Warum kein Hand-over aus militärischen Gründen?

  • Heute überraschte mich Telekom-Chef Höttges auf der CeBit mit dieser Aussage:


    "Es kann nicht sein, dass wir durch Europa fahren und an der Grenze aus militärischen Gründen kein Handover im Mobilfunknetz möglich ist. Hier muss es die Möglichkeit des Handovers geben und keinen Gesprächs_abbruch."


    Ähm. Betrifft das alle Länder in der EU? Müssen Gespräche "aus militärischen Gründen" immer an der Grenze abbrechen? Und warum ist das so? Welche "militärischen Gründe" könnten dies sein? Gibts auch Länder bzw. Netze, die Hand-over an der Grenze machen?


    Ich meine, dass man andere Spurbreiten bei der Eisenbahn in Russland oder Spanien hat aus militärischen Gründen leuchtet mir aufgrund der Geschichte ein, aber eine befürchtete "Invasion" durch Handys?


    Oder ist den Mobilfunkbetreibern dieser Gesprächsabbruch vielleicht sogar sehr recht, da ja (bisher) das Billing für Roaminggespräch anders ist als fürs Inlandsgespräch?

  • Aus militärischen Gründen macht für mich keinen Sinn. Mir ist kein diesbezügliches Gesetz bekannt. Es kann eine Ausrede für Billing sein, aber gerade bei der Telekom und T-Mobile AT, NL, PL und CZ sollte sich ja eine Lösung finden lassen. Da mich die Fragestellung auch interessiert, habe ich eine Anfrage nach dem IFG an die BNetzA gestellt: https://fragdenstaat.de/anfrage/handover-an-bundesgrenzen/.

  • Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Ich glaub zu einigen Laendern gabs doch vor ein paar Jahren schon Seamless Handover


    Ja, T-Mobile D <--> T-Mobile NL, sowie T-Mobile D <--> T-Mobile AT afaik seit 2001.


    Bei Vodafone D <--> Vodafone NL ähnlich lang.

    iPhone since 2007-07-04

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