Germanwings Maschine (A320) von BCN nach DUS abgestürtzt

  • Zitat

    Original geschrieben von handyman1981
    Ein Mensch,der einen ernsthaften Suizid begehen möchte und keinen bloßen Hilferuf entsenden möchte,plant seinen Freitod so,dass dieser auch 100% gelingen soll.


    Die Schmach sich ggf. vor einem weltlichen Gericht verantworten zu müssen und nicht unmittelbar vor dem Göttlichen ist hier nicht eingeplant.
    Das gilt vor allem bei dem Mitnahmesuizid.

    Völlig richtig. Vorsätzlich verübte Verbrechen (beliebiger Art) werden stets in der Annahme begangen, sie erfolgreich abschließen zu können.


    Von einem Piloten, der erwiesenermaßen über eine überdurchschnittliche Intelligenz verfügt, ist hier auch ein entsprechend planvolles Verhalten zu erwarten.


    Insofern halte ich die zweite Person als "Anstandswauwau" in der Tat für einen hinreichend großen Unsicherheitsfaktor, der einer erfolgreichen Ausführung einer Tat wie dieser im Wege stünde.

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    So langsam bekomme ich aber auch echte Zweifel an der Berichterstattung. Genaue Daten kann nur der Datenschreiber liefern und dieser wurde noch nicht gefunden/ausgewertet


    Stattdessen wird eine Woche lang von fast allen Mainstreammedien die ganze Zeit wie ein Dogma auf einen Selbstmord des Co-Piloten verwiesen. Es wird sozusagen als vollkommen Erwiesen dargestellt, und am Ende werden auch noch angebliche Handyvideos gefunden. :rolleyes:


    Ja, wirklich ein Skandal! Ein Flugzeugunglück, dass tatsächlich aufgeklärt wird. Sehr verdächtig! Vielleicht hätte der Flug einfach verschwinden oder von einer BUK-abgeschossen werden sollen, hättest du dann weniger Zweifel?

  • Achja? Wenn es bei der bislang zusammengekommenen Information bleibt und sich diese bestätigt, dann wäre das keine umfassende Aufklärung? Postulieren lassen sich unbefriedigte Aufklärungsansprüche natürlich immer, wenn man partout Gegenpositionen beziehen möchte.

    Je suis Charlie

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Na ich hoffe doch das dieser Fall anders als bei MH17 umfassend aufgeklärt wird. Nur an diesem Punkt sind wir noch nicht.

    Wir sind über diesen Punkt schon weit hinaus.


    Aber nochmal die Frage an dich: Welches realistische Szenario hältst du bei der gebotenen Faktenlage denn überhaupt noch für möglich?

  • Zitat

    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Wir sind über diesen Punkt schon weit hinaus.


    Aber nochmal die Frage an dich: Welches realistische Szenario hältst du bei der gebotenen Faktenlage denn überhaupt noch für möglich?

    Putin war es... :D

  • Ich bin kein Luftfahrtexperte oder Techniker welcher andere Theorien ins Gespräch bringen kann. Ich halte einen Selbstmord für möglich, aber halt nicht eindeutig bewiesen. Und es ist definitiv wie ein Dogma propagiert das hier der Selbstmord ganz klar nur die einzige Möglichkeit sein kann.


    Und die Medien haben ihre Sau die sie durchs Dorf treiben, in ein paar Wochen kräht dann kein Hahn mehr danach und alles läuft weiter wie bisher. Das war doch in all den vorangegangenen Unglücken mit extremer medialer Berichterstattung auch so. Wenn ich hier der einzige bin der das zumindest ungewöhnlich findet ja dann bitte sehr. Aber man wird es in einem Diskussionsforum ja noch anmerken dürfen.

  • Zitat

    Original geschrieben von drueckerdruecker
    Achja? Wenn es bei der bislang zusammengekommenen Information bleibt und sich diese bestätigt, dann wäre das keine umfassende Aufklärung?

    Zumal selbst bei "aufgeklärten" Flugzeugunglücken, also bei denjenigen, wo eine Unetrsuchungskommission in jahrelanger Arbeit in riesigen Hangars die Fragmente zusammengepuzzelt und die Fluschreiberdaten ausgewertet haben, es am Ende nur eine wahrscheinliche Unfallursache bleibt, die sich auf die Indizien stützt.


    Zitat

    Postulieren lassen sich unbefriedigte Aufklärungsansprüche natürlich immer, wenn man partout Gegenpositionen beziehen möchte.

    Das ist ja der Trick der Verschwörungstheoretiker: Sie überlassen die Beweisführung nahezu vollständig den anderen. Sie behaupten einfach, dass es so nicht gewesen sei und lehnen sich zurück. Alles, was die offizielle Version stützt, lehnen sie ab, oder ziehen es in Zweifel, ohne selbstverständlich jemals stichhaltige Beweise zu liefern, wie der Hergang denn ihrer Meinung nach abgelaufen sei.


    In gewisser Weise faszinieren mich diese Theorien auch. Es ist schon beeindruckend, mit welcher Akribie manche da etwas zusammen konstruieren. Bestes Beispiel ist ja dieser Film von diesem Nerd zu seiner 9/11-Verschwörung – hab jetzt den Namen vergessen. Da rekonstruiert er haarklein im Video und mit Grafiken, warum es nicht in der offziellen Version abgelaufen sein kann, aber ignoriert dabei einfachste physikalische Fakten.


    Ich musste da sofort daran denken, denn recht zentrale Argumentationen der "Truther" ist ja u.a., dass bei den Anschlägen auf die Twin Towers, das Pentagon und bei dem erzwungenen Absturz auf dem Acker ja so gut wie nichts von den Flugzeugen übrig geblieben ist.


    Wenn man sich die Absturzstelle in den französischen Alpen anschaut, dann bietet sich da komischerweise genau das gleiche Bild, wie beim Absturz von UA93 in Shanksville.


    Achja... Irgendwie muss man aber auch mit solchen Leuten leben.

  • Zitat

    Original geschrieben von Braindead
    Ich bin kein Luftfahrtexperte oder Techniker welcher andere Theorien ins Gespräch bringen kann. Ich halte einen Selbstmord für möglich, aber halt nicht eindeutig bewiesen.

    Beweisen bedeutet, eine Theorie erfolglos zu widerlegen versuchen (falsifizieren) und alle wahrscheinlichen Alternativen auszuschließen.


    Es gibt keinen 100%igen Beweis. Das ist nicht möglich. Es kann immer nur eine Näherung an die Wahrheit sein.


    Aber wenn es keine plausiblen Alternativen zu einer Theorie gibt und man diese wiederum nicht widerlegen kann, dann nimmt man sie als bewiesen an.


    So, und nun denke bitte an den vorliegenden Fall: Was sind die Alternativen zu der derzeit gehandelten Version? Kannst du widerlegen, dass der Copilot das Flugzeug vorsätzlich zum Absturz gebracht hat?

  • Nochmal zur (bevorstehenden) 2 Personenregel:


    Bei den Fernstrecken sind sowieso immer 3 Piloten mit an Board,die sich abwechseln und denen unmittelbar nach Beendigung der vorgesehenen Dienstzeit eine Pause von 3 Stunden zusteht.


    Bei den Kurz- und Mittelstrecken scheinen die bisherigen Vorschriften eher lasch ausgelegt bzl. des Verlassens des Führerstandes zu sein:


    http://www.focus.de/panorama/w…m-cockpit_id_4576144.html


    Wieso muss ein Captain aufgrund von enormen Standzeiten am Boden bei der Kurz- und Mittelstrecke so oft (mehrmals lt. Bericht) das Cockpit verlassen wegen eines Toilettengangs und den hier benannten Copiloten L. alleine lassen und das 10 Km vom Boden entfernt?
    (Zumal die Crews immer nach einer kurzen Zeit neu zusammengestellt werden).


    Dies sollte doch die absolute Ausnahme darstellen,zudem bei jedem öffnen der Cockpittür die Gefahr eines Terroranschlags zunimmt und natürlich die der hier bekannten Tragödie.


    Hier gibt es anscheinend für die europäischen Fluggesellschaften noch viel zu überdenken,denn die Amerikaner sind schon etwas weiter.

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