Null" im Bundeshaushalt nicht zu erreichen gewesen. Das Vorgehen der Bundesregierung mutet insoweit schon fast an wie der Götzendienst gegenüber einer heiligen politischen Idee ...

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!