Ärger nach Gebrauchtwagen Verkauf

  • Ist das, was die Käuferin hier vorhat, bereits ein Betrugsversuch? :eek:
    Bein nächsten Schreiben des Anwaltes würde ich mal bei der nächsten Polizeidienststelle vorbeifahren, nachfragen und ggf. Anzeige erstatten. Dann unterlassen Beide solche Geschäftspraktiken. :cool:
    Erstaunlich ist, dass bei dem geringen Kaufpreis versucht wird, noch etwas herauszuholen. Lohnt der Aufwand, deswegen einen Rechtsstreit zu führen oder evtl. sogar eine Anzeige zu kassieren? :confused:

    Herbert

  • Betrugsversuch....soweit will ich jetzt mal nicht gehen aber ich warte jetzt erst mal ab. Der Anwalt versucht natürlich mir nun unterzujubeln das ich von der Achse gewusst habe. Allerdings habe ich das Auto mit frischen TÜV gekauft so das ich nicht davon ausgehe das in 1,5 Jahren angeblich die ganze Hinterachse weggammelt.... Das stinkt alles und ich glaub das mittlerweile auch nicht mehr

  • Warum Betrugsversuch? Da kauft jemand - wahrscheinlich etwas unbedarft - ein Auto von einem, der eine Kfz-Lehre gemacht hat. Der Verkäufer listet einen Batzen Mängel auf, und der Käufer erkundigt sich bei der Werkstatt, was das kosten mag.


    Nach dem Kauf stellt sich heraus, dass der Wagen (aufgrund des Hinterachsdefekts) "Schrott" ist, und eine Reparatur wahrscheinlich höchst unwirtschaftlich.


    Da liegt doch die Unterstellung nah, der Verkäufer hat nicht "alles" gesagt - kommt ja öfters vor.


    Und wenn ich einen RA im Bekanntenkreis habe, lasse ich den auch mal schreiben. Hätte ich der Käuferin wahrscheinlich genau so geraten, wenn sie mir die Geschichte des "Schrottwagenkaufs" erzählt hätte.


    Bitte versetzt euch in die Lage der Käuferin: wenn ihr "Schrott" kauft und der Verkäufer sagt danach "ich wusste nicht dass das Schrott ist", wärt ihr auch sauer und würdet versuchen, den Kauf rückgängig zu machen, wenn sich die Möglichkeit bietet.


    Und der Verkäufer sollte die Angelegenheit mit Vorsicht verfolgen, ich hatte einen ähnlichen Fall im Bekanntenkreis da wurde rückabgewickelt, obwohl die Mängelhaftung ebenfalls vertraglich ausgeschlossen war. Daher mein Rat: wenn was schriftlich kommt, mit den Unterlagen (einschl. Kaufvertrag) zum eigenen Anwalt und den Fachmann drüberschauen lassen.

  • @ jof


    ich sehe das ganz anders..... es gibt Menschen die sind in dieser Art eigentlich nicht lebensfähig....


    denn jedem mit ein wenig gesundem Menschenverstand sollte klar sein, wenn er oder sie ein KFZ als Bastlerkiste, mit nem Sack voll Mängel und dem Rat sofort zur Werkstatt zu fahren kauft selbst schuld ist...


    ich kenne eine Dame, die wollte unbedingt einen bestimmten Sportwagen kaufen, hatte aber nur 6000 Euro..... den Ersten den sie sich rausgesucht hat, stand mit Motorschaden (komplett fertig!! muss also neu) beim Instandsetzer!


    sie hatte nur diese 6000, keine Ahnung und da viel von, denn sie dachte ernsthaft das sie die Mühle wieder problemlos und sofort auf die Strasse bekommt.... wie bekloppt muss man sein ?!


    dann kauft sie sich einen Golf bei dem innen die Festbeleuchtung an ist, mit dem Tip vom Vorbesitzer wie man die Warnleuchten alle aus bekommt ?!


    Mann Mann Mann


    wenn mir jemand Sch** verkauft, sagt das es stinkt, kann ich mich nachher nicht beschweren das es gestunken hat...... versuchen kann man das sicher, richtig ist das noch lange nicht....


    er hat ihr schlieslich jeden bekannten Mangel genannt..... wenn ihm also die Achsgeschichte bekannt gewesen wäre, hätte er dies auch getan..... mal abgesehen davon ist der Wagen als Mängleriese bekannt..... sowas kauft man garnicht erst ;)

    Gruss toyboy/Michael
    toyboy@ericsson-info.de


    Nein, ausprobiert, getestet,oder Verpackung für`s Foto geöffnet ist nicht neu!

  • Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Ist das, was die Käuferin hier vorhat, bereits ein Betrugsversuch? :eek:
    Bein nächsten Schreiben des Anwaltes würde ich mal bei der nächsten Polizeidienststelle vorbeifahren, nachfragen und ggf. Anzeige erstatten. Dann unterlassen Beide solche Geschäftspraktiken. :cool:
    Erstaunlich ist, dass bei dem geringen Kaufpreis versucht wird, noch etwas herauszuholen. Lohnt der Aufwand, deswegen einen Rechtsstreit zu führen oder evtl. sogar eine Anzeige zu kassieren? :confused:


    Jetzt wird es wieder albern!
    Wie sooft hier bei TT,wenn es um solche Fragestellungen geht.

  • So albern ist es nicht habe gerade bei der Polizei angerufen, die Sachlage erklärt und für Montag einen Termin bekommen zwecks Beweissicherung von einigen WhatsApp Nachrichten die die gute mir geschrieben hat. Da ging es darum das sie vor 14 Tagen in einer Fachwerkstatt war die ihr das Auto für 1200€ komplett fertig machen wollte und sie das für ok befunden hat. Und zu dem oberen Beitrag ich habe 10 Jahre bevor das Auto gebaut wurde ausgelernt und nie wieder etwas in dem Bereich zu tun gehabt. Das Auto brauchte ich nicht auf die Bühne nehmen da ich es mit zwei Jahren TÜV gekauft habe und es ja bis zum Schluss lief. Und laut Kaufvertrag ist das Auto als Defekt verkauft worden. Ich denke nicht das mir da etwas passiert . Sogar ohne einen Anwalt einzuschalten würde ich da vor Gericht auftauchen

  • Zitat

    Original geschrieben von phone-company
    So albern ist es nicht habe gerade bei der Polizei angerufen, die Sachlage erklärt und für Montag einen Termin bekommen zwecks Beweissicherung von einigen WhatsApp Nachrichten die die gute mir geschrieben hat.


    Selbstverständlich wird die Polizei den Sachverhalt aufnehmen und auch dahingehend ermitteln und was letztendlich rauskommt und ob bleibt abzuwarten.


    Nur:
    Du steigerst dich in irgendetwas rein,was höchstwahrscheinlich von selbst "verpufft" wäre. ;)

  • Zitat

    Original geschrieben von phone-company So albern ist es nicht habe gerade bei der Polizei angerufen, die Sachlage erklärt und für Montag einen Termin bekommen


    Zeitverschwendung.


    Keinen Finger rühren bis etwas vom Gericht kommt. Höchstens vorher die Whatsapp-Nachrichten im Beisein einer Vertrauensperson dokumentieren.


    Du hast den PKW defekt als Bastlerfahrzeug verkauft, UND der Streitwert ist gering.
    Ich würde die Gegenseite ganz langsam kommen lassen.

  • Ich unternehme nichts weiter, will mich nur absichern

  • Es geht gerade Mal um einen Streitwert von 800€,wobei die Gegenseite höchstwahrscheinlich kaum eine Chance hat dies durchzusetzen.


    Wenn ein Brief von einem Rechtsanwalt kommt,unabhängig um was es geht,scheint der gemeine Deutsche völlig auszuflippen! ;)


    Sorry,aber finde ich nuneinmal albern! ;)

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